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Ziel erreicht: Netzwerk gegen Häusliche Gewalt läuft für mehr Sichtbarkeit

Landkreis Stade. „Häusliche Gewalt?! …läuft nicht!“ – mit diesem Slogan machten 25 Mitglieder des Netzwerkes gegen häusliche Gewalt im Landkreis Stade am vergangenen Samstag (15. Juni) beim diesjährigen Lauf- und Musikfestival in Harsefeld auf Gewalt in der Partnerschaft aufmerksam. Dank der leuchtend-orangenen T-Shirts sorgten sie besonders wirkungsvoll für mehr Sichtbarkeit des Netzwerkes, das seit mehr als 20 Jahren besteht.

Für mehr Sichtbarkeit starteten rund 25 Mitglieder vom Netzwerk gegen Häusliche Gewalt im Landkreis Stade beim diesjährigen Lauf- und Musikfestival in Harsefeld. Foto: Landkreis Stade

Für mehr Sichtbarkeit starteten rund 25 Mitglieder vom Netzwerk gegen Häusliche Gewalt im Landkreis Stade beim diesjährigen Lauf- und Musikfestival in Harsefeld. Foto: Landkreis Stade

 

Dass auch mit Spaß ein ernstes Thema in die Öffentlichkeit getragen werden kann, zeigten die Läuferinnen und Läufer, darunter mehrere hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte aus dem Landkreis Stade, Vertreterinnen von der Beratungsstelle BISS oder auch von pro familia. Alles andere als sichtbar ist wiederum häusliche Gewalt. Diese findet mehrheitlich im Verborgenen statt und ist zugleich ein gesellschaftliches Tabuthema, obwohl körperliche und psychische Angriffe in der Partnerschaft tagtäglich stattfinden.

„Genau das wollen wir ändern. Schließlich ist Gewalt in der Partnerschaft nicht hinnehmbar“, sagen die Mitglieder des Netzwerks. Dazu gehören neben den Gleichstellungsbeauftragten auch die AWO-Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), das Stader Frauenhaus, die AWO-Beratungsstelle Lichtblick, die Polizei, die Jugendämter und die Justiz sowie viele weitere Akteurinnen und Akteure. Die Vertreterinnen und Vertreter von unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen aus der Region setzen sich für Betroffene ein, leisten Präventions- und Aufklärungsarbeit und vernetzen Institutionen und Beratungsstellen. 

Wie unerlässlich das ist, zeigen erschreckende Zahlen: Bundesweit erleben pro Stunde 13 Frauen Gewalt in der Partnerschaft, so eine Studie des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Jeden dritten Tag wird eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet – all das unabhängig vom Bildungsstand, dem Alter, der sozialen Schicht oder der Herkunft. Eben deswegen ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema und die Sichtbarkeit des Netzwerkes so wichtig. 

 

Wichtige Sicherheitsupdates: Serviceportal geht vom Netz

Landkreis Stade. Das gemeinsame Serviceportal des Landkreises und der Städte und Gemeinden geht am heutigen Donnerstag vorübergehend vom Netz. Wichtige Sicherheitsupdates müssen installiert werden. Konkret geht es um Verbesserungen bei der Sicherheit der Anbindung der Anmeldung über die Bund-ID als Authentifizierungsmedium. Die Itebo GmbH als Dienstleister der Kommunen arbeitet dabei eng mit den IT-Einrichtungen des Bundes zusammen. Weil Updates in großem Stil eingespielt werden, bleibt das Serviceportal voraussichtlich eine Woche offline – genauso wie bundesweit rund 300 Portale, die von dem Dienstleister mit dem System „Open Rathaus“ betreut werden.

 

Erfolgreiche Praxiswerkstatt zu Ganztagsmodellen in der Grundschule

Landkreis Stade. Wie könnte die ganztägige Bildung auch an Grundschulen im Landkreis Stade künftig gestaltet werden? Um praxisnahe Antworten auf diese Frage zu finden, hat das Bildungsbüros des Landkreises Stade zur ersten Praxiswerkstatt ins Kreishaus eingeladen. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – unter anderem aus Schulleitungen, Hortleitungen und von Schulträgern – tauschten sich bei der Veranstaltung aus. 

