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Frühe Hilfen bieten offene Sprechstunde in Stade an

Landkreis Stade. Beratung, Information und Vertraulichkeit, das zeichnet die offene Sprechstunde der Frühen Hilfen vom Landkreis Stade aus. Jeden Dienstag von 9 bis 11 Uhr stehen zwei Fachkräfte Frühe Hilfen Schwangeren sowie Müttern und Vätern mit Säugligen und Kindern bis drei Jahren im Amt Jugend und Familie in Stade (Am Staatsarchiv 3) kostenfrei zur Seite. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Ein- und Durchschlafen, die gesunde Ernährung oder der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind: Zu den verschiedensten Themen von jungen Familien wissen zwei Familienkinderkrankenschwestern Rat. „Wir beraten zu den Meilensteinen der Entwicklung von Babys und möchten Mütter und Väter da abholen, wo sie stehen“, so Laura Johanna zur Nieden. „Wir zeigen außerdem auf, wer die Eltern unterstützen kann, wenn man beispielsweise an seine Grenzen kommt.“

Frühe Hilfen unterstützen Eltern von Anfang an. Die Angebote richten sich bereits an Schwangere sowie an Mütter und Väter mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von drei Jahren. Sie sind kostenlos und unkompliziert zu erhalten. Zur offenen Sprechstunde in Stade können gerne die Kinder mitgebracht werden.

Wer mehr über die Sprechstunde oder die Arbeit der Fachkräfte Frühe Hilfen erfahren möchte, wendet sich an Anna Martens unter der Telefonnummer 04141 12-5196 oder an Laura Johanna zur Nieden unter der Telefonnummer 04141 12-5197. Für weitere Fragen ist auch die Koordinatorin der Frühen Hilfen, Bianca Klapper, erreichbar: telefonisch unter 04141 12-5181 sowie per E-Mail: ed.ed1708957929ats-s1708957929ierkd1708957929nal@r1708957929eppal1708957929k.acn1708957929aib1708957929.

Zwei Jahre Ukraine-Krieg: Massive Auswirkungen auch auf den Landkreis Stade – Landrat Seefried dankbar für Solidarität

Landkreis Stade. Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, begann Russland den Angriffskrieg auf die Ukraine. Ein Krieg, dessen Auswirkungen auch schnell im Landkreis Stade spürbar waren – und es bis heute sind. Landrat Kai Seefried dankt anlässlich dieses traurigen Jahrestages allen Menschen im Landkreis Stade, die sich solidarisch mit den Opfern des Krieges zeigen und die Aufnahme von Vertriebenen ermöglichen. „Wir wissen, dass die tapferen Ukrainerinnen und Ukrainer auch unsere Freiheit, die Freiheit Europas, verteidigen“, sagt der Landrat.

 Rund sechseinhalb Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind auf der Flucht, gut eine Million sucht Zuflucht in Deutschland. Mehr als 4500 Vertriebene wurden in den vergangenen zwei Jahren von der Ausländerbehörde des Landkreises registriert. „Ich bin den Einwohnerinnen und Einwohnern für ihre Solidarität mit den Opfern dieses verbrecherischen Krieges außerordentlich dankbar“, sagt Landrat Kai Seefried. „Die Menschlichkeit muss siegen. Krieg kann keine Antwort sein.“

Viele Menschen haben Wohnungen zur Verfügung gestellt, unterstützen die Vertriebenen bei der Orientierung in der für sie neuen Umgebung. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz betreibt der Landkreis eine Erstaufnahmeeinrichtung in Ottenbeck. „Das alles funktioniert nur, weil es hier im Kreishaus, in den Rathäusern, beim Jobcenter, aber auch in der Zivilgesellschaft überall im Landkreis Stade unzählige engagierte Frauen und Männer gibt, die zupacken und die Vertriebenen unterstützen“, betont Seefried.

