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Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Informationen aus der Samtgemeinde Horneburg

Freibadsaison 2020

Haus- und Badeordnung für das Freibad Horneburg, Bürgermeister-Löhden-Str. 22, 21640 Horneburg

Ergänzung zur Öffnung während der Corona-Pandemie

1. Der Badbetrieb des Freibades Horneburg startet am 02.06.2020.
2. Die Öffnungszeiten sind folgendermaßen festgelegt:

Montag bis Freitag 06:00-09:00 Uhr
14:00-18:30 Uhr
Samstag/Sonntag 10:00-18:00 Uhr
 

3. Vor dem Badbesuch muss eine Online-Reservierung für eins der vorgegebenen Zeitfenster erfolgen. Die Besucherzahl wird dadurch entsprechend der Vorgaben beschränkt. Die Bezahlung erfolgt bar im Bad oder über ein online Zahlverfahren.
4. Die gebuchte Badezeit versteht sich inkl. Um- und Aus-/Ankleiden.
5. Sammelumkleiden und Duschanlagen bleiben geschlossen, Einzelumkleiden und Toiletten werden teilweise gesperrt, um die Abstandsregelungen einzuhalten.
6. Die Besucher werden gebeten, sich beim Betreten des Bades die Hände an den dafür vorgesehenen Spendern zu desinfizieren.
7. Die Nutzung der Bahnen für den Schwimmbetrieb erfolgt nach Anweisung des Schwimmmeisters.
8. Rutschen, Sprungturm und Liegewiese bleiben geschlossen.
9. Die Besucher sind in Eigenverantwortung dazu angehalten die geltenden Abstandsregelungen, die Husten- und Nies-Etikette sowie die gründliche Handhygiene im Bad ausnahmslos einzuhalten. Das Badpersonal ist berechtigt Personen bei Nichteinhaltung zum Verlassen des Bades aufzufordern.
10.Kinder bis zum 12. Lebensjahr dürfen das Bad nur in Begleitung Erwachsener besuchen.

 

Alle Maßnahmen erfolgen unter Berücksichtigung der örtlichen Situation, z. B. der Ansteckungslage vor Ort, und in enger Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden.


Der Kompostierplatz “Am Poggenpohl” ist ab Samstag, den 02.05.2020 von 8.00 – 12.00 Uhr wieder geöffnet.


Das Familienservicebüro Horneburg ist bis 19.04.2020 telefonisch unter 0151 51733043 und per Mail unter bergmann@fabi-stade.de erreichbar.


Die Bürgermeistersprechstunde von Flecken Bürgermeister Hans-Jürgen Detje findet weiterhin jeweils Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr statt. Sie können Herrn Detje über nachstehende Mobilnr.: 0171 3811223 oder unter folgender Mailadresse:
detje@ewetel.net erreichen.


Aufgrund der Entscheidung des Niedersächsischen Kultusministeriums bleiben Schulen und Kindergärten in Niedersachsen bis zum 18.04.2020 geschlossen. Dies betrifft auch die Jugendzentren, die Kindertagespflege und das Mehrgenerationenhaus.

Eine Notbetreuung in den Kitas und Schulen (bis Klassenstufe 8) wird direkt in der Einrichtung bzw. der Schule geregelt. Diese steht für Kinder deren Eltern in den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit (Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz) sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge arbeiten zur Verfügung. Die Einzelheiten sind mit der jeweiligen Einrichtung bzw. der Schule zu klären.

Weiterhin haben wir alle öffentlichen Veranstaltungen der Samtgemeinde Horneburg und deren Mitgliedsgemeinden zunächst abgesagt.

Für den Besuch des Rathauses, bitten wir folgende Hinweise zu beachten:

Klären Sie nach Möglichkeit Ihre Anliegen telefonisch oder per E-Mail.

Sollte ein persönlicher Besuch im Rathaus unabdingbar sein, verzichten Sie bitte auf Händeschütteln und sehen Sie es uns nach, dass wir den Abstand im persönlichen Kundenkontakt vergrößern um uns alle zu schützen.

Nachstehend finden Sie weitere Informationen zu den Schulschließungen:

www.mk.niedersachsen.de


Im Umgang mit zu pflegenden Angehörigen folgenden sie bitte den Empfehlungen für pflegende Angehörige.


Informationen des Landkreis Stade

 

Abfall-Annahmestellen: Maskenpflicht und Abstandsregel gelten auch unter freiem Himmel 

Landkreis Stade. Um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, gilt auch bei einem Besuch der Abfallwirtschaftszentren in Stade-Süd und Buxtehude-Ardestorf sowie auf den Wertstoffhöfen, den Grüngutsammelstellen und am Schadstoffmobil die Maskenpflicht (Mund-Nasen-Schutz). Außerdem weist der Landkreis Stade darauf hin, dass auf dem Gelände der Abfallannahme-Einrichtungen eine Mindestabstand-Regel von 1,5 Metern zu anderen Personen gilt.

Stader Landrat Roesberg erwartet vom Land für den Tourismus einen verbindlichen „Corona-Plan“

 

Landkreis Stade. Als Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Landkreis Stade hat Landrat Michael Roesberg gefordert, „dass das Land Niedersachsen auch für den Tourismus Lockerungsmaßnahmen vorsieht und einen verbindlichen Plan aufstellt, um die Nutzung gastronomischer und tagestouristischer Angebote und Beherbergungen wieder zu ermöglichen“. In der bedeutenden Tourismusregion „Altes Land am Elbstrom“ würden die Sorgen der Gastronomen und der Tourismusbranche von Tag zu Tag größer, so Roesberg.

 Zwar habe der Landkreis Stade zu Ostern und mit beginnender Obstblüte per Verordnung verhindern müssen, dass – wie sonst jedes Jahr – Zehntausende Tagestouristen ins Alte Land drängten und den Infektionsschutz unterwanderten. Jetzt aber entspanne sich die Lage.

In einem Brief des Landrats an Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann heißt es: „Die vielen Gespräche mit unseren potentiellen Gästen sowie Gastgeberinnen und Gastgebern zeigen uns, dass sie durchaus bis jetzt großes Verständnis für die Situation und die massiven Auswirkungen haben. Nicht zuletzt die Corona-Hilfen haben dies ermöglicht. Jetzt wird aber zunehmend bei allen Beteiligten die Notwendigkeit gesehen, fatalen Schaden von der Branche abzuwenden und Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen.“ Das Land Mecklenburg-Vorpommern mache es vor und Niedersachsen sollte in ähnlicher Form folgen, so Roesberg.

Als touristische Destination „Altes Land am Elbstrom“ hätte der Landkreis Stade unter normalen Bedingungen mit der Obstblüte gerade seine Hochsaison erlebt. Doch das Alte Land, so Roesberg, sei das ganze Jahr über ein attraktives Ziel, nicht nur für Gäste aus der unmittelbar angrenzenden Hansestadt Hamburg. Mit rund 8,5 Millionen Tagesgästen und mehr als einer Million Übernachtungen ist die wirtschaftliche Bedeutung für die Region erheblich.


Corona-Infektionsschutz: Gebäude der Kreisverwaltung bleiben zunächst bis 1. Juni geschlossen

Landkreis Stade. Um Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer möglichen Corona-Ansteckung zu schützen, wird die Stader Kreisverwaltung zunächst bis einschließlich 1. Juni, für den Besucherverkehr geschlossen. Kontakte zur Kreisverwaltung sind schriftlich, per E-Mail und telefonisch möglich. Nähere Informationen unter www.landkreis-stade.de

 Die Abfallwirtschaftszentren, Kompostierplätze sowie die mobile Grünabfallannahme sind ab 2. Mai wieder geöffnet. Das gilt nicht für die Wertstoffhöfe Wedel, Oldendorf und Wischhafen, deren Wiederinbetriebnahme rechtzeitig bekanntgegeben wird.

