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Nottensdorfer Sehenswürdigkeiten

Schopskoben Nottensdorf

Schopskoben Nottensdorf1270 wurde das Dorf Nutmerstorpe (Nottensdorf) erstmalig urkundlich erwähnt.

Der Ritter Johannes Schulte von der Lühe schenkte seiner neuen Kirche einen Bauernhof aus Nottensdorf. Existiert hat das Dorf aber vorher schon, denn der Bauernhof erwirtschaftete bereits Einkünfte, die nun dem Priester der Kirche zukommen sollten.

Heute ist das Dorf mit 1.405 Einwohnern ein begehrter Wohnort mit nur noch wenigen landwirtschaftlichen Betrieben.

Der Ort liegt an der Bundesstraße 73 zwischen Buxtehude und Stade und ist mit dem PKW gut zu erreichen.

 

Gedenk- und Grabstätte Hans Much

GrabstätteBei der im Jahr 1932 errichteten Grab- und Gedenkstätte handelt es sich um einen errichteten Erdhügel mit Findlingsmauerwerk. Auf dem in der Mitte der Gedenkstätte errichteten großen Findling ist der Name „HANS MUCH 1880 – 1932“ zu lesen. Darüber hinaus befinden sich dort mehrere größere Feldsteine mit ost-asiatisch klingenden (Hunde-)Namen. Es handelt sich hierbei um die Namen der Pekinesen-Hündchen des Professors Han-Foo, Wu-Ti, Yan-Yan, Ping-Pong.

Hans Much wurde am 24.03.1880 in Zechlin/Mark Brandenburg geboren. Er ist der Entdecker der nach ihm benannten „Muchschen Granula“, einer Variante der Tuberkel-Bazillen.1914 wurde er Professor der Medizin und Direktor des serologischen Instituts in Hamburg-Eppendorf. Er entwickelte unter anderem die „Spalt-Tablette“.

Hans Much verstarb im Alter von 52 Jahren. Auf seinen Wunsch hin wurde seine Urne unter einem großen Findling im Nottensdorfer Wald beigesetzt. Seine Beziehung zur Gemeinde Nottensdorf ergab sich durch die Gutsfrau Thekla von Düring, die, nachdem ihr Mann im 1. Weltkrieg ums Leben kam, die Verwaltung des Nottensdorfer Gutshofes übernahm. Eine Erkrankung führte Frau v. Düring in die Praxis von Professor Much. In der Folgezeit entwickelte sich eine Freundschaft zwischen der Nottensdorfer Gutsfrau und der Familie des Hamburger Medizin-Professors.

 

Herrenhaus des Düring´schen Gutes

Haus DüringDieses denkmalgeschütze Haus wurde als zweigeschossiger Klinkerbau nach 1926 erbaut. Es wurde entworfen von Prof. Fritz Höger, dem Architekten des Chile-Hauses in Hamburg.

 

 

 

Gutswohnhaus

GutswohnhausZu dem von Düring´schen Anwesen gehört auch das Gutswohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Das Fachwerk ist ungewöhnlicher Weise schwarz gestrichen.

 

 

 

Fachwerkremise am Gutspark

FachwerkremiseDie Fachwerkremise stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die geschlossene Rückseite ist in die den Gutsbezirk umgebende Findlingsmauer eingebunden.

 

 

 

Wohnhaus eines Zimmermeisters

WohnhausBei diesem an der Landesstrasse gelegene große Wohnhaus, dass 1949 erbaut wurde, handelt es sich um ein ortsbildprägendes Fachwerkgebäude, mit pfannengedecktem Pfettendach.

 

 

 

Der Aussichtsturm

Turm Ausblick vom TurmIm Freizeitpark Nottensdorf, Am Freizeitpark 2, 21640 Nottensdorf, bietet seinen Besuchern bei klarer Sicht einen herrlichen Blick über das Elbtal, von Stade bis Hamburg.
Von dem ca. 28 m hohen Turm kann man u. a. die großen Schiffe auf der Elbe sehen, genauso wie die herrlichen Obsthöfe im Alten Land.

   

17. August 2017, 15:46
 

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