Besonders berührend seien die Hilfstransporte aus dem Kreis Stade gen Ukraine. Zusammen mit den Einsatzkräften von Feuerwehren und Hilfsorganisationen gab es auch mehrere Hilfskonvois unter der Schirmherrschaft des Landrates. Auf den Konten des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe wurden Spenden gesammelt, um Einsatzfahrzeuge, Medizinprodukte und andere Hilfsgüter im Wert von mehr als 100.000 Euro überführen zu können. „Über unsere direkten Kontakte ist sichergestellt, dass die humanitäre Hilfe auch wirklich verlässlich ankommt“, sagt Seefried. „Wir werden nicht nachlassen mit dieser Unterstützung. Die Spendenkonten sind weiterhin geschaltet, auch in diesem Jahr soll es wieder Hilfsaktivitäten geben.“ Spenden können unter dem Stichwort „Ukraine-Hilfe Landkreis Stade“ auf folgende Konten eingezahlt werden: DRK-Kreisverband Stade Flüchtlingshilfe gGmbH, IBAN: DE91241910151009334600 sowie Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. – Regionalverband Bremen-Verden, IBAN: DE 16 3702 0500 0004 3107 18.

Grischa Kaflowsky ist so etwas wie das Gesicht der Ukraine-Hilfe im Landkreis Stade geworden. Der ehemalige Offizier der Sowjetarmee, der in den 1990er-Jahren beruflich einige Jahre in Kehdingen verwurzelt war, floh Ende Februar 2022 mit seiner Frau und den Enkelkindern nach Drochtersen-Assel. Seither pendelt er unablässig zwischen dem Landkreis Stade und seiner Heimat, organisiert und begleitet Hilfstransporte für die Ukraine.

Kaflowsky ist derzeit noch zu Hause in einem Vorort von Kiew. Anfang März wird er wieder in den Landkreis Stade reisen, um humanitäre Hilfsaktionen vorzubereiten. „Ich bin den Menschen im Landkreis Stade so unendlich dankbar für ihre Unterstützung“, sagt er mit Blick auf die Hilfstransporte in den vergangenen zwei Jahren. „Mit dem gespendeten Equipment konnten viele Menschenleben gerettet werden.“  Weitere Hilfe sei unbedingt nötig – vor allem, was medizinisches Gerät angeht. Denn viele Krankenhäuser seien zerstört, der Materialverschließ sei hoch.

„Der Landkreis Stade steht weiterhin fest an der Seite der Opfer dieses furchtbaren Krieges“, sagt Landrat Seefried. „Wenn ein Ende des Krieges absehbar ist, werde ich dem Kreistag des Landkreises Stade vorschlagen, eine Partnerschaft mit einer ukrainischen Region einzugehen.“ Es gebe schon jetzt enge Kontakte zum Generalkonsulat der Ukraine in Hamburg und auch direkte, persönliche Kontakte in mehrere ukrainische Städte. Seefried: „Darauf können wir aufbauen.“

Eine Videobotschaft des Landrates ist ab Sonnabend, 24. Februar, auf der Internetseite und auf den Social-Media-Kanälen des Landkreises zu sehen.

Lühe-Hochwasser: Deichbehörde informiert Anwohner im Überschwemmungsgebiet

Landkreis Stade. Das Hochwasser zum Jahresende 2023 hat eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung die Schutzeinrichtungen wie Deiche, Schöpf- und Sperrwerke haben. An den Nebenflüssen der Elbe gab es zwischen Weihnachten und Silvester kritische Pegelstände. Besonders schwierig war die Situation an der Lühe. Hier gelten auf Basis eines amtlich ausgewiesenen Überschwemmungsgebietes auch besondere Vorgaben für die Anwohner.

 Die Untere Deichbehörde beim Landkreis Stade nimmt das Weihnachtshochwasser zum Anlass, den Betroffenen umfangreiche Informationen zum Hochwasserschutz zu übermitteln. Rund 500 Schreiben werden dieser Tage verschickt. Darin stellen die Fachleute der Deichbehörde grundlegende Informationen über Verpflichtungen, Vorgaben und Verbote im Überschwemmungsgebiet der Lühe dar. Zum Hintergrund: Das Überschwemmungsgebiet befindet sich zwischen den Deichen entlang der Lühe. Für diesen Bereich wurden bereits 1974 per Verordnung besondere Regeln festgesetzt.