 

Mobile Grüngutsammelstellen gibt es in der Gemeinde Drochtersen (Sportplatz und Assel, Hof Oltmann), Gemeinde Ahlerstedt – Klethener Weg, Gemeinde Jork (Festplatz und Estebrügge, Neue Straße), Samtgemeinde Lühe (Steinkirchen Jugendplatz) und Samtgemeinde Oldendorf – Himmelpforten (Himmelpforten bei Landwirt Offermann, Hammah bei Landwirt Breuer). Die Annahme erfolgt samstags in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr. Die Termine für 2020 finden Sie in der Abfall-Info Broschüre oder online unter https://abfall.landkreis-stade.de

Die Abfallwirtschaftszentrum in Stade-Süd und ab 2. Mai in Buxtehude-Ardestorf stehen montags – freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr zur Verfügung stehen.

Außerdem öffnen ab dem 2. Mai die die vier Kompostierplätze (nicht zu verwechseln mit den Wertstoffhöfen!) in Freiburg (Mühlenweg), Horneburg (Am Poggenpohl), Harsefeld (Im Sande) und in Sauensiek (Holveder Weg) zur Annahme von Grün- und Gehölzabfällen. Die Kompostierplätze öffnen samstags von 8.00 bis 12.00 Uhr. Freiburg ist außerdem mittwochs von 17.00 bis19.00 Uhr geöffnet und Harsefeld mittwochs und freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie ausnahmsweise die beiden Samstage 2.5.und 9.5.2020 ganztägig von 8.00 bis 16.00 Uhr.

Weil die Annahmestellen aus Infektionsschutzgründen in den vergangenen Wochen geschlossen waren, ist jetzt mit einem starken Andrang von Anlieferern zu rechnen. Allen, die die Möglichkeit haben, ihre Grünabfälle noch im Garten zu lagern, wird daher empfohlen, den Besuch der Annahmestellen möglichst nicht für die ersten Tage nach Öffnung zu planen, da mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen ist.

Hinzu kommt, dass aufgrund der Corona-Pandemie zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Bürgerinnen und Bürger zwingend auf die Einhaltung der Hygienerichtlinien und Sicherheitsabstände geachtet werden muss. In diesem Zusammenhang wird darum gebeten, dass nur Einzelpersonen die Anlieferungen vornehmen und nach Möglichkeit die Anliefergebühren mittels EC-Karte auf den Abfallwirtschaftszentren zahlen. Der Landkreis Stade bittet um Verständnis, dass maximal 15 Anlieferfahrzeuge gleichzeitig auf das Gelände der Abfallwirtschaftszentren gelassen werden und es dadurch zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Die Kfz-Zulassungsstelle in Stade ist für Kundinnen und Kunden nach vorheriger Terminvergabe erreichbar. Dies ist unter https://www.landkreis-stade.de/Terminvergabe oder per E-Mail an: termin-zulassung@landkreis-stade.de
möglich. Termine werden zu den Öffnungszeiten in Stade am Montag und Dienstag von 08.00 Uhr bis 15.30 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und am Donnerstag von 08.00 Uhr bis 16.30 Uhr angeboten. Es besteht die Möglichkeit der Online-Zulassung (I-Kfz) über den Internetauftritt des Landkreises Stade.

 Das Amt für Jugend und Familie (Heidbecker Damm 26, Stade-Ottenbeck) öffnet ebenfalls nur nach Terminvereinbarung unter 04141 12-5111.


Falsche Polizeibeamte rufen Bürgerinnen und Bürger mit Telefonnummer des Landkreises in Stade an

 Landkreis Stade. Am Montag und Dienstag (27. und 28. April) haben in mindestens einem Dutzend Fällen bisher unbekannte Täter bei Bürgerinnen und Bürgern in Stade angerufen und sich als Stader Polizeibeamte ausgegeben. Auf dem Telefondisplay der Angerufenen stand die Nummer der Landkreis-Zentrale.

Wie in der Vergangenheit wiederholt vorgekommen, hatten die Anrufer behauptet, es seien Straftäter von der Polizei festgenommen worden und dabei seien die Namen der Angerufenen auf einer Liste aufgetaucht. Die unbekannten Anrufer versuchten dann noch, Auskünfte über die finanziellen Verhältnisse der Staderinnen und Stader zu erlangen.

Offenbar war den Tätern diesmal bei ihrer gebräuchlichen Masche eine Panne unterlaufen. Statt sich –  wie in früheren Fällen – hinter der Rufnummer der Polizei (04141 1020) zu verbergen, ließen sie diesmal Nummer des Landkreises Stade (04141 120) anzeigen.

Zu Straftaten kam es in dem Zusammenhang mit den Anrufen bisher übrigens nicht. „Die Angerufenen legten meistens gleich auf, ohne sich in lange Gespräche verwickeln zu lassen und haben damit auch völlig richtig gehandelt“, so Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Derartige Anrufe werden von der Polizei und vom Landkreis Stade auf keinen Fall vorgenommen.


Corona: Touristische Nutzung der Deiche ab 4. Mai wieder zulässig

 Die Allgemeinverfügung des Landkreises Stade zur Sperrung der Elbdeiche für den Tagestourismus, sowie einiger Parkplätze und Strandabschnitte entlang der Elbe läuft zum 3. Mai aus. Der Landkreis Stade beabsichtigt, die Verfügung zunächst nicht zu verlängern.

 „Die Obstblüte ist dann weitgehend vorbei. Wir rechnen dadurch mit einem deutlich abnehmenden Interesse am Blütentourismus im Alten Land und an der Elbe“, so Landrat Michael Roesberg. Die Behörden werden jedoch das Tourismusgeschehen entlang des gesamten Bereiches der hiesigen Deichlinie im kommenden Monat Mai weiter beobachten. Vor allem um das Himmelfahrtswochenende dürfte die Zahl der Besucher steigen und das Einhalten des Mindestabstands schwieriger machen. Sollte es die Lage dann erfordern, wird eine neue Sperrung in Erwägung gezogen werden müssen.


Corona: Einführung der Maskenpflicht

Ab Montag, den 27.04. 2020 besteht im öffentlichen Nahverkehr sowie beim Einkauf im Einzelhandel die Pflicht zum Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung. Zulässig ist jede textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Ausbreitung von Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache verringert. Schals, Tücher oder Buffs werden von der Landesverordnung ebenso als geeignet genannt, wie aus Baumwolle oder einem anderen Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches.

Die Mund-Nasen-Bedeckung verhindert nicht die Ansteckung durch das Corona-Virus beim Nutzer selbst, sondern dient der Verminderung der Weitergabe von Erregern an Andere. Es ist damit vorrangig ein Schutz des Gegenübers. Es ist daher zur Eindämmung der Pandemie wichtig, dass alle die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befolgen.

Landrat Roesberg bittet eindringlich, Bürgerinnen und Bürger keine sogen. FFP-Masken (medizinische Atemschutzmasken) zu benutzen. „Diese brauchen wir dringend im medizinischen Bereich. Hier ist jede Maske wichtig,“ so Roesberg. Drogerien und Apotheken geben beim Kauf sicherlich Hilfestellung.

