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Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Informationen aus der Samtgemeinde Horneburg

 

Das Familienservicebüro Horneburg ist bis 19.04.2020 telefonisch unter 0151 51733043 und per Mail unter bergmann@fabi-stade.de erreichbar.


Die Bürgermeistersprechstunde von Flecken Bürgermeister Hans-Jürgen Detje findet weiterhin jeweils Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr statt. Sie können Herrn Detje über nachstehende Mobilnr.: 0171 3811223 oder unter folgender Mailadresse:
detje@ewetel.net erreichen.


Aufgrund der Entscheidung des Niedersächsischen Kultusministeriums bleiben Schulen und Kindergärten in Niedersachsen bis zum 18.04.2020 geschlossen. Dies betrifft auch die Jugendzentren, die Kindertagespflege und das Mehrgenerationenhaus.

Eine Notbetreuung in den Kitas und Schulen (bis Klassenstufe 8) wird direkt in der Einrichtung bzw. der Schule geregelt. Diese steht für Kinder deren Eltern in den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit (Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz) sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge arbeiten zur Verfügung. Die Einzelheiten sind mit der jeweiligen Einrichtung bzw. der Schule zu klären.

Weiterhin haben wir alle öffentlichen Veranstaltungen der Samtgemeinde Horneburg und deren Mitgliedsgemeinden zunächst abgesagt.

Für den Besuch des Rathauses, bitten wir folgende Hinweise zu beachten:

Klären Sie nach Möglichkeit Ihre Anliegen telefonisch oder per E-Mail.

Sollte ein persönlicher Besuch im Rathaus unabdingbar sein, verzichten Sie bitte auf Händeschütteln und sehen Sie es uns nach, dass wir den Abstand im persönlichen Kundenkontakt vergrößern um uns alle zu schützen.

Nachstehend finden Sie weitere Informationen zu den Schulschließungen:

www.mk.niedersachsen.de


Im Umgang mit zu pflegenden Angehörigen folgenden sie bitte den Empfehlungen für pflegende Angehörige.


Informationen des Landkreis Stade

 

Karfreitag und Ostern führen
zu Verschiebungen der Müllabfuhrtermine

Landkreis Stade. Am Karfreitag, 10. April, fällt die Müllabfuhr aus. Sie wird am Sonnabend (11. April) in den betroffenen Abfuhrbezirken nachgeholt. Darauf weist die Abfallberatung des

Landkreises Stade hin. Auch am Ostermontag, 13. April, fällt die Müllabfuhr aus. Diese Abfuhren werden am Dienstag, 14. April, nachgeholt. Die übrigen Abfuhrtermine in dieser Woche verschieben sich entsprechend  jeweils um einen Tag nach hinten.

Die Müllabfuhren finden in der Osterwoche somit an folgenden Terminen statt:

Abfuhrtag (bei normalem Rhythmus) verlegt auf
Montag, 13.04. Dienstag, 14.04.
Dienstag, 14.04. Mittwoch, 15.04.
Mittwoch, 15.04. Donnerstag, 16.04.
Donnerstag, 16.04. Freitag, 17.04.
Freitag, 17.04. Samstag, 18.04.

Eine Übersicht der Feiertagsverschiebungen ist auf Seite 16 der Broschüre „Abfall-Info 2020“ im Internet unter www.landkreis-stade.de zu finden.

Bei Fragen ist der Kundenservice der Abfallwirtschaft unter 04141 12-6612 zu erreichen

 


Senioren- und Pflegestützpunkt als „Anrufstation“
für Ältere und Pflegebedürftige weiterhin geöffnet

Landkreis Stade. Der Senioren- und Pflegestützpunkt im Landkreis Stade lässt Ältere und Pflegebedürftige gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht allein und bleibt als „Anrufstation“ weiterhin geöffnet.