Landrat Kai Seefried war an Weihnachten selbst an Aue und Lühe vor Ort und hat an Lagebesprechungen teilgenommen. „Die Information der Bevölkerung ist uns ein besonderes Anliegen“, sagt der Verwaltungschef. „Vorsorge ist wichtig. Nur so kann es gelingen, die Folgen von Hochwasser gering zu halten.“ Dafür sollen die Bewohner des Überschwemmungsgebietes sensibilisiert werden. Schließlich sind alle dort lebenden Menschen, die durch Hochwasser betroffen sein können, von Gesetzes wegen im Rahmen des ihnen Möglichen und Zumutbaren verpflichtet, Vorsorge zu treffen.

„Explizit verboten sind die Errichtung von Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen, die den Wasserabfluss behindern können“, erklärt Kreisbaurätin Madeleine Pönitz, die auch Leiterin des Katastrophenschutzstabs der Kreisverwaltung ist. Außerdem dürfen keine Gegenstände im Überschwemmungsgebiet gelagert werden, die fortgeschwemmt werden können. So soll verhindert werden, dass sich Treibgut z.B. an Brücken oder in den Toren des Lühe-Sperrwerkes verfängt. Vor wenigen Wochen hatte sich ein Kirschennetz im Sperrwerk verfangen und das Schließen der Tore behindert. Erst die Feuerwehr konnte die Gefahr bannen. „Dem Fluss darf kein Stauraum entzogen werden“, betont die Kreisbaurätin. „Der Hochwasserschutz darf nicht beeinträchtigt werden.“

Der Bürgermeister der Samtgemeinde Lühe, Timo Gerke, begrüßt die Initiative des Landkreises zur Information der Betroffenen: „Beim Hochwasserschutz ziehen wir an einem Strang.“ Gerke setzt auf eine enge Abstimmung mit den verschiedenen Akteuren. Es gelte, die richtigen Schlüsse aus dem Hochwasser zum Jahresende 2023 zu ziehen. Dazu wird es in Kürze auf Einladung des Landkreises Gespräche mit Vertretern der Gemeinden, der Deich- und Unterhaltungsverbände sowie der zuständigen Stellen bei Land und Bund geben.

Weiterführende Informationen und Tipps zum Thema Selbstvorsorge gibt es auch im Internet: www.landkreis-stade.de/vorsorge.

Samtgemeinde Horneburg schließt vorsorglich Mensa der Grundschule Horneburg

PRESSEMITTEILUNG

Horneburg, 20. Februar 2024. Um eventuelle Gesundheitsrisiken auszuschließen, hat die Verwaltung der Samtgemeinde Horneburg vorsorglich die Mensa der Grundschule Horneburg bis zur Vorlage eines Fachgutachtens hinsichtlich des Schimmelbefalls geschlossen. Die Verwaltung prüft derzeit räumliche Alternativen für die Schulverpflegung.

„Wir können momentan nicht sagen, ob der Schimmelbefall in der Mensa gesundheitsschädlich ist“, so Knut Willenbockel, Samtgemeindebürgermeister Horneburg. „Um aber jedes Risiko für alle Beteiligten auszuschließen, haben wir uns, in Abstimmung mit der Schulleitung, dazu entschlossen, die Mensa bis zur Vorlage des Fachgutachtens des Gesundheitsamts zu schließen. Die Schulleitung hat die Eltern bereits darüber informiert und darum gebeten, die Kinder mit ausreichend Tagesverpflegung auszustatten.“

Sobald der Verwaltung neue Informationen vorliegen, wird sie umgehend darüber informieren.

Für Rückfragen:

Samtgemeinde Horneburg
Myriam Kappelhoff
Lange Straße 47/49
21640 Horneburg
Tel: 04163 8079-52
E-Mail: ed.gr1708957929ubenr1708957929oh@es1708957929serp1708957929

Bunte Aussichten

Im Rahmen der Musikreihe „Bunte Aussichten“ tritt am Freitag, den 1. März 2024, die Sängerin Sarah Müller im Eis Café Dante in Horneburg auf.