Die Mund-Nasen-Bedeckung sollte nur an den Bändern angefasst werden. Nach Durchfeuchtung oder Kontakt mit einer infektiösen Person muss die Bedeckung gewechselt werden, spätestens aber nach vier Stunden. Vor dem Wechsel sollte eine Handhygiene (Hände waschen oder desinfizieren) vorgenommen werden. Selbst genähter Mund-Nasen-Schutz kann zur Reinigung bei 60 Grad gewaschen und sollte anschließend mit hoher Temperatur gebügelt werden. Vinyl-OP Masken sind Einmalmasken, die nach Gebrauch entsorgt werden müssen.

Trotz der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weist das Gesundheitsamt des Landkreises Stade darauf hin, dass die besondere Beachtung der Handhygiene (häufiges Händewaschen, mit den Händen möglichst nicht ins Gesicht fassen) und das Einhalten der Abstandsregelungen die wichtigsten Hygienemaßnahmen sind.


Wiederaufnahme des Schulbusverkehrs ab Montag 27. April

Im Zuge der schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs gilt ab dem 27.04.2020 wieder der reguläre Fahrplan der KVG. Die KVG und der Landkreis Stade geben die dringende Empfehlung aus, für den Zeitraum der Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt insbesondere für die Schülerinnen und Schüler auf der Fahrt von und zu den Schulstandorten. Auch selbstgemachte waschbare Behelfsmasken können genutzt werden.

Für den Bereich der Hansestadt Buxtehude ergibt sich gleichzeitig noch eine erfreuliche Verbesserung durch die eine Verbindung aus Dammhausen. Zur Anbindung an das Schulzentrum Süd fährt der Bus der Linie 2030, der um 7.27 Uhr in Dammhausen startet, ab dem 27. April vom ZOB aus weiter auf einer neuen Fahrt der Linie 2111 direkt zur Berliner Straße. Der Landkreis und die KVG entsprechen damit einem vielfachen Wunsch von Schülerinnen und Schülern.


Nachdem bereits das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Stade für besonders dringende Entsorgungsfälle geöffnet ist, werden ab Sonnabend, 2. Mai, auch das AWZ in Buxtehude-Ardestorf und vier Kompostierplätze wieder ihre Tore öffnen. Auch die mobile Sammlung von Grün- und Gehölzabfälle in acht Orten im Landkreis Stade startet dann. Die Öffnung der Wertstoffhöfe in Oldendorf, Wedel und Wischhafen ist für einen späteren Zeitpunkt geplant, der rechtzeitig bekanntgegeben wird.

Mobile Grüngutsammelstellen gibt es in der Gemeinde Drochtersen (Sportplatz und Assel, Hof Oltmann), Gemeinde Ahlerstedt – Klethener Weg, Gemeinde Jork (Festplatz und Estebrügge, Neue Straße), Samtgemeinde Lühe (Steinkirchen Jugendplatz) und Samtgemeinde Oldendorf – Himmelpforten (Himmelpforten bei Landwirt Offermann, Hammah bei Landwirt Breuer). Die Annahme erfolgt samstags in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr. Die Termine für 2020 finden Sie in der Abfall-Info Broschüre oder online auf www.landkreis-stade.de (Suchwort „Abfallannahmestellen“).
Bitte beachten Sie, dass die Abfallwirtschaftszentren in Stade-Süd und ab 2. Mai in Buxtehude-Ardestorf nur für zwingend notwendige Anlieferungen montags – freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr zur Verfügung stehen.
Außerdem öffnen ab dem 2. Mai die die vier Kompostierplätze (nicht zu verwechseln mit den Wertstoffhöfen!) in Freiburg (Mühlenweg), Horneburg (Am Poggenpohl), Harsefeld (Im Sande) und in Sauensiek (Holveder Weg) zur Annahme von Grün- und Gehölzabfällen. Die Kompostierplätze öffnen samstags von 8.00 bis 12.00 Uhr. Freiburg ist außerdem mittwochs von 17.00 bis19.00 Uhr geöffnet und Harsefeld mittwochs und freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie ausnahmsweise die beiden Samstage 2.5.und 9.5.2020 ganztägig von 8.00 bis 16.00 Uhr.
Weil die Annahmestellen aus Infektionsschutzgründen in den vergangenen Wochen geschlossen waren, ist jetzt mit einem starken Andrang von Anlieferern zu rechnen. Allen, die die Möglichkeit haben, ihre Grünabfälle noch im Garten zu lagern, wird daher empfohlen, den Besuch der Annahmestellen möglichst nicht für die ersten Tage nach Öffnung zu planen, da mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen ist.
Hinzu kommt, dass aufgrund der Corona-Pandemie zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Bürgerinnen und Bürger zwingend auf die Einhaltung der Hygienerichtlinien und Sicherheitsabstände geachtet werden muss. In diesem Zusammenhang wird darum gebeten, dass nur Einzelpersonen die Anlieferungen vornehmen und nach Möglichkeit die Anliefergebühren mittels EC-Karte auf den Abfallwirtschaftszentren zahlen. Der Landkreis Stade bittet um Verständnis, dass maximal 15 Anlieferfahrzeuge gleichzeitig auf das Gelände der Abfallwirtschaftszentren gelassen werden und es dadurch zu längeren Wartezeiten kommen kann.


Der Zeitplan des niedersächsischen Kultusministeriums für die schrittweise Öffnung der Schulen liegt nun vor. Vorgesehen ist ein nach Klassenstufen versetzter Start des Schulbesuches mit ausgeweiteten Hygieneregeln, kleinen Lerngruppen und homeschooling-Angeboten für die Schülerinnen und Schüler, die noch nicht wieder in die Schule gehen können.

Auch für die Kitas hat das Land eine Vorgabe gemacht:

Für die Kitas, Krippen und Horte gilt weiterhin bis zu den Sommerferien die Notbetreuung. Dafür werden die Betreuungskapazitäten ausgeweitet. Dabei soll auch sichergestellt werden, dass Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen die Notbetreuung nutzen können. Dem Bedarf nach einer Betreuung von Kindern soll dadurch nachgekommen werden, dass die Härtefallregelung gelockert wird. Wo eine anderweitige Betreuung sichergestellt werden kann, sollen Kinder bis zu den Sommerferien möglichst zu Hause betreut werden. Dies trifft zum Beispiel auf Familien zu, wo nur ein Elternteil arbeiten geht, Homeoffice geleistet werden kann oder eine andere Betreuung möglich ist. Für die Ausweitung der Notbetreuung werden wir Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden führen.

Den genauen Wortlaut der Pressemeldung finden Sie hier. (Link auf https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/schrittweise-wiedereroffnung-der-schulen-notbetreuung-in-kitas-wird-ausgeweitet-187510.html)

Folgende Übersicht gibt einen Überblick über die Zeitschiene des Schulstartes für die verschiedenen Klassenstufen.

Die Samtgemeinde Horneburg als Schulträger ist im engen Kontakt zu den Schulen der Samtgemeinde um den Prozess zu begleiten. Bei Fragen zum Schulstart oder zur Notbetreuung in Kitas steht Ihnen Frau Andrea Hunold im Rathaus unter hunold@horneburg.de gerne zur Verfügung.


Corona-Pandemie: Für Rückkehrer aus dem Ausland besteht Quarantänepflicht

Landkreis Stade. Der Landkreis Stade weist darauf hin, dass Personen, die seit dem 10. April aus dem Ausland nach Niedersachsen eingereist sind oder noch einreisen, sich unmittelbar und auf direktem Weg zu ihrer Wohnung oder zur geplanten Unterkunft zu begeben haben. Anschließend ist unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt zu kontaktieren. Beim Landkreis Stade soll diese Meldung über das Corona-Bürgertelefon 04141/ 12 34 56 erfolgen.