 

Mit der Resonanz der Veranstaltung ist Organisatorin Hanna Münster-Bortig vom Bildungsbüro des Landkreises Stade sehr zufrieden. Als Bildungsmanagerin ist es ihre Aufgabe, das Thema „Ganztag im Primarbereich“ landkreisweit voranzubringen und die verschiedenen Akteure bei der Gestaltung dieser herausfordernden Aufgabe zu unterstützen.

 

Schulleiterin Ursula Delventhal von der Grundschule Vorbrück aus Walsrode (Heidekreis) stellte ihr Modell vor. Die Grundschule Vorbrück ist eine Ganztagsschule mit einem offenen Modell für die Jahrgänge 1 und 2 sowie einem teilgebundenen Modell für die Jahrgänge 3 und 4. Im Zuge des Ganztages wurde die Schule durch einen Teilneubau erweitert. Der langjährig bestehende Hort ist ein elementarer Ganztagspartner und betreut die Kinder sowohl am Vor- als auch am Nachmittag in Räumlichkeiten des Schulgebäudes. Delventhal erläuterte ihr gelungenes Ganztagskonzept, das sie lange vor dem kommenden Rechtsanspruch im Jahr 2015 begonnen hat. „Eine Reise, bei der stets der gemeinsame Dialog das Wichtigste war und alle beteiligten Partner immer gemeinsam am Tisch saßen“, betonte Delventhal. Die Stadt Walsrode als Schulträger hatte die Finanzierung des Ganztags mit zusätzlichen Mitteln gesichert.

Gleiches gilt die Grundschule in Nordholz im Landkreis Cuxhaven. Schulleiterin Sabine Peter und Konrektorin Maike Becker erläuterten ihren Prozess zur offenen Ganztagsschule, den sie bereits 2010 mit einer Elternbedarfsbefragung begannen. Seitdem habe sich vieles etabliert. Beim Mensaneubau wurden neue Funktionsräume, wie das Mathe- und Forscherlabor, berücksichtigt. Die Mensa bietet allen Kindern ein gemeinsames Mittagessen. Der Schulalltag ist in so genannte Lernräume gegliedert. Das Arbeiten mit der Kontingentstundentafel ermöglichte ihnen das Aufteilen der Unterrichtszeiten in Blöcke sowie das Einführen von Lern- und Übungszeiten. „Der Ausbau der Lernzeiten ersetzt nunmehr auch die Zeiten der schriftlichen Hausaufgaben zu Hause, womit die Schule sehr gute Erfahrungen macht“, berichtete Schulleiterin Peter. Obwohl es sich in Nordholz um eine deutlich größere Schule mit 320 Kindern handelt, finden sich, neben der finanziellen Unterstützung des Schulträgers, weitere überschneidende Aspekte. Einer davon ist die enge Verzahnung der Mitarbeiterinnen aus dem Vor- und Nachmittag. Wo in Vorbrück der Hort als Partner des Ganztags steht, wird in Nordholz diese Ganztagsverzahnung mit pädagogischen Mitarbeitenden realisiert. Dafür hat die Schulleitung ein eigens entwickeltes Fortbildungscurriculum auf den Weg gebracht. Das Modell der „pädagogischen Insel“, welches Kindern Auszeiten aus dem Unterrichts- oder Schulgeschehen ermöglicht und gleichzeitig individuelle Förderungen durch eine Sozialpädagogin bietet, runden das Konzept in Nordholz ab.

Beide Schulen präsentierten innovative Ansätze und gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Einblicke in ihre Praxis. Im Anschluss an die Vorträge diskutierten sie in Kleingruppen die vorgestellten Ansätze und ihre Übertragbarkeit auf andere Schulen. Das Feedback am Ende der Veranstaltung war durchweg positiv. Besonders gelobt wurde die Teilnahme der drei verschiedenen Akteursgruppen, die einen vielfältigen und umfassenden Austausch ermöglichte.