Ab 19 Uhr präsentiert die Staderin mit ihrer Gitarre und am Klavier eine bunte Mischung aus bekannten Coversongs und ihren eigenen gefühlvollen Songs in deutscher und englischer Sprache. „Ich möchte mit meiner Musik die Menschen berühren und ihnen das Gefühl geben, verstanden zu werden“, so die 39-jährige Songwriterin. „Für mich ist es immer wieder etwas ganz Besonderes, diese Verbindung zwischen Musiker und Zuhörern zu erleben.“

Die Staderin ist in der hiesigen Musikszene eine bekannte Größe und tritt mal solo, im Duo oder auch als Bandformation auf. Während der Corona-Pandemie richtete sie gemeinsam mit anderen Musikbegeisterten regelmäßige Youtube-Livestream-Konzerte aus, mit denen sie trotz der Pandemie Menschen Musik erleben ließ. „Wir wollten die Menschen in dieser Zeit nicht allein lassen und ihnen Mut machen“, erklärt Müller, deren neues Album mit englischsprachigen Songs im Laufe des Jahres erscheinen wird.

Das Konzert wird im Rahmen der Eventreihe „Bunte Aussichten“ veranstaltet, die der Flecken Horneburg in enger Zusammenarbeit mit der Horneburger Gastronomie organisiert. Der Eintritt ist frei. Da das Platzkontingent begrenzt ist, wird um eine telefonische Reservierung unter 04163/8675777 gebeten.

Raumpfleger/in (m/w/d)

Sie mögen es sauber?
Wir auch!
Die Samtgemeinde Horneburg sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n:

Raumpfleger/in (m/w/d)
9 Stunden/Woche
für das Mehrgenerationenhaus in Horneburg,
1 Jahr befristet,
tägliche Reinigung bis 09.00 Uhr und gelegentlich am Wochenende.

Wir suchen eine engagierte Person, die gerne gründlich, selbstständig und zuverlässig arbeitet.
Es sind keine beruflichen Grundvoraussetzungen nötig.

 Geboten werden neben einer Entlohnung nach EG2 TvöD alle weiteren Vorteile
einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst und eine dauerhafte Perspektive.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bis spätestens zum 03.03.2024 unter:
ed.gr1708957929ubenr1708957929oh@gn1708957929ubrew1708957929eb1708957929

oder telefonisch:
Yvonne Schulze 04163/807955

Für unser Mehrgenerationenhaus!

Die Samtgemeinde Horneburg fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Männern sind ausdrücklich erwünscht. Die Samtgemeinde Horneburg begrüßt die Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Terminankündigung 2. Klima-Werkstatt am 14.03.2024

Am Donnerstag, den 25.01.2024, fand in der Jorker Festhalle die 1. Klima-Werkstatt
zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes für die Klimaschutzregion Altes Land
und Horneburg statt. Der Jorker Bürgermeister Matthias Riel begrüßte die rund 50
teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger aus der Klimaschutzregion.

Durch den Abend führte das Planungsbüro KoRis aus Hannover, welches zu Anfang
die CO2-Bilanzierung vorstellte. Hierbei wurde schnell klar: es sind Anstrengungen von
allen Beteiligten notwendig, um die Klimaschutzregion bis 2045 zur Klimaneutralität zu
führen. Im weiteren Verlauf wurden gemeinsam mit allen Teilnehmenden die Ziele für
den Klimaschutz und die Handlungsfelder in den Blick genommen. Dabei wurden
Schwerpunkte bei den Maßnahmen gesetzt und vertieft, wobei das Wissen und die
Anregungen der TeilnehmerInnen gefragt waren: Welche Bausteine sollten die
Maßnahmen enthalten, damit die gewünschte Wirkung erzielt wird? Was ist notwendig,
um möglichst viele Menschen für den Klimaschutz zu motivieren? Wer sollte die
Maßnahmen umsetzen?