Dort werden die entsprechenden Angaben wie Einreisedatum oder Erreichbarkeit abgefragt. Die aus dem Ausland einreisenden Personen sind nach der Verordnung darüber hinaus verpflichtet, während eines Zeitraums von 14 Tagen ihre Wohnung nicht zu verlassen und auch keinen Besuch zu empfangen.
Von dieser Regelung ausgenommen sind bestimmte Personengruppen aus den Berufssparten der Logistik, Gesundheit und Pflege oder Feuerwehr, Polizei, Justiz und Rettungsdiensten, sofern sie keine Krankheitssymptome aufweisen:

  • Personen, die unaufschiebbar beruflich bedingt Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Straßenpersonenverkehrsunternehmen sowie Unternehmen, die Flugzeuge warten, Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter nach § 4 a des Bundespolizeigesetzes sowie Besatzungen von Sanitäts- und Organflügen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben,
  • Personen, die unaufschiebbar beruflich bedingt täglich, für einen Tag oder für wenige Tage nach Niedersachsen einreisen oder aus Niedersachsen ausreisen,
  • Beschäftigte im Gesundheitswesen und im Pflegebereich,
  • Personen, die Dienstleistungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen erbringen,
  • Angehörige von Feuerwehren und Rettungsdiensten sowie des Katastrophenschutzes,
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes,
  • Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzugs,
  • Angehörige des Polizeivollzugsdienstes,
  • Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und der Parlamente der Länder sowie Personen, die mit der Pflege diplomatischer oder konsularischer Beziehungen betraut sind.

Besondere Regeln gelten außerdem für Personen, die zur Unterstützung der Wirtschaft oder der Versorgung der Bevölkerung aus dem Ausland zum Zweck einer mehrwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen, also beispielsweise Erntehelfer. Der Arbeitgeber muss dem Gesundheitsamt die beschäftigten Saisonarbeiter melden. Das dafür erforderliche Formular steht in Kürze auf der Seite www.landkreis-stade.de/corona unter Downloads zur Verfügung.


Erstmals seit 55 Jahren: Zeltlager in Lille Bodskov finden 2020 wegen Corona-Pandemie nicht statt

Landkreis Stade. Die Entscheidung ist niemandem leichtgefallen: Nach 55 Jahren hat der Landkreis Stade erstmals entschieden, die beliebten Zeltlager für Kinder und Jugendliche der Kreisjugendpflege in Lille Bodskov an der dänischen Ostseeküste abzusagen. Grund ist die Corona-Pandemie.

Für gut 350 Kinder und Jugendliche und über 100 ehrenamtliche Jugendleiter/-innen aus dem Landkreis Stade ist das zunächst eine große Enttäuschung, die aber mit viel Verständnis aufgenommen wurde. Die Gesundheit aller geht vor. Vorausgegangen war bereits die Entscheidung der dänischen Regierung, alle größeren Veranstaltungen bis einschließlich August zu unterbinden.
Die positive Nachricht: Im Jahr 2021 werden die Zeltlager aller Voraussicht nach im vollen Umfang stattfinden können. Anmeldungen werden ab 1. Oktober 2020 entgegengenommen. Termine zu den Zeltlagern 2021 werden auf www.lillebodskov.de bekannt gegeben.
Mit Eltern, die bereits gebucht hatten, nimmt die Kreisjugendpflege direkt Kontakt auf.
Für Rückfragen ist die  Kreisjugendpflege Stade unter 04141 / 12 5193 und per E-Mail jugendpflege@landkreis-stade.de erreichbar.


Corona Pandemie: Bußgeldkatalog für Niedersachsen erlassen

Seit der Corona-Krise gelten verschärfte Vorschriften im öffentlichen Raum. Niedersachsen hat jetzt einen Bußgeldkatalog für Verstöße veröffentlicht. Dieser entspricht denen anderer norddeutscher Bundesländer. Er dient den Ordnungsbehörden als Orientierung beim Festsetzen einer Geldbuße.   Die Höchststrafe liegt in Niedersachsen bei 10.000 Euro. Vor allem folgende Vorgaben dürften häufiger als die anderen – von insgesamt 22 –  besonders interessant sein:

  • 150 €                                     zahlt, wer sich nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien hält;
  • 200 bis 400 € pro Person     werden fällig bei unzulässigen Treffen von mehr als zwei Menschen;
  • 4.000 bis 10.000 €                  zahlen Restaurant-Inhaber, die entgegen der Regeln öffnen;
  • 150 €                                   zahlt jeder, der sich in Gaststätten zum Essen oder Trinken hinsetzt.

 

Gravierende Verstöße, wie z.B. die Missachtung von Quarantäne-Auflagen des Gesundheitsamtes, können auch als Straftaten verfolgt und mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden
Bisher sind im Landkreis Stade im Rahmen der polizeilichen Kontrollmaßnahmen ganz überwiegend Platzverweise ausgesprochen worden, da die angesprochenen Personen Einsicht zeigten. Leider war ein solches Verhalten in mehr als 100 weiteren Fällen nicht feststellbar, sodass hier Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen aufgenommen werden mussten.
Den Bußgeldkatalog im Wortlaut findet man unter www.landkreis-stade.de/corona     unter der Rubrik ‚Allgemeinverfügungen‘ / Vorschriften der Landesregierung.


Corona – Merkblätter zu Verhaltensregeln jetzt in 5 Sprachen 

Die sieben wichtigsten Empfehlungen zur Vermeidung und Bekämpfung der Corona-Pandemie hat der Landkreis in einem Merkblatt zusammengefasst und diese mit Piktogrammen untermalt.
Die Empfehlungen stehen in fünf Sprachen (Arabisch, Englisch, Französisch, Türkisch und Deutsch) sowie ebenso in Plattdeutsch auf der Homepage unter www.landkreis-stade.de/corona als Download zur Verfügung.


Corona-Pandemie: Corona im Landkreis Stade – Bilanz des ersten Monats (5.3. – 4.4.2020)

Landkreis Stade. Am 5. März wurde der erste Patient positiv auf das neue Virus Sars-Cov 2 getestet. Nach nunmehr einem Monat ist die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Stade auf 151 gestiegen. In den ersten Tagen war ein gegenüber Niedersachsen stärkeres Geschehen im Landkreis Stade festzustellen. 

Durch die Recherche des Gesundheitsamtes ließen sich Kontakte des ersten positiv Getesteten gut nachverfolgen, was zu den frühen vergleichsweise hohen Zahlen beigetragen haben dürfte. Heute liegt der Landkreis unter dem Landesdurchschnitt.
Die positiv getesteten Lehrkräfte aus den Schulen in Oldendorf-Himmelpforten, Horneburg, Fredenbeck und in Stade haben nachweislich keine Schüler/innen infiziert – dies haben die umfangreiche Untersuchungen des Gesundheitsamtes gezeigt. Die dortigen Quarantänemaßnahmen konnten daher mittlerweile beendet werden.
Landrat Michael Roesberg zur bisherigen Entwicklung: „Frühzeitig wurde auf Eindämmung des Virus gesetzt mit zum Teil einschneidenden Maßnahmen bis hin zum Ausflugsverbot an die Elbe zu Ostern. Die Bevölkerung im Landkreis Stade verhält sich nahezu vorbildlich und einsichtig; das Kontaktverbot wird beachtet. Die Steigerung der Zahl der Infizierten ist zurzeit vergleichsweise günstig und ermutigend, was den Fortgang angeht. Gleichwohl müssen die Einschränkungen weiter konsequent eingehalten werden.“
Die Wohnorte der Covid-19-Patienten sind über den gesamten Landkreis Stade weitgehend entsprechend der Einwohnerzahl verteilt; die beiden Städte sind etwas stärker betroffen.
In den Elbe Kliniken Stade und Buxtehude wurden in dieser Zeit insgesamt 17 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten isoliert stationär behandelt (10 Männer, 7 Frauen). Ein weiterer positiv getesteter Patient musste intensivmedizinisch behandelt werden. Insgesamt neun dieser Erkrankten konnten nach Hause entlassen werden (5 Männer, 4 Frauen).