Nicht zuletzt die Rückmeldungen machen deutlich, wie wichtig es ist, gemeinsam in den Dialog zu gehen und als Verantwortungsgemeinschaft die Ganztagsbetreuung mit Blick auf den kommenden Rechtsanspruch zu gestalten. Das Bildungsbüro, das sich als „Geschäftsstelle“ der Bildungsregion versteht, wird weitere Veranstaltungsformate, die sich an den Bedarfen der Akteure orientieren, konzipieren.

  • Die Angebote des Bildungsbüros zum „Ganztag 2026“ finden im Rahmen im Rahmen des Programms Bildungskommune statt, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus gefördert wird

 

Erfolgreicher Auftakt fürs Verkehrskonzept – Jetzt an Umfrage teilnehmen

Landkreis Stade. Mit einem Mobilitätsforum im Kreishaus ist die Öffentlichkeitsbeteiligung für die Aufstellung eines Verkehrskonzeptes für den Landkreis Stade gestartet. Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Behörden und Institutionen nahmen an der Veranstaltung im großen Sitzungssaal teil. In einem nächsten Schritt ist ab sofort eine Online-Umfrage über die Landkreis-Internetseite abrufbar, um die Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner zu erfassen.  

Beim ersten Mobilitätsforum haben Referenten des Verkehrsplanungsbüros „Planersocietät“ eine umfassende Analyse des derzeitigen Angebots von Öffentlichem Personennahverkehr mit Bus und Bahn sowie zum Straßen- und Radwegenetz präsentiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten außerdem die Gelegenheit, in kleinen Gruppen ins Gespräch zu kommen und ihre individuelle Bewertung der gegenwärtigen Situation sowie ihre Wünsche an das Verkehrskonzept zu formulieren.

Eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung soll mit einer Online-Umfrage gewährleistet werden, die bis zum 24. Juli über die Landkreis-Internetseite angesteuert werden kann. „Die Umsetzung des Gesamtverkehrskonzeptes ist mir ein besonderes Anliegen, um die Entwicklung der nachhaltigen Mobilität im Landkreis Stade zu gestalten“, sagt der Erste Kreisrat Thorsten Heinze. „Daher rufe ich Sie alle dazu auf, sich zu beteiligen und Ihre Ideen und Meinungen mitzuteilen.“

Das nächste Mobilitätsforum soll zu Beginn des Jahres 2025 stattfinden. Dann lauten die Fragen: Wie sieht die Verkehrslandschaft im Landkreis Stade in Zukunft aus? Wie können die Herausforderungen der Mobilität im Landkreis Stade konkret angegangen und gelöst werden? Bei dieser Veranstaltung sollen auch die Ergebnisse der Online-Umfrage vorgestellt werden. Weitergehende Informationen zum Verkehrskonzept finden Interessierte schon jetzt auf der Landkreis-Internetseite.

Hintergrund

Das Verkehrskonzept ist ein Planwerk, in dem Strategien, Ziele und Maßnahmen für die Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung für die nächsten Jahre definiert werden. Die Ziele und Leitlinien des Konzeptes werden unter anderem auf Basis der Rückmeldungen in unterschiedlichen Beteiligungsformaten mit Bürgerinnen und Bürgern, Politikerinnen und Politikern, Institutionen, Vereinen, der Wirtschaft oder der Wissenschaft entwickelt. In einer ausführlichen Analyse der verkehrlichen Ausgangssituation im Landkreis Stade werden sowohl Stärken als auch Schwächen identifiziert. Diese dienen als Basis für ein Handlungs- und Maßnahmenkonzept, das unterschiedliche Maßnahmen für alle Verkehrsträger und alle Bereiche der Mobilität im Landkreis Stade aufzeigen soll. Als Endresultat soll eine Mobilitätsstrategie für die nächsten 15 bis 20 Jahre stehen. Der Landkreis Stade hat zur Unterstützung als externe Gutachter das Verkehrsplanungsbüro „Planersocietät“ mit der Erarbeitung des Konzeptes beauftragt.