Als Ergebnis dieser Überlegung entstanden eine Vielzahl aus konkreten Maßnahmen,
geclustert in die Bereiche Energetische Sanierung und Siedlungsentwicklung,
Erneuerbare Energien, Mobilität und Konsum sowie themenübergreifende Projekte.
Insgesamt war es eine sehr zielführende und harmonische Veranstaltung. Die
TeilnehmerInnen beteiligten sich engagiert und erarbeiteten und identifizierten
aussichtsreiche Maßnahmen. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Um die gewonnenen Ideen und Maßnahmen zu vertiefen und zu priorisieren, gibt es
einen weiteren Termin: Die 2. Klima-Werkstatt findet am Donnerstag, den 14. März
2024, ab 18.30 Uhr, statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich in die Horneburger
Oberschule (Schanzenstraße 19, 21640 Horneburg) eingeladen. Aus
organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung unter
https://survey.questionstar.com/AltesLandHorneburg-Werkstatt2 gebeten.

Bei Fragen zu der kommenden Veranstaltung oder zur Aktualisierung des
Klimaschutzkonzeptes melden Sie sich gerne unter ed.gr1708957929ubenr1708957929oh-dn1708957929alset1708957929la-zt1708957929uhcsa1708957929milk@1708957929ofni1708957929.

Für Rückfragen:
Samtgemeinde Horneburg
J.Gerken
Lange Straße 47/49
21640 Horneburg
Tel: 04163 8079-44
E-Mail: ed.gr1708957929ubenr1708957929oh@ne1708957929kreg.1708957929j1708957929

 

Das Schadstoffmobil ist wieder unterwegs

Landkreis Stade. Die Winterpause ist vorbei: Das Schadstoffmobil ist wieder im Landkreis Stade unterwegs. Fachleute des Amtes Abfall und Kreislaufwirtschaft sammeln immer donnerstags haushaltsübliche Sonderabfälle, sogenannte gefährliche Abfälle, in kleineren Mengen bis zu 25 Kilogramm ein. Der komplette Tourenplan für das Jahr 2024 ist im Internet abrufbar. 

Jede Region des Landkreises wird vier- bis fünfmal im Jahr angefahren. Die erste Tour dieses Jahres startet am morgigen Donnerstag, 15. Februar, um 12.30 Uhr in Beckdorf bei der Sporthalle (Waldfrieden). Von 13.30 bis 15 Uhr macht das Schadstoffmobil in Apensen beim Parkplatz des Rewe-Marktes an der Beckdorfer Straße Halt, von 16.30 bis 17.30 Uhr geht es dann zum Kompostierplatz in Horneburg (Industriestraße). Eine Woche später – am 22. Februar – ist das Schadstoffmobil in Kehdingen unterwegs: Balje, Freiburg, Wischhafen und Drochtersen stehen an diesem Donnerstag auf dem Tourenplan.

Die Fachkräfte nehmen Kleinmengen haushaltsüblicher Sonderabfälle bis maximal 25 Kilogramm sowie elektronische Kleingeräte an. Altöl, Feuerlöscher und Gasflaschen dürfen nicht beim Schadstoffmobil abgegeben werden. Bei extremen Temperaturen, Glätte oder Nebel kann es sein, dass das Schadstoffmobil kurzfristig nicht ausrücken kann. Auskunft dazu erteilt gerne der Kundenservice der Abfallwirtschaft unter der Telefonnummer 04141/12-8012.

Der Plan über alle Touren 2024 ist auf der Internetseite des Landkreises Stade abrufbar. Die Sonderabfallannahmestelle des Abfallwirtschaftszentrums Stade-Süd bleibt an den dort aufgeführten Terminen aufgrund der Touren des Schadstoffmobils geschlossen. Weitere Informationen zu den Abfallannahmemöglichkeiten gibt es außerdem auf der Website des Amtes Abfall und Kreislaufwirtschaft.

Saisonstart Schadstoffmobil – Tourenplan

https://abfall.landkreis-stade.de

 

Pressemitteilung

Am vergangenen Freitag, kurz vor Mitternacht, hatte ein Anwohner am Agathenburger Bahnhof
einen lauten Knall gehört. Der Fahrkartenautomat am Gleis in Richtung Stade war gesprengt worden.

Er alarmierte sofort die Polizei, die dann vorsichtshalber auch die Feuerwehr anforderte, da noch
Rauch aus dem Automaten kam.
Beim Einrtreffen der Kamerad:innen der Ortswehr Agathenburg war jedoch kein Einschreiten mehr
nötig, die Flammen waren bereits erloschen.