Hier eine Übersicht der vom Krisenstab erhobenen Daten:

Gesamtzahl positiv getestet       151 (= Covid-19-Erkrankte)
Genesene Personen                    91 (= aus der Isolation entlassen)
Stationär behandelt                      17
Verstorbene                                   2 (vorerkrankte Bewohnerinnen aus einem Alten- und Pflegeheim im LK Stade)
*) Kategorie 1                            546
Quarantäne beendet                 427

*) Personen mit engem Kontakt zu Covid-19 Patienten und behördlich angeordneter Quarantäne

 

Altersverteilung:

Positiv getestet
Positiv 0-9 2
Positiv 10-19 9
Positiv 20-29 24
Positiv 30-39 17
Positiv 40-49 26
Positiv 50-59 47
Positiv 60-69 12
Positiv 70-79 6
Positiv 80-89 7
Positiv über 90 1

 

 

Geschlechtsverteilung

Positiv männlich 75
Positiv weiblich 76

 


Ostern 2020 mit Corona – was man darf und was nicht!
Ostern steht vor der Tür und die Wetterprognose sagt strahlenden Sonnenschein voraus. Normalerweise locken die Sonnenstrahlen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nach draußen zum Osterspaziergang oder zum Sonnenbaden an den Stränden der Elbe.

Landrat Roesberg bittet aber alle, die aktuellen Einschränkungen zum Betreten der Deiche und Strände zu beachten. Auch Sportboothäfen und deren Slip-Anlagen sind von den Sperrungen betroffen. „Mit der strikten Beachtung aller Auflagen trägt jeder zum Schutz der Bevölkerung bei und leistet darüber hinaus einen Beitrag, dass die Maßnahmen zügig wirken können“ so Roesberg.
Während der Aufenthalt an den Stränden sowie den dazugehörigen Parkplätzen tabu ist und das Betreten der Deiche und Deichvereidigungswege zu touristischen Ausflügen verboten ist, dürfen die übrigen Wege noch betreten werden. Dabei ist aber darauf zu achten, dass der Spaziergang maximal zu zweit gemacht wird. Ausnahmen hiervon bilden nur Familien innerhalb eines Hausstandes.
Nicht von den Verboten betroffen ist zum Beispiel das Angeln oder Wassersport, sofern man es alleine oder maximal zu zweit unter Beachtung des Mindestabstandes macht und man hierfür keinen Sportboothafen nutzen muss. Auch eine Spritztour mit dem Fahrrad oder Motorrad ist grundsätzlich erlaubt, sofern man sich nicht zu gemeinsamen Fahrten in größerer Runde als zu zweit verabredet. Und natürlich dürfen Sie weiter mit Ihrem Hund Gassi gehen.
Abgesagt sind zu Ostern alle Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen. Die Kirchen halten jedoch ihre Türen geöffnet und bieten die Möglichkeit, einzeln für einige Zeit die Stille zu suchen.
Wer Kinder hat, darf natürlich im eigenen Garten die Ostereier verstecken. Garten- und Grillpartys mit Freunden und Nachbarn sind dagegen untersagt. Ebenso dürfen in diesem Jahr keine öffentlichen oder privaten Osterfeuer abgebrannt werden.
„Auch, wenn es gerade zu Ostern schwerfällt“, so Landrat Roesberg, „Menschen, die in Heimen leben, sollten aus Infektionsschutzgründen auf keinen Fall zum Kurzurlaub nach Hause geholt werden. Gerade die Gruppe der älteren Menschen gilt es in besonderer Weise zu schützen.“
Wer wissen möchte, was man an den Ostertagen darf und was nicht, kann das Corona-Bürgertelefon des Landkreises Stade unter 12-3456 anrufen oder die FAQ‘s auf der Homepage des Landkreises Stade anschauen.


Abfallannahme des Landkreises Stade bis auf weiteres geschlossen – eingeschränkte Abfallannahme für dringend notwendige Abfallanlieferungen beim AWZ Stade-Süd

Aus gegebenem Anlass weist das Umweltamt des Landkreises Stade noch einmal daraufhin, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Abfallannahmestellen bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Für dringend notwendige und nicht aufzuschiebende Abfallanlieferungen steht das AWZ Stade-Süd montags bis freitags von 08.00 – 16.00 Uhr sowie sonnabends von 08.00-14.00 Uhr zur Verfügung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass insbesondere die Anlieferung von Grünabfällen auf privaten Garten nicht zu solchen dringend notwenigen Anlieferungen zählen. Die Grünabfälle sollten bis zur Entschärfung der aktuellen Situation erst einmal auf dem Grundstück zwischengelagert werden. Kleinere Mengen können auch über den Bioabfallbehälter entsorgt werden. Die Abfuhr der Bioabfallbehälter findet wie gewohnt vierzehntäglich statt.

Sollten Abfallanlieferungen zwingend zum jetzigen Zeitpunkt durchgeführt werden müssen, z.B. Abfälle aus der Tätigkeit eines Handwerksbetriebs können diese beim AWZ Stade-Süd vorgenommen werden.

 Bei der Anlieferung ist zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Bürgerinnen und Bürger folgendes zu beachten:

  • Einhaltung der Hygienerichtlinien und Sicherheitsabstände
  • Anlieferung möglichst nur als Einzelperson
  • Bezahlung der Entsorgungsgebühren nach Möglichkeit mittels ec-Karte

Der Landkreis Stade bittet zudem um Verständnis dafür, dass maximal 15 Anlieferfahrzeuge gleichzeitig auf das Gelände des AWZ gelassen werden dürfen.

Bitte richten Sie sich bei der Abfallanlieferung auf entsprechend längere Wartezeiten ein.


Corona: Osterfeuer im Landkreis Stade
erst wieder im kommenden Jahr erlaubt


Landkreis Stade. Viele Menschen hatten sich sehr darauf gefreut, doch die traditionellen Osterfeuer müssen in diesem Jahr ausfallen. Zu groß ist die Gefahr, dass sich die Gäste oder eingesetzte Feuerwehrleute anstecken und sich das Coronavirus sich dadurch wieder schneller verbreitet. Rein rechtlich gesehen
unterliegen die öffentlichen Brauchtumsveranstaltungen dem vom Land Niedersachsen ausgesprochenen Kontaktverbot.
Zwar dürften Brauchtumsfeuer nach Vorgabe des Landes auf einen späteren Termin im Jahr verschoben werden, doch wird voraussichtlich keine Gemeinde im Landkreis Stade von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Bei einem Treffen mit Landrat Michael Roesberg waren sich die hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller Kommunen im Landkreis Stade außerdem darüber einig, dass auch kleine, private Feuer aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nicht erlaubt sind. Wer trotz Verbots ein Feuer abbrennt, insbesondere bei privaten Osterfeuern, muss mit einem Bußgeld rechnen und zusätzlich die Kosten für den Feuerwehreinsatz tragen.