Stützpunkt-Mitarbeiterin Sylvia Pankop: „Unser besonderes Augenmerk liegt auf der Situation alleinlebender älterer Menschen. Ältere, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen werden von uns weiterhin zu allen Fragen des Alter(n)s und der Pflege beraten. Dies gilt auch für aktuelle Themen, wie geltenden Sonderregelungen wie etwa bei der telefonischen Begutachtung eines Pflegegrades oder Beratungsbesuche.“

Der Senioren- und Pflegestützpunkt bleibt aber auch für alle Privatpersonen ansprechbar, die befürchten, dass aufgrund der aktuellen Einschränkungen eine Versorgung ihrer Pflegebedürftigen und Älteren zu Hause in nächster Zeit nicht mehr ausreichend gesichert ist. Versorgungsstandards sind jedoch aktuell anders als vor der Pandemie. „Ich gehe davon aus, dass pflegende Angehörige derzeit mit hoher Selbstverständlichkeit einspringen und mehr Betreuungszeiten und -aufgaben übernehmen als dies noch vor wenigen Wochen der Fall war.“ so Sylvia Pankop.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Wochen verweist die Mitarbeiterin im Senioren- und Pflegestützpunkt auf die Einschätzung des Gerontologen Professor Andreas Kruse, der sagt: „Die psychische Widerstandsfähigkeit vieler alter Menschen darf nicht unterschätzt werden. Sie kennen aus ihrer persönlichen Geschichte Belastungen, Krisen und Grenzsituationen. In solchen Situationen haben sie vielfach Vertrauen auf eine gute Zukunft, Hoffnung auf eine letztlich positive Entwicklung sowie eine besondere Sensibilität für mögliche Risiken und Gefahren ausgebildet. Sie können ein gutes Vorbild sein.“ Aber es gibt unter den Älteren, die nun zu ihrer eigenen Sicherheit, einen Großteil der Zeit alleine zuhause sind, auch solche für die das Alleinsein eine Gefährdung ist. Diesen bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt neben erster Telefonberatung auch die Vermittlung eines regelmäßigen Telefonkontaktes mit einer ehrenamtlichen Seniorenbegleitung. Hier besteht die Chance sich telefonisch kennenzulernen, um sich persönlich zu verabreden, wenn diese Kontakte wieder gefahrlos möglich sind.

Der Senioren – und Pflegestützpunkt Landkreis Stade ist derzeit von Montag bis Donnerstag unter der Telefonnummer 04141 -125520.


Corona: Aufnahmestopp in Heimen und in Wohngemeinschaften
für ältere Menschen und für Menschen mit Behinderung

Landkreis Stade. In Heimen für ältere, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung, in ambulant betreuten Wohngemeinschaften und besonderen Formen des betreuten Wohnens sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege ist zur Eindämmung des Coronavirus ein Aufnahmestopp verhängt worden. Mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung folgt der Landkreis einer Weisung des niedersächsischen Sozialministeriums. Die Betreiber der Einrichtungen werden damit auch aufgefordert, die Bewohnerinnen und Bewohner anzuhalten, die Einrichtungen und das dazugehörige Außengelände nicht zu verlassen.

Ausgenommen von dem Aufnahmestopp sind Einrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neu aufzunehmende Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen separiert und von den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern in Quarantäne untergebracht werden. Darüber hinaus ist die Aufnahme von aus dem Krankenhaus zu entlassenden Patientinnen und Patienten in solitären Kurzzeitpflege- oder Reha-Einrichtungen, die gezielt für diese Funktion hergerichtet und zur Kurzzeitpflege ermächtigt wurden zulässig. Weitere Ausnahmen können im Einzelfall in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zugelassen werden.

Die Allgemeinverfügung zum Schutz der Bevölkerung, tritt am Tag nach Veröffentlichung in der lokalen Tagespresse in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 18. April 2020.

Alle inzwischen vom Landkreis Stade erlassenen Allgemeinverfügungen zur Corona-Pandemie sind auf der Internetseite www.landkreis-stade.de/corona zu finden.

 


Abfälle bei COVID-19-Infektionen
nicht lose in die Hausmülltonne !