Die Polizei fahndete nach zwei Personen, die beobachtet wurden, wie sie vom Tatort flüchteten.

Text: Michael Dehmlow
Foto: Michael Dehmlow

Pressemitteilung

Am Sonnabend, den 10.02.2024 fand der jährliche Generalappell der Ortswehr Horneburg statt.

Mehr als 55 Kamerad:innen der Ortswehr sowie die geladenen Gästen der umliegenden Ortswehren
waren der Einladung von Ortsbrandmeister Nils Bründel gern gefolgt.
Der Samtgemeindebürgermeister Knut Willenbockel und der Bürgermeister des Fleckens Horneburg,
Jörg Philippsen, sowie der Gemeindebrandmeister Torben Schulze waren der Einladung gefolgt.
Auch die horneburger Pastorin Dorlies Schulze war gekommen.

In den Redebeiträgen der Funktionsträger und der Gäste wurde das Engagement der Ortswehr gelobt
und das vergangene Jahr beleuchtet sowie ein Ausblick auf die nähere Zukunft gegeben.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Vereidigung von fünf neuen Mitgliedern der
Einsatzabteilung. Sie leisteten traditionell ihren Schwur auf die Standarte der Ortswehr Horneburg.

Text: Michael Dehmlow

Pressemitteilung – Rettung aus großer Höhe

Ein Anwohner hatte seit Sonntagabend eine in einem Baum sitzende Katze bemerkt.
Am Montag alarmierte er die Feuerwehr, da die Katze augenscheinlich aus eigener Kraft nicht mehr
von dem Baum herunter konnte.
Die agathenburger Kamerad:innen mussten vier Steckleiterteile nutzen, um die Katze aus ihrer
misslichen Lage in ca. 8 Metern Höhe zu befreien.

Text: Michael Dehmlow
Fotos: Nathalie Dehmlow

Bekanntmachung Satzung 10. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 15 „Lange Straße – Marschdamm“ des Flecken Horneburg

Auf Grund des § 1 Abs. 3, § 10 sowie des § 13a des Baugesetzbuches (BauGB) und des § 58 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) hat der Rat des Flecken Horneburg die 10. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 15 „Lange Straße – Marschdamm“, bestehend aus der Planzeichnung und den textlichen Festsetzungen, in seiner Sitzung am 19.12.2023 als Satzung beschlossen.

Räumlicher Geltungsbereich der 10. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 15:

Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung

Die Grenzen des räumlichen Geltungsbereiches der Bebauungsplanänderung sind in dem vorstehenden Planausschnitt durch eine fette Linie kenntlich gemacht worden. Die genauen Grenzen des Bebauungsplanes gehen verbindlich aus den Eintragungen in dem Bebauungsplan hervor. Die Bebauungsplanänderung ist im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt worden.

Die Satzung tritt am Tage der Veröffentlichung im Amtsblatt für den Landkreis Stade in Kraft.

Die 10. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 15 „Lange Straße – Marschdamm“ des Flecken Horneburg liegt mit Begründung ab sofort auf Zeit während der Dienststunden bei der Samtgemeinde Horneburg, Fachbereich 3 „Bauen und Umwelt“, Lange Straße 47 (Zimmer OG 12), 21640 Horneburg, gemäß § 10 BauGB zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Über den Inhalt des Bebauungsplanes wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

Gemäß § 215 Abs. 2 Baugesetzbuch vom 03.11.2017 (BGBl. I. S. 3634) in der zurzeit geltenden Fassung wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 und § 214 Abs. 2 sowie § 214 Abs. 3 Satz 2 sowie § 214 Abs. 2 a des Baugesetzbuches bezeichneten Vorschriften unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 des Baugesetzbuches in der zurzeit geltenden Fassung über die Entschädigung von durch den Bebauungsplan eintretenden Vermögensnachteilen sowie über die Fälligkeit und das Erlöschen entsprechender Entschädigungsansprüche wird hingewiesen.

