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Fast überall im Landkreis Stade: Ferienspaß trotz(t) Corona

Landkreis Stade. Die Corona-Pandemie hat auch die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Stade hart getroffen. Gleichwohl konnte dank des Engagements der kommunalen Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger und ihrer Unterstützer/-innen fast flächendeckend ein Angebot für Kinder- und Jugendliche auf die Beine gestellt werden. Wer Fragen zum Programm hat, kann sich telefonisch an die Jugendpflegen wenden.

 

„In einem Arbeitsfeld in dem es häufig um das Erleben und Ausprobieren in Gruppen geht, in dem Nähe ebenso wichtig ist wie die Gemeinschaft, wurden durch die Corona-Pandemie von heute auf morgen alle Aktivitäten gestoppt. Dass dies wichtig und sinnvoll für die Gesundheit aller war, stellt niemand in Frage. Aber unter den Bedingungen des Gesundheitsschutzes, sah die Jugendarbeit sich gezwungen neue Wege zu gehen“, beschreibt Kreisjugendpflegerin Aleksandra Pallaschke die Situation.  Der Versuch mit digitalen Angeboten an die frühere Angebotsvielfalt anzuschließen, habe bei vielen Kindern und Jugendlichen jedoch nicht den erhofften Anklang gefunden. Pallaschke: „Auch wenn es pfiffige Ideen gab und einiges aus der Zeit der digitalen Jugendarbeit sicherlich nach der Krise erhalten bleibt, ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen doch etwas, das von Mensch zu Mensch geschehen muss und nicht ausschließlich in einem virtuellen Raum.“

Lange war unklar, ob ein Ferienprogramm in den Jugendpflegen des Landkreises angesichts der Corona-Pandemie überhaupt möglich sein wird. Mit den Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, ergab sich langsam ein Bild wie die Kinder- und Jugendarbeit ihre Arbeit wiederaufnehmen könnte.

Die Jugendpflegen mussten die Angebote des Ferienprogramms auf die Umsetzbarkeit gemäß der Vorgabe des Landes Niedersachsen prüfen und Lösungen entwickeln, wie ein dringend notwendiges Ferienprogramm mit Hygiene- und Abstandregelungen auf die Beine gestellt werden kann. Die Kreisjugendpflegerin: „Dringend sind die Programme nicht nur deshalb um Eltern in der Ferienzeit zu entlasten, sondern vielmehr, um Kindern und Jugendlichen wieder einen Raum zu bieten, in dem sie Gleichaltrige treffen und gemeinsam etwas erleben können. Gerade die Jüngsten unserer Gesellschaft mussten in den vergangenen Monaten auf sehr viel verzichten.“

Obwohl wegen Corona die ursprüngliche Ferienprogrammplanung nahezu gestrichen werden musste, haben die Jugendpflegen teils mit Unterstützung von Vereinen, Verbänden und Ehrenamtlichen in den Gemeinden kreative Lösungen entwickelt, um auch in Zeiten der Abstandsregelungen und des Schutzes der Gesundheit eines Jeden, Angebote zu entwickeln, die an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen anknüpfen.

Neben kreativen und sportlichen Angeboten stehen überwiegend Veranstaltungen im Freien oder in größeren Räumen auf dem Programm. Die Gruppengrößen liegen bei maximal neun Kindern. Manche Jugendpflegen bieten daher ihre Veranstaltung zwar kürzer, aber mehrmals hintereinander an, um möglichst vielen die Chance zu bieten, teilnehmen zu können.

Auf große Ausflüge und Ferienfahrten wird in diesem Jahr verzichtet werden müssen. Aufgrund der erlaubten geringen Gruppengröße der Teilnehmer und den vielen weiteren Auflagen wird es weniger Angebote als in den Vorjahren geben. Aber alle Beteiligten haben sich die größte Mühe gegeben, das Beste aus einer schwierigen Situation zu machen und freuen sich auf die Anmeldungen der Kinder und Jugendlichen.

 

Die Angebote zu den Ferienspaßprogrammen können direkt bei den Jugendpflegen angefragt werden:

  • Jugendpflege Samtgemeinde Apensen: www.ferienspass-apensen.de.
  • Stadtjugendpflege, Hansestadt Buxtehude: Gabriel Braun, Telefon: 04161 555222.
  • Jugendpflege Gemeinde Drochtersen: Fabian Loewe, Telefon: 04143 913155.
  • Jugendpflege Samtgemeinde Horneburg: Luisa Hinz, Telefon: 04163 828622.
  • Jugendpflege Gemeinde Jork: Gerhard Hallekamp, Telefon: 04162 8008.
  • Jugendpflege Samtgemeinde Nordkehdingen: Kherim Fatnassi, Telefon: 04779 8994726.
  • Jugendpflege Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten: Claudia Pernak, Telefon: 04144 2353299 und Richard Fröhlich, Telefon: 04144 6982580.
  • Jugendpflege Hansestadt Stade: Marc Olszewski, Telefon: 04141 544913.

 

 

   
   

Horneburg
7. August 2020, 16:36
 

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