Weil die Kompostierplätze zurzeit geschlossen sind, bittet das Umweltamt Gartenbesitzer darum, Grün- und Gehölzabfälle vorerst auf dem eigenen Grundstück zu lagern. Verboten ist es aus Naturschutz- und Umweltschutzgründen ausdrücklich, Gartenabfälle in die freie Landschaft, an die Wegränder oder in Gräben zu kippen. Auch wenn das Pflanzenmaterial dort langfristig verrottet, enthält es in der Regel Bestandteile, die sich mit heimischen Natur nicht vertragen oder die Funktion – etwa von Gräben – stört. Wer sich an das Verbot nicht hält, riskiert ein Bußgeld.


Corona: Elbdeiche und Strände im
Landkreis Stade für Ausflügler tabu

 

Landkreis Stade. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Landkreis Stade am Freitag (3. April) Ausflüge zu den Elbdeichen und an die Strände am Elbstrom verboten. „Uns ist die einschneidende Wirkung der ausgesprochenen Verbote durchaus bewusst. Wir müssen aber für die anstehenden sonnigen Tage Vorsorge treffen. Es gilt für alle immer noch das Gebot ‚Bleibt zu Hause!“, erklärt Landrat Michael Roesberg.

Wörtlich heißt es in der Allgemeinverfügung zur „Reduzierung von tagestouristischen Ansammlungen“:

  1. Das Betreten und Befahren folgender öffentlicher Plätze wird verboten:
    • Parkplatz und Gebiet am Lüheanleger, Gemeinde Grünendeich
    • Parkplatz und Gebiet am Stader Sand, Hansestadt Stade
    • Parkplatz und Strand Grauerort, Hansestadt Stade
    • Parkplatz am Strand sowie am Fährhaus Twielenfleth/Freibad und Strand in Bassenfleth, Gemeinde Hollern-Twielenfleth
    • Parkplatz und Strand in Krautsand, Gemeinde Drochtersen
    • Parkplatz Jachthafen Neuenschleuse, Gemeinde Jork
  1. Das Betreten der Elbdeiche zu tagestouristischen Ausflügen im gesamten Landkreis einschließlich der Deichverteidigungswege, sofern sie nicht als öffentliche Straße gewidmet sind, wird verboten.“

Die Allgemeinverfügung tritt am auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich Sonnabend, 18. April.

Wer sich nicht an die Verfügung hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Polizeiinspektion Stade hat verstärkte Kontrollen angekündigt.


Karfreitag und Ostern führen
zu Verschiebungen der Müllabfuhrtermine

Landkreis Stade. Am Karfreitag, 10. April, fällt die Müllabfuhr aus. Sie wird am Sonnabend (11. April) in den betroffenen Abfuhrbezirken nachgeholt. Darauf weist die Abfallberatung des

Landkreises Stade hin. Auch am Ostermontag, 13. April, fällt die Müllabfuhr aus. Diese Abfuhren werden am Dienstag, 14. April, nachgeholt. Die übrigen Abfuhrtermine in dieser Woche verschieben sich entsprechend  jeweils um einen Tag nach hinten.

Die Müllabfuhren finden in der Osterwoche somit an folgenden Terminen statt:

Abfuhrtag (bei normalem Rhythmus) verlegt auf
Montag, 13.04. Dienstag, 14.04.
Dienstag, 14.04. Mittwoch, 15.04.
Mittwoch, 15.04. Donnerstag, 16.04.
Donnerstag, 16.04. Freitag, 17.04.
Freitag, 17.04. Samstag, 18.04.

Eine Übersicht der Feiertagsverschiebungen ist auf Seite 16 der Broschüre „Abfall-Info 2020“ im Internet unter www.landkreis-stade.de zu finden.

Bei Fragen ist der Kundenservice der Abfallwirtschaft unter 04141 12-6612 zu erreichen

 


Senioren- und Pflegestützpunkt als „Anrufstation“
für Ältere und Pflegebedürftige weiterhin geöffnet

Landkreis Stade. Der Senioren- und Pflegestützpunkt im Landkreis Stade lässt Ältere und Pflegebedürftige gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht allein und bleibt als „Anrufstation“ weiterhin geöffnet.

Stützpunkt-Mitarbeiterin Sylvia Pankop: „Unser besonderes Augenmerk liegt auf der Situation alleinlebender älterer Menschen. Ältere, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen werden von uns weiterhin zu allen Fragen des Alter(n)s und der Pflege beraten. Dies gilt auch für aktuelle Themen, wie geltenden Sonderregelungen wie etwa bei der telefonischen Begutachtung eines Pflegegrades oder Beratungsbesuche.“

Der Senioren- und Pflegestützpunkt bleibt aber auch für alle Privatpersonen ansprechbar, die befürchten, dass aufgrund der aktuellen Einschränkungen eine Versorgung ihrer Pflegebedürftigen und Älteren zu Hause in nächster Zeit nicht mehr ausreichend gesichert ist. Versorgungsstandards sind jedoch aktuell anders als vor der Pandemie. „Ich gehe davon aus, dass pflegende Angehörige derzeit mit hoher Selbstverständlichkeit einspringen und mehr Betreuungszeiten und -aufgaben übernehmen als dies noch vor wenigen Wochen der Fall war.“ so Sylvia Pankop.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Wochen verweist die Mitarbeiterin im Senioren- und Pflegestützpunkt auf die Einschätzung des Gerontologen Professor Andreas Kruse, der sagt: „Die psychische Widerstandsfähigkeit vieler alter Menschen darf nicht unterschätzt werden. Sie kennen aus ihrer persönlichen Geschichte Belastungen, Krisen und Grenzsituationen. In solchen Situationen haben sie vielfach Vertrauen auf eine gute Zukunft, Hoffnung auf eine letztlich positive Entwicklung sowie eine besondere Sensibilität für mögliche Risiken und Gefahren ausgebildet. Sie können ein gutes Vorbild sein.“ Aber es gibt unter den Älteren, die nun zu ihrer eigenen Sicherheit, einen Großteil der Zeit alleine zuhause sind, auch solche für die das Alleinsein eine Gefährdung ist. Diesen bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt neben erster Telefonberatung auch die Vermittlung eines regelmäßigen Telefonkontaktes mit einer ehrenamtlichen Seniorenbegleitung. Hier besteht die Chance sich telefonisch kennenzulernen, um sich persönlich zu verabreden, wenn diese Kontakte wieder gefahrlos möglich sind.

Der Senioren – und Pflegestützpunkt Landkreis Stade ist derzeit von Montag bis Donnerstag unter der Telefonnummer 04141 -125520.


Corona: Aufnahmestopp in Heimen und in Wohngemeinschaften
für ältere Menschen und für Menschen mit Behinderung

Landkreis Stade. In Heimen für ältere, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung, in ambulant betreuten Wohngemeinschaften und besonderen Formen des betreuten Wohnens sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege ist zur Eindämmung des Coronavirus ein Aufnahmestopp verhängt worden. Mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung folgt der Landkreis einer Weisung des niedersächsischen Sozialministeriums. Die Betreiber der Einrichtungen werden damit auch aufgefordert, die Bewohnerinnen und Bewohner anzuhalten, die Einrichtungen und das dazugehörige Außengelände nicht zu verlassen.