Horneburg, 12.02.2024

Flecken Horneburg
Der Gemeindedirektor

Willenbockel

 

Gemeinde Bliedersdorf, 2. Änderung Bebauungsplan Nr. 11 „Ortskern“ – Öffentliche Auslegung

Bekanntmachung

Öffentliche Auslegung des Entwurfes der 2. Änderung des

Bebauungsplanes Nr. 11 “Ortskern“

der Gemeinde Bliedersdorf gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

 

 

Aufgrund des § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) hat der Rat der Gemeinde Bliedersdorf am 25.07.2022 die Aufstellung der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11 „Ortskern“ beschlossen. Des Weiteren hat der Rat der Gemeinde Bliedersdorf in seiner Sitzung am 21.11.2022 die Einbeziehung einer weiteren Änderung beschlossen. Der Rat der Gemeinde Bliedersdorf  hat in seiner Sitzung am 18.12.2023 beschlossen, den Entwurf der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11 „Ortskern“ und die zugehörige Entwurfsbegründung öffentlich auszulegen. Die Bebauungsplanänderung wird im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

Der Entwurf der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11 „Ortskern“ liegt mit Entwurfsbegründung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Zeit

vom 30. Januar 2024 bis zum 01. März 2024 (einschließlich)

während der Dienststunden bei der Samtgemeinde Horneburg, Fachbereich 3 „Bauen und Umwelt“, Lange Straße 47, 21640 Horneburg, zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Der räumliche Geltungsbereich der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11 ist in dem nachstehenden Kartenausschnitt kenntlich gemacht.

Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung

Allgemeine Ziele und Zwecke

Ziel und Zweck dieser Bebauungsplanänderung ist einerseits die Aufhebung der Festsetzung einer Fläche für die Entwicklung der Landschaft (SPE-Fläche) auf dem Flurstück 409/2, Flur 3, die der Renaturierung der Hummelbeck in diesem Abschnitt dienen sollte, und Änderung dieses Bereichs in öffentliche Verkehrsfläche. Damit sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für geplante private Zufahrten zum westlich angrenzenden Grundstück geschaffen werden. Des Weiteren ist Ziel und Zweck dieser Bebauungsplanänderung die Aufhebung der textlichen Festsetzung 1.5 „sind im eingeschränkten Dorfgebiet (MDE) gem. § 1 Abs. 5 BauNVO sonstige Wohngebäude gem. § 5 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO nicht zulässig“, um damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Wohnbebauung innerhalb der im Bebauungsplan festgesetzten Baufelder zu schaffen.

Stellungnahmen zum Entwurf der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11 „Ortskern“ können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Gemeinde Bliedersdorf bzw. Samtgemeinde Horneburg abgegeben oder per E-Mail an das Büro „cappel + kranzhoff“ an folgende E-Mail-Adresse geschickt werden: ed.gn1708957929unalp1708957929tdats1708957929-kc@g1708957929nugil1708957929ieteb1708957929. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen (bis 01.03.2024) bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

 

Bekanntmachung
Planzeichnung (Entwurf)
Begründung (Entwurf)

 

Winterdienst in der Samtgemeinde Horneburg

In der Samtgemeinde Horneburg übernimmt die Gemeinde die Räumung der Gemeindestraßen, Bushaltestellen und Fußgängerbereiche an Kreuzungen von Eis und Schnee. Für die Reinigung der Gehwege an Privatgrundstücken ist dagegen der Eigentümer verantwortlich.

Wer muss auf Gehwegen Schnee räumen und streuen?

Eigentümer und Eigentümerinnen sind verpflichtet, auf den öffentlichen Gehwegen bzw. auf kombinierten Geh- und Radwegen vor ihrem Grundstück zu räumen und zu streuen.

Wo muss geräumt bzw. gestreut werden?

Auf den Gehwegen und kombinierten Geh- und Radwegen, an denen das Grundstück anliegt, in einer Breite von mindestens 1,50 Meter. Das gilt auch bei Straßen, die keinen eigenen Gehweg haben. Dort ist ein Streifen von mindestens 1 Meter Breite am Rand zu reinigen bzw. von Schnee und Eis zu befreien. Alle Reinigungs- und Winterdienstarbeiten sind auch dann von den Anliegern zu leisten, wenn sich zwischen den Grundstücken und dem Fußweg oder der Straße ein Grünstreifen oder Graben befinden sollte. Bei Straßen mit einem einseitigen Gehweg ist nur dieser zu räumen bzw. zu streuen.