Landkreis Stade. Abfälle im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen aus privaten Haushalten dürfen nicht lose in die Müllbehälter des Haushalts geworfen werden, sondern sind in Beuteln fest zugeschnürt in die Hausmülltonne zu geben. Damit soll eine Gefährdung weiterer Nutzer der Hausmülltonne und des Personals der Müllabfuhr sowie der Entsorgungsanlagen ausgeschlossen werden. Auf einen entsprechenden Erlass des niedersächsischen Umweltministeriums weist das Gesundheitsamt des Landkreises Stade hin.


Kompostierplätze und mobile
Grüngutsammelstellen bleiben geschlossen

Landkreis Stade. Um den Infektionsschutz von Kunden und Servicemitarbeitern angesichts der Corona-Pandemie zu gewährleisten, bleiben die Kompostierplätze und mobilen Grüngutsammelstellen im Landkreis Stade bis auf weiteres geschlossen. 
 
Das Umweltamt bittet darum, die Grün- und Gehölzabfälle vorerst auf dem eigenen Grundstück zu lagern. Verboten ist es aus Naturschutz- und Umweltschutzgründen ausdrücklich, Gartenabfälle in die freie Landschaft, an den Wegesrand oder in Gräben zu kippen. Auch wenn das Pflanzenmaterial dort langfristig verrottet, enthält es in der Regel Bestandteile, die sich mit heimischen Natur nicht vertragen oder die Funktion – etwa von Gräben – stört. Wer sich an das Verbot nicht hält, riskiert ein Bußgeld. Für Kleinmengen Grünabfall besteht eine Entsorgungsmöglichkeit über die Bioabfallbehälter. Diese werden wie gewohnt vierzehntäglich entleert.

Kfz-Zulassungsstelle nur
noch für Notfälle geöffnet

Landkreis Stade. Die Kfz-Zulassungsstellen in Stade wird nach vorheriger Terminvergabe geöffnet, allerdings nur noch für Notfälle. Die Nummern lauten 04141 12-3650 oder 04141 12-3651. Die Zulassungsstellen in Buxtehude, Harsefeld und Himmelpforten bleiben geschlossen. Es besteht die Möglichkeit der Online-Zulassung (I-Kfz) über den Internetauftritt des Landkreises Stade.


Einschleichdiebe – Täter geben sich
als Mitarbeiter/-innen des Gesundheitsamtes aus

Landkreis Stade. Die Sorgen vieler Menschen angesichts der Corona-Epidemie haben jetzt skrupellose Straftäter auch im Landkreis Stade ausgenutzt. Als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes klingeln sie an Haustüren und versuchen, sich Eintritt in Wohnungen zu verschaffen. Das Gesundheitsamt des Landkreis Stade stellt klar: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen grundsätzlich keine Hausbesuche. Wir untersuchen keine Wohnungen auf Coronaviren. Erkrankte oder Menschen, die möglicherweise mit Coronaviren infiziert sind, werden schriftlich oder telefonisch kontaktiert.“

Die Polizei geht davon aus, dass hier „Einschleichdiebe“ unterwegs sind. Um in die Wohnung zu gelangen, behaupteten sie in einigen Fällen unter anderem, dass die Bewohner/-in sich mit dem Corona-Virus infiziert habe. Daher müsse man in die Wohnung kommen und „weitere Untersuchungen“ vornehmen. Im Buxtehuder Raum waren es drei Männer in weißen Anzügen, die den Versuch machten, in die Wohnung zu kommen. Der Bewohner erkannte den “Dienstausweis” als Fälschung und die Männer flüchteten.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht vor solchen Tätern. Sie gibt folgende Tipps:

  • Lassen Sie sich nicht verunsichern
  • Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung
  • Schließen Sie die Tür und rufen Sie die Polizei unter der Nummer 110.