Ausgenommen von dem Aufnahmestopp sind Einrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neu aufzunehmende Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen separiert und von den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern in Quarantäne untergebracht werden. Darüber hinaus ist die Aufnahme von aus dem Krankenhaus zu entlassenden Patientinnen und Patienten in solitären Kurzzeitpflege- oder Reha-Einrichtungen, die gezielt für diese Funktion hergerichtet und zur Kurzzeitpflege ermächtigt wurden zulässig. Weitere Ausnahmen können im Einzelfall in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zugelassen werden.

Die Allgemeinverfügung zum Schutz der Bevölkerung, tritt am Tag nach Veröffentlichung in der lokalen Tagespresse in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 18. April 2020.

Alle inzwischen vom Landkreis Stade erlassenen Allgemeinverfügungen zur Corona-Pandemie sind auf der Internetseite www.landkreis-stade.de/corona zu finden.

 


Abfälle bei COVID-19-Infektionen
nicht lose in die Hausmülltonne !

Landkreis Stade. Abfälle im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen aus privaten Haushalten dürfen nicht lose in die Müllbehälter des Haushalts geworfen werden, sondern sind in Beuteln fest zugeschnürt in die Hausmülltonne zu geben. Damit soll eine Gefährdung weiterer Nutzer der Hausmülltonne und des Personals der Müllabfuhr sowie der Entsorgungsanlagen ausgeschlossen werden. Auf einen entsprechenden Erlass des niedersächsischen Umweltministeriums weist das Gesundheitsamt des Landkreises Stade hin.


Kompostierplätze und mobile
Grüngutsammelstellen bleiben geschlossen

Landkreis Stade. Um den Infektionsschutz von Kunden und Servicemitarbeitern angesichts der Corona-Pandemie zu gewährleisten, bleiben die Kompostierplätze und mobilen Grüngutsammelstellen im Landkreis Stade bis auf weiteres geschlossen. 
 
Das Umweltamt bittet darum, die Grün- und Gehölzabfälle vorerst auf dem eigenen Grundstück zu lagern. Verboten ist es aus Naturschutz- und Umweltschutzgründen ausdrücklich, Gartenabfälle in die freie Landschaft, an den Wegesrand oder in Gräben zu kippen. Auch wenn das Pflanzenmaterial dort langfristig verrottet, enthält es in der Regel Bestandteile, die sich mit heimischen Natur nicht vertragen oder die Funktion – etwa von Gräben – stört. Wer sich an das Verbot nicht hält, riskiert ein Bußgeld. Für Kleinmengen Grünabfall besteht eine Entsorgungsmöglichkeit über die Bioabfallbehälter. Diese werden wie gewohnt vierzehntäglich entleert.

Kfz-Zulassungsstelle nur
noch für Notfälle geöffnet

Landkreis Stade. Die Kfz-Zulassungsstellen in Stade wird nach vorheriger Terminvergabe geöffnet, allerdings nur noch für Notfälle. Die Nummern lauten 04141 12-3650 oder 04141 12-3651. Die Zulassungsstellen in Buxtehude, Harsefeld und Himmelpforten bleiben geschlossen. Es besteht die Möglichkeit der Online-Zulassung (I-Kfz) über den Internetauftritt des Landkreises Stade.


Einschleichdiebe – Täter geben sich
als Mitarbeiter/-innen des Gesundheitsamtes aus

Landkreis Stade. Die Sorgen vieler Menschen angesichts der Corona-Epidemie haben jetzt skrupellose Straftäter auch im Landkreis Stade ausgenutzt. Als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes klingeln sie an Haustüren und versuchen, sich Eintritt in Wohnungen zu verschaffen. Das Gesundheitsamt des Landkreis Stade stellt klar: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen grundsätzlich keine Hausbesuche. Wir untersuchen keine Wohnungen auf Coronaviren. Erkrankte oder Menschen, die möglicherweise mit Coronaviren infiziert sind, werden schriftlich oder telefonisch kontaktiert.“

Die Polizei geht davon aus, dass hier „Einschleichdiebe“ unterwegs sind. Um in die Wohnung zu gelangen, behaupteten sie in einigen Fällen unter anderem, dass die Bewohner/-in sich mit dem Corona-Virus infiziert habe. Daher müsse man in die Wohnung kommen und „weitere Untersuchungen“ vornehmen. Im Buxtehuder Raum waren es drei Männer in weißen Anzügen, die den Versuch machten, in die Wohnung zu kommen. Der Bewohner erkannte den “Dienstausweis” als Fälschung und die Männer flüchteten.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht vor solchen Tätern. Sie gibt folgende Tipps:

  • Lassen Sie sich nicht verunsichern
  • Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung
  • Schließen Sie die Tür und rufen Sie die Polizei unter der Nummer 110.

 


Landkreis Stade: Restaurants, Speisegaststätten, Mensen
und Systemgastronomie müssen wegen Corona-Epidemie schließen

Landkreis Stade. Angesichts der weiter um sich greifenden Corona-Pandemie – zurzeit gibt es im Landkreis Stade 53 nachgewiesene Erkrankungen und 368 Menschen in Quarantäne – hat der Landkreis Stade entschieden, Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse, Mensen und dergleichen für den Publikumsverkehr zu schließen. Die entsprechende Allgemeinverfügung zum Schutz seiner Bevölkerung, tritt nach der Veröffentlichung in der lokalen Tagespresse in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 18. April 2020.

Landrat Michael Roesberg: „Wir müssen die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Deshalb appelliere ich noch einmal dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, zu Hause zu bleiben und sich strikt an die Gesundheitsschutzmaßnahmen zu halten. Nur so können wir Menschen aus Risikogruppe vor Ansteckung schützen, unser Gesundheitssystem am Laufen halten.“
Der Landkreis Stade folgt mit diesem Verbot auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes einer Vorgabe des Landes, das sich mit den anderen Bundesländern und der Bundesregierung auf ein einheitliches Vorgehen angesichts der Corona-Epidemie geeinigt hat. Die neue Verfügung berücksichtigt die aktuellen Hinweise des Robert-Koch-Instituts.

In der neuen Allgemeinverfügung heißt es:

1. Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

2. Es gelten folgende Ausnahmen:

a) die unter 1. genannten Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen.

b) Gleiches gilt für gastronomische Lieferdienste.

3. Der Verzehr der abgeholten Speisen ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu den Betrieben unzulässig.

4. Aus hygienischen Gründen ist eine bargeldlose Bezahlung dringend zu empfehlen.


Antragsformular für Entschädigung
bei Verdienstausfall steht bereit

Landkreis Stade. Wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Stade eine Quarantäne ausgesprochen, so erhalten Arbeitnehmer und Selbstständige beziehungsweise Freiberufler eine Entschädigung für Verdienstausfälle. Gleiches gilt für berufstätige Sorgeberechtigte von minderjährigen Kindern bei Schul- und Kitaschließungen. Das Antragsformular ist auf der Seite www.landkreis-stade.de/corona unter „Arbeit und Unternehmen“ zu finden.

Seit dem 30.03.2020 können auch erwerbstätige Sorgeberechtigte (z.B. Eltern, Pflegeeltern) von minderjährigen Kindern eine Entschädigung beantragen, wenn sie durch die Schul- und Kitaschließungen einen Verdienstausfall erlitten haben. Das Gesundheitsamt des Landkreises Stade ist für die Entschädigung von Verdienstausfällen im Zusammenhang mit einer durch das Gesundheitsamt ausgesprochenen Quarantäne („Absonderung“) zuständig. Berechtigte sind hierbei Arbeitnehmer und Selbständige/ Freiberufler, gegen die direkt eine Quarantäne von der zuständigen Behörde ausgesprochen wurde. Rechtsgrundlage hierfür ist der Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes.


