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COVID-19-Vakzin knapp: Zunächst 1000 Impfungen pro Woche – Land vergibt noch keine Termine für das Stader Impfzentrum

Landkreis Stade. Knapp eine Woche nach den ersten Corona-Impfungen in einer Betreuungseinrichtung für Demenzkranke in Fredenbeck-Wedel haben vier mobile Teams im Landkreis Stade rund 800 Menschen in Pflegeheimen gegen das COVID19-Virus geimpft. Begrenzt wird der Einsatz durch die Menge des zur Verfügung stehenden Vakzins. Für diese und kommende Woche sind Lieferungen von Impfstoff für jeweils 1000 Menschen vom Land angekündigt. Für die Gruppe der über 80-Jährigen, die nicht in Alten- und Pflegeheimen wohnen, soll nach Planung des Sozialministeriums das Impfzentrum des Landkreises Stade ab 1. Februar erstmals seine Tore öffnen.

„Seit dem Beginn der Impfungen konnte jeden Tag ein Heim versorgt werden, da die mobilen Teams auch sonnabends, also sechs Tage die Woche, im Einsatz sind“, so die Leiterin des Impfzentrums, Nicole Streitz. Mit Blick auf die alleine rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Stade, die in den 28 vollstationären Alten- und Pflegeheime leben und unter Berücksichtigung des zugehörigen Pflegepersonals, werde das Impfen dort aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. In diesen Einrichtungen sind alleine rund 2.200 Kräfte beschäftigt.
Streitz: „Zusätzlich sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste, des Rettungsdienstes, aus den Notaufnahmen und den Covid-19-Stationen der Elbekliniken mit höchster Priorität zu impfen. Der Einsatz dort ist ab Dienstag (12. Januar) vorgesehen.
Auch die Zweitimpfungen, die nach genau drei Wochen anstehen, müssen eingeplant werden. Sie sollen in den Heimen am 26. Januar starten. Streitz: „Im Anschluss werden die mobilen Teams dafür eingesetzt, andere Senioren-Einrichtungen, die aber keine ‚Heime‘ sind zu versorgen. Dazu zählen beispielsweise Einrichtungen des Betreuten Wohnens, Tagespflegen und Pflege-Wohngemeinschaften.“ Dafür hat der Landkreis Stade beim Land zwei weitere mobile Teams angemeldet.
Impfzentrums-Leiterin Streitz: „Wir gehen davon aus, dass wir ab dem 25. Januar mehr als 1000 Impfdosen pro Woche vom Land bekommen, damit neben den Wiederholungsimpfungen auch noch neue Impfungen möglich sind und das Impfzentrum in Ottenbeck seine stationäre Arbeit aufnehmen kann.“ Wenn genug Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung stehen, könnten dann acht Impfstrecken in Ottenbeck bedient werden. Damit das möglich ist, werden jetzt vier weitere Impfstrecken eingerichtet. Außerdem bereitet der Landkreis Stade den Einsatz von zwei weiteren mobilen Teams vor. Dafür werden zusätzlich zu den 29 vorhandenen Kräften ab 15. Januar 40 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum geschult und eingearbeitet.

 

   
   

Horneburg
27. Januar 2021, 12:17
 

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