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Plakataktion der Frühen Hilfen: Kein Alkohol in der Schwangerschaft

Landkreis Stade. Jeder Schluck Alkohol in der Schwangerschaft ist zu viel und kann das ungeborene Kind schädigen. Darauf machen die Frühen Hilfen vom Landkreis Stade und der Hansestadt Buxtehude jetzt mit einer Plakataktion aufmerksam. Mit dem Satz „Kein Alkohol – Kein Risiko“ soll auf die fetale Alkoholspektrumsstörung – kurz FASD – hingewiesen werden. Schließlich ist Alkoholkonsum in der Schwangerschaft die häufigste Ursache für irreparable geistige, psychische und körperliche Schädigungen, die nicht genetisch bedingt sind.

Es gibt keine unbedenkliche Trinkmenge und keine Phase in der Schwangerschaft, in denen Alkohol die Entwicklung des Ungeborenen nicht schädigen kann, erläutert Bianca Klapper, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfe des Landkreises Stade: „Daher sollten Schwangere und auch Frauen mit Kinderwunsch grundsätzlich auf Alkohol verzichten.“ FASD-geschädigte Kinder leiden ein Leben lang. „Deswegen ist Aufklärungs- und Präventionsarbeit so wichtig“, betont Bianca Klapper.

Hier sind nicht nur die Schwangeren selbst, sondern alle gefragt, weiß Kristin Scholz der Frühen Hilfen von der Hansestadt Buxtehude: „Niemand sollte sich rechtfertigen müssen, keinen Alkohol zu trinken. Das gilt ganz besonders für Schwangere.“ Auch in geselliger Runde sollte kein Druck ausgeübt werden. Dazu passen die weiteren Schlagworte des Plakates: „Jede Frau – Jeder Schluck – Jeder Tag – Jedes Baby“.

Jeder Schluck Alkohol in der Schwangerschaft ist zu viel und kann das ungeborene Kind schädigen, darauf macht eine neue Plakatkampagne der Frühen Hilfe aufmerksam, die federführend von Bianca Klapper (Landkreises Stade) und Kristin Scholz (Hansestadt Buxtehude) erarbeitet wurde. Foto Landkreis Stade/Nina Dede

Alkohol in der Schwangerschaft ist für zahlreiche Frauen leider kein Tabu. Eine Studie zeigte, je höher der sozioökonomische Status ist, desto höher ist der Alkoholkonsum. Bei einem hohen sozioökonomischen Status beträgt der riskante Alkoholkonsum 30 Prozent, bei niedrigem 18 Prozent. Dabei fehlen dem Fötus für den Alkoholabbau die notwendigen Enzyme in ausreichender Menge. Er bleibt somit weitaus länger alkoholisiert als die Mutter. Das soll künftig durch die Aufklärungskampagne verhindert werden, die eine Arbeitsgruppe des Netzwerkes Frühe Hilfen erstellt hat.

Die Plakate können in Arztpraxen, Kitas, Schulen oder Beratungsstellen auf das Thema aufmerksam machen. Auch Toiletten in Kneipen, Restaurants oder Diskotheken wären ein passender Ort.

Wer das Plakat aufhängen und damit die wichtige Aufklärungsarbeit unterstützen möchte, wendet sich an Bianca Klapper: Telefon 04141/ 12-5181 oder E-Mail an ed.ed1716747728ats-s1716747728ierkd1716747728nal@r1716747728eppal1716747728k.acn1716747728aib1716747728. Kristin Scholz ist unter 04161/ 501-5126 und ed.ed1716747728uhetx1716747728ub.td1716747728ats@g1716747728nured1716747728reofn1716747728eilim1716747728af1716747728 erreichbar.

Weitere Informationen zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft liefert außerdem eine Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.kenn-dein-limit.de.

           

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