Amtliche Informationen

 

Informationen zur Gültigkeit von Pässen und Ausweisen:

https://www.personalausweisportal.de/DE/Home/_functions/Buehne/buehne_text.html
https://www.bmi.bund.de/DE/themen/moderne-verwaltung/ausweise-und-paesse/ausweise-und-paesse-node.html


Infos zur Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden- Angelegenheiten wenn möglich online zu erledigen oder zu verschieben. Sollte Ihr alter Personalausweis in den nächsten Wochen ablaufen, weist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat darauf hin, dass Sie der Ausweispflicht auch durch den Besitz eines gültigen Reisepasses nachkommen können.
Sollte Ihr Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen, reicht für Länder der Europäischen Union sowie Andorra, Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan auch ein gültiger Personalausweis als Reisedokument aus.
Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.
Nähere Einzelheiten können Sie auch unter der Seite www.personalausweisportal.de nachlesen.
Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden. Um etwaige Schwierigkeiten bei der Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.
Da derzeit eine Vielzahl von Staaten Einreisebeschränkungen erlassen haben, sollten Sie generell nur zwingend erforderliche Reisen antreten und sich vor Antritt der Reise über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen des Ziellandes informieren.

Informationen des Landes Niedersachsen

Beschluss von Bund und Ländern vom 27. August 2020 zu weiteren Maßnahmen


Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie tritt am Montag in Kraft – Neue Phase mit weiteren Lockerungen startet


Rundverfügung 13/2020 Zur Anwendung der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 09.05.2020 (Nds. GVBl. S. 97) im Bereich der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen


Corona: Nutzung Wassersportanlagen ab sofort zulässig

Das Niedersächsische Sozialministerium sieht Wassersportanlagen nicht als Bereiche an, deren Betreten nach der Landesverordnung wegen des dort ausübten Sportbetriebs untersagt ist. Dies wurde heute auf Nachfrage der Kreisverwaltung in Hannover mitgeteilt.

Demnach sind Bootsanleger von Vereinen oder Yachthäfen nicht mehr als Sportanlagen, Sportstätten oder Vereinsbereich anzusehen. Damit ist der Sportbootverkehr jeglicher Art zulässig. Zu beachten sind dabei aber die allgemeinen Hygieneregeln, wie sie auch für die Nutzung von Kraftfahrzeugen gelten. Es ist entweder ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten oder es dürfen lediglich Angehörige oder Haushaltszugehörige auf dem Boot sein.

Der Bereich, in dem die Boote gelagert, geparkt oder gepflegt werden, stellt demnach ebenfalls keine Sportstätte oder -anlage dar. Wenn jemand sein Boot aufsucht und es reparieren oder pflegen möchte, fällt dies nicht unter „Zusammenkünfte in Vereins-, Sport- und Freizeiteinrichtungen“, solange insoweit keine Gruppenbildung erfolgt. Nach der neuesten Einschätzung des Ministeriums wäre auch das zu Wasser lassen bzw. Slippen von Booten möglich, wenn dies nicht in Gruppen, d.h. mit maximal 2 Personen erfolgt.


Das Land Niedersachsen und die Pflegekammer Niedersachsen arbeiten bei der Bewältigung der Corona-Krise Hand in Hand. In Absprache mit dem Land richtet die Pflegekammer eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen und Hilfskräfte ein. Sollte sich die Lage dramatisch zuspitzen, können auf diesem Wege zusätzliche Helferinnen und Helfer zeitnah kontaktiert werden.


Ab sofort können sich Pflegefachpersonen als Freiwillige zur Bewältigung der Corona-Krise bei der Pflegekammer Niedersachsen melden. Zu diesem Zweck hat die Pflegekammer in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen, die aus dem Pflegeberuf ausgeschieden sind, eingerichtet. Insbesondere Pflegefachpersonen sind aufgerufen, sich bevorzugt per E-Mail unter corona@pflegekammer-nds.de bei der Pflegekammer zu melden.


„Das Gesundheitssystem wird in den nächsten Wochen und Monaten möglicherweise an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit kommen. Dann wird jede Hilfe gebraucht. Deshalb wollen wir schon jetzt ein Verzeichnis von Personen aufstellen, die in der Pflege aushelfen oder wichtige Hilfstätigkeiten übernehmen können“, sagt Kammerpräsidentin Nadya Klarmann. Die Pflegekammer weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten nicht für eine Registrierung als Pflegefachperson nach dem Pflegekammergesetz genutzt und auch nicht mit den vorliegenden Daten abgeglichen werden.


Das Land Niedersachsen geht davon aus, dass die Anzahl der coronabedingten schweren Krankheitsverläufe in den nächsten Wochen dramatisch ansteigen wird. Das Angebot an Zeitarbeitskräften ist so gut wie ausgeschöpft. Viele Pflegende sind aufgrund der Arbeitsbedingungen in den vergangenen Dekaden aus dem Beruf ausgestiegen. Laut der PflegeComeBack-Studie aus dem Jahr 2018 liegt die Zahl der potenziellen Rückkehrer bei 120.000 bis 200.000 ausgebildeten Pflegekräften. „Diese stille Reserve könnte dazu beitragen, die Versorgung zu sichern und Leben zu retten“, sagt Klarmann. Schon jetzt melden sich täglich ehemalige Pflegende in der Geschäftsstelle der Pflegekammer, um Ihre Hilfe und Unterstützung anzubieten, sollte die Krise trotz aller eindämmenden Maßnahmen nicht zu stoppen sein.


Interessierte schicken bitte eine kurze Nachricht an corona@pflegekammer-nds.de unter Angabe folgender Informationen: Name, Alter, Kontaktdaten (Telefon + E-Mail), Qualifikation, Weiterbildung und bevorzugter Einsatzort. Die Geschäftsstelle sammelt und ordnet diese Anfragen, um die Daten bei Bedarf sehr schnell den regionalen Krisenzentren zur Verfügung stellen zu können. Wesentliche Kriterien sind dabei unter anderem die vorhandenen pflegefachlichen Qualifikationen, berufliche Vorerfahrung, das regionale Einsatzgebiet, Mobilität und das Alter. Das Freiwilligenregister dient ausschließlich dazu, bei Bedarf zusätzliche personelle Ressourcen verfügbar zu haben. Es besteht keine Verpflichtung, aber auch keine Garantie für einen späteren Einsatz. Die Daten werden nach der Krise umgehend gelöscht.


Informationen bei Notlagen


Wichtige Telefonnummern und Beratungsstellen

Hotline für Bürger im Landkreis Stade: 04141 123456

Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche als 2. Anlaufstelle): 116 111

Hilfetelefon Sucht und Drogen: 01805 313031

Hilfetelefon gegen Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Kassenärztlicher Notdienst: 116 117

Telefonseelsorge Telefon und Chat – Onlineberatung: https://www.telefonseelsorge.de/

Hotline Landesgesundheitsamt: 0511 4505555

Hotline Bundesministerium für Gesundheit: 0800 0117722


Weiterführende Links

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte die folgenden Links.

Robert Koch Institut: www.rki.de/covid-19

Landkreis Stadewww.landkreis-stade/corona

Land Niedersachsenwww.niedersachsen.de/Coronavirus

Bundesministerium des Innern

Auswärtiges Amt

Bundesregierung

   
   

Horneburg
20. Oktober 2020, 21:43
 

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