 


Landkreis Stade: Restaurants, Speisegaststätten, Mensen
und Systemgastronomie müssen wegen Corona-Epidemie schließen

Landkreis Stade. Angesichts der weiter um sich greifenden Corona-Pandemie – zurzeit gibt es im Landkreis Stade 53 nachgewiesene Erkrankungen und 368 Menschen in Quarantäne – hat der Landkreis Stade entschieden, Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse, Mensen und dergleichen für den Publikumsverkehr zu schließen. Die entsprechende Allgemeinverfügung zum Schutz seiner Bevölkerung, tritt nach der Veröffentlichung in der lokalen Tagespresse in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 18. April 2020.

Landrat Michael Roesberg: „Wir müssen die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Deshalb appelliere ich noch einmal dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, zu Hause zu bleiben und sich strikt an die Gesundheitsschutzmaßnahmen zu halten. Nur so können wir Menschen aus Risikogruppe vor Ansteckung schützen, unser Gesundheitssystem am Laufen halten.“
Der Landkreis Stade folgt mit diesem Verbot auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes einer Vorgabe des Landes, das sich mit den anderen Bundesländern und der Bundesregierung auf ein einheitliches Vorgehen angesichts der Corona-Epidemie geeinigt hat. Die neue Verfügung berücksichtigt die aktuellen Hinweise des Robert-Koch-Instituts.

In der neuen Allgemeinverfügung heißt es:

1. Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

2. Es gelten folgende Ausnahmen:

a) die unter 1. genannten Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen.

b) Gleiches gilt für gastronomische Lieferdienste.

3. Der Verzehr der abgeholten Speisen ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu den Betrieben unzulässig.

4. Aus hygienischen Gründen ist eine bargeldlose Bezahlung dringend zu empfehlen.


Antragsformular für Entschädigung
bei Verdienstausfall steht bereit

Landkreis Stade. Wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Stade eine Quarantäne ausgesprochen, so erhalten Arbeitnehmer und Selbstständige beziehungsweise Freiberufler eine Entschädigung für Verdienstausfälle. Gleiches gilt für berufstätige Sorgeberechtigte von minderjährigen Kindern bei Schul- und Kitaschließungen. Das Antragsformular ist auf der Seite www.landkreis-stade.de/corona unter „Arbeit und Unternehmen“ zu finden.

Seit dem 30.03.2020 können auch erwerbstätige Sorgeberechtigte (z.B. Eltern, Pflegeeltern) von minderjährigen Kindern eine Entschädigung beantragen, wenn sie durch die Schul- und Kitaschließungen einen Verdienstausfall erlitten haben. Das Gesundheitsamt des Landkreises Stade ist für die Entschädigung von Verdienstausfällen im Zusammenhang mit einer durch das Gesundheitsamt ausgesprochenen Quarantäne („Absonderung“) zuständig. Berechtigte sind hierbei Arbeitnehmer und Selbständige/ Freiberufler, gegen die direkt eine Quarantäne von der zuständigen Behörde ausgesprochen wurde. Rechtsgrundlage hierfür ist der Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes.


Amtliche Informationen

Infos zur Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden- Angelegenheiten wenn möglich online zu erledigen oder zu verschieben. Sollte Ihr alter Personalausweis in den nächsten Wochen ablaufen, weist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat darauf hin, dass Sie der Ausweispflicht auch durch den Besitz eines gültigen Reisepasses nachkommen können.
Sollte Ihr Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen, reicht für Länder der Europäischen Union sowie Andorra, Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan auch ein gültiger Personalausweis als Reisedokument aus.
Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.
Nähere Einzelheiten können Sie auch unter der Seite www.personalausweisportal.de nachlesen.
Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden. Um etwaige Schwierigkeiten bei der Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.
Da derzeit eine Vielzahl von Staaten Einreisebeschränkungen erlassen haben, sollten Sie generell nur zwingend erforderliche Reisen antreten und sich vor Antritt der Reise über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen des Ziellandes informieren.

Informationen des Landes Niedersachsen

Das Land Niedersachsen und die Pflegekammer Niedersachsen arbeiten bei der Bewältigung der Corona-Krise Hand in Hand. In Absprache mit dem Land richtet die Pflegekammer eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen und Hilfskräfte ein. Sollte sich die Lage dramatisch zuspitzen, können auf diesem Wege zusätzliche Helferinnen und Helfer zeitnah kontaktiert werden.