Wann muss ich den Winterdienst durchführen?

Ist über Nacht Schnee gefallen, muss die Schneeräumung werktags bis 7 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr morgens erfolgen. Eis- und Schneeglätte sind unmittelbar nach dem Entstehen zu beseitigen. Diese Verpflichtung gilt jeweils bis 20 Uhr.

 Was bedeutet „Streupflicht“ genau?

Bei Glätte muss mit Sand oder anderen abstumpfenden Mitteln (z.B. Splitt, Granulat) so gestreut werden, damit das Begehen des Gehweges gefahrlos möglich ist. Falls das Streumittel bei anhaltender Glättebildung (z.B. Eisregen) seine Wirkung verliert, muss unter Umständen auch mehrmals gestreut werden.

Darf ich Salz zum Auftauen verwenden?

Zur Beseitigung von Schnee und Eis dürfen keine schädlichen Chemikalien verwendet werden. Streusalz und andere handelsübliche Auftausalze sollen nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Die Verwendung sollte auf ein Minimum reduziert werden. Ausnahmefälle sind z.B. gefährliche Stellen wie Treppen, Rampen, Brückenauf- und -abgänge, starke Gefälle- oder Steigungsstrecken. Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Streusalz oder handelsüblichem Auftausalz bestreut werden.

 Wohin mit dem Schnee?

Räumen Sie den Schnee vom Gehweg an den Fahrbahnrand oder in den Vorgarten. Wichtig: Bitte den Schnee nicht in den Rinnstein, auf Abläufe oder vor Ein- und Ausfahrten schieben. Die Schneewälle sollten zum besseren Ablaufen des Tauwassers im Abstand von mindestens 5 Metern eine Lücke von einer Schaufelbreite aufweisen. Auch an Überwegen, z.B. für Fußgänger, sollten Zwischenräume bleiben. Zudem muss an Fußgängerüberwegen, Straßenkreuzungen und Einmündungen eine Sichtbehinderung ausgeschlossen sein.

 Kann ein Dritter für mich den Winterdienst übernehmen?

Ja, der Winterdienst kann übertragen werden, z. B. an ein Dienstleistungsunternehmen. Häufig wird auch im Mietvertrag geregelt, dass der Mieter Winterdienst leisten muss. Dennoch ist der Eigentümer zur Kontrolle verpflichtet.

Wer muss das Streumittel später beseitigen?

Der Winterstreupflichtige selbst muss die Streureste umgehend beseitigen, wenn kein Schnee und Eis mehr liegt.

Was passiert, wenn ich der Winterdienstpflicht nicht nachkomme?

Dann droht eine Geldbuße. Kommt es zu Personenschäden, kann ein Strafverfahren wegen Körperverletzung die Folge sein. Zudem drohen zivilrechtliche Forderungen.

 Warum kann es passieren, dass mein Gehweg durch den Fahrbahnwinterdienst wieder zugeschoben wurde, nachdem ich geräumt habe?

Der Bauhof der Samtgemeinde Horneburg bemüht sich, solche Fälle zu vermeiden. Dies gelingt aber leider nicht immer, da zur Ablagerung von Schnee nur sehr begrenzt Flächen im Straßenraum zur Verfügung stehen. Ein Abtransport des Schnees durch die Gemeinde ist wegen der enormen Masse und der damit verbundenen Kosten nicht möglich.

Allgemein: Bitte achten Sie beim Abstellen Ihres Fahrzeugs darauf, dass die Rettungswege frei bleiben und ein Durchkommen für die Räumfahrzeuge möglich ist.

 

Flyer – Strassenreinigung und Winterdienst

P+R-Platz Dollern

Der P+R-Platz in Dollern bleibt voraussichtlich bis Ende Februar 2024 weiterhin voll gesperrt. Für Pendler stehen in der Samtgemeinde Horneburg die kostenlosen P+R-Plätze in Agathenburg und im Flecken Horneburg zur Verfügung.

           

Klimaschutz Altes Land & Horneburg

Der Samtgemeinde Podcast

         

Projekt | WIMMELWERK SG Horneburg