Ab sofort können sich Pflegefachpersonen als Freiwillige zur Bewältigung der Corona-Krise bei der Pflegekammer Niedersachsen melden. Zu diesem Zweck hat die Pflegekammer in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen, die aus dem Pflegeberuf ausgeschieden sind, eingerichtet. Insbesondere Pflegefachpersonen sind aufgerufen, sich bevorzugt per E-Mail unter corona@pflegekammer-nds.de bei der Pflegekammer zu melden.


„Das Gesundheitssystem wird in den nächsten Wochen und Monaten möglicherweise an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit kommen. Dann wird jede Hilfe gebraucht. Deshalb wollen wir schon jetzt ein Verzeichnis von Personen aufstellen, die in der Pflege aushelfen oder wichtige Hilfstätigkeiten übernehmen können“, sagt Kammerpräsidentin Nadya Klarmann. Die Pflegekammer weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten nicht für eine Registrierung als Pflegefachperson nach dem Pflegekammergesetz genutzt und auch nicht mit den vorliegenden Daten abgeglichen werden.


Das Land Niedersachsen geht davon aus, dass die Anzahl der coronabedingten schweren Krankheitsverläufe in den nächsten Wochen dramatisch ansteigen wird. Das Angebot an Zeitarbeitskräften ist so gut wie ausgeschöpft. Viele Pflegende sind aufgrund der Arbeitsbedingungen in den vergangenen Dekaden aus dem Beruf ausgestiegen. Laut der PflegeComeBack-Studie aus dem Jahr 2018 liegt die Zahl der potenziellen Rückkehrer bei 120.000 bis 200.000 ausgebildeten Pflegekräften. „Diese stille Reserve könnte dazu beitragen, die Versorgung zu sichern und Leben zu retten“, sagt Klarmann. Schon jetzt melden sich täglich ehemalige Pflegende in der Geschäftsstelle der Pflegekammer, um Ihre Hilfe und Unterstützung anzubieten, sollte die Krise trotz aller eindämmenden Maßnahmen nicht zu stoppen sein.


Interessierte schicken bitte eine kurze Nachricht an corona@pflegekammer-nds.de unter Angabe folgender Informationen: Name, Alter, Kontaktdaten (Telefon + E-Mail), Qualifikation, Weiterbildung und bevorzugter Einsatzort. Die Geschäftsstelle sammelt und ordnet diese Anfragen, um die Daten bei Bedarf sehr schnell den regionalen Krisenzentren zur Verfügung stellen zu können. Wesentliche Kriterien sind dabei unter anderem die vorhandenen pflegefachlichen Qualifikationen, berufliche Vorerfahrung, das regionale Einsatzgebiet, Mobilität und das Alter. Das Freiwilligenregister dient ausschließlich dazu, bei Bedarf zusätzliche personelle Ressourcen verfügbar zu haben. Es besteht keine Verpflichtung, aber auch keine Garantie für einen späteren Einsatz. Die Daten werden nach der Krise umgehend gelöscht.


Informationen bei Notlagen


Wichtige Telefonnummern und Beratungsstellen

Hotline für Bürger im Landkreis Stade: 04141 123456

Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche als 2. Anlaufstelle): 116 111

Hilfetelefon Sucht und Drogen: 01805 313031

Hilfetelefon gegen Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Kassenärztlicher Notdienst: 116 117

Telefonseelsorge Telefon und Chat – Onlineberatung: https://www.telefonseelsorge.de/

Hotline Landesgesundheitsamt: 0511 4505555

Hotline Bundesministerium für Gesundheit: 0800 0117722


Weiterführende Links

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte die folgenden Links.

Robert Koch Institut: www.rki.de/covid-19

Landkreis Stadewww.landkreis-stade/corona

Land Niedersachsenwww.niedersachsen.de/Coronavirus

Bundesministerium des Innern

Auswärtiges Amt

Bundesregierung

   
   

Horneburg
4. April 2020, 10:14
 

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