 

Neubesetzungen: Drei Frauen leiten drei Ämter

Landkreis Stade. Drei Frauen übernehmen die Leitung von drei Ämtern: Bettina Willenbockel wird ab Mitte Juli das Amt Soziales und Teilhabe führen, Andrea Ehmke übernimmt ab August das Amt Finanzen und Nadine Landrath leitet ab Anfang Juli das Amt Recht. Alle drei sind in der Kreisverwaltung keine Unbekannten – sie arbeiten teils schon viele Jahre für den Landkreis Stade. Den Neubesetzungen haben der Kreisausschuss und der Kreistag zugestimmt.

Landrat Kai Seefried freut sich, dass die Amtsleitungen nun besetzt sind: „Ausschließlich interne Bewerberinnen haben sich durchgesetzt. Das zeigt, was für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kreisverwaltung tätig sind. Und es zeigt auch, dass weibliche Führungskräfte beim Landkreis Stade schon lange keine Ausnahme mehr sind.“ Die Hälfte der Dezernats- und Amtsleitungen sind von Frauen besetzt.

Eine davon ist Bettina Willenbockel, die derzeit im Amt Personal und Interner Service als Leiterin der Personalabteilung tätig ist. Nach knapp eineinhalb Jahren wird die Kreisamtsrätin ins Amt Soziales und Teilhabe zurückkehren, wo sie bereits von 2002 bis 2014 tätig war sowie von 2016 bis 2023 die stellvertretende Leitung innehatte. Schon seit 1996 gehört Bettina Willenbockel der Kreisverwaltung an, in der sie ihre Ausbildung und ihr Studium absolvierte. Nun übernimmt sie eines der größten Ämter, zu dem unter anderem die Abteilungen Hilfe zur Pflege und Finanzielle Hilfen, die Eingliederungshilfe und das Frauenhaus gehören.

Besonders lange arbeitet Andrea Ehmke in der Kreisverwaltung: Sie absolvierte ab 1990 ihr Studium beim Landkreis Stade. Außerdem folgten noch das Diplom-Studium Verwaltungsmanagement sowie das Master-Studium Öffentliches Management. Nach Stationen im Sozialamt, in der Abfallwirtschaft sowie im Amt Jugend und Familie übernahm die Kreisverwaltungsoberrätin Ende 2021 die Leitung des Amtes Rechnungsprüfung. Anfang August wechselt Andrea Ehmke als Leitung ins Amt Finanzen – vorausgesetzt, der Kreistag stimmt dem Wechsel ebenso wie das Ministerium für Inneres und Sport zu. So sieht es das niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz vor.

Noch vergleichsweise neu im Kreishaus ist Nadine Landrath. Die Verwaltungsjuristin startete vor rund einem Jahr im Amt Recht, dessen Leitung sie zum 1. Juli übernimmt. Damit verantwortet sie die Rechtsabteilung und die Bußgeldstelle. Nach ihrem Rechtsreferendariat beim Land Schleswig-Holstein mit dem Schwerpunkt Staat und Verwaltung arbeitete Nadine Landrath in der Rechtsstelle des Jobcenters.

 

Kreistag: Petra Tiemann ist neue stellvertretende Landrätin

Landkreis Stade. Der Landkreis Stade hat eine neue zweite stellvertretende Landrätin. Der Kreistag wählte am Montagvormittag in öffentlicher Sitzung im Kreishaus die SPD-Abgeordnete Petra Tiemann in dieses Amt. Sie folgt ihrem Parteifreund Michael Ospalski, der den Posten zur Verfügung gestellt hatte. Erste stellvertretende Landrätin bleibt die CDU-Politikerin Birgit Butter. Die Wahl hatte personelle Veränderungen in zwei Ausschüssen zur Folge. 

Petra Tiemann, die dem Kreistag seit 2011 angehört, war bereits von 2011 bis 2016 schon einmal zweite stellvertretende Landrätin. Weil die stellvertretende Landrätin auch Mitglied im Kreisausschuss sein muss, rückt sie in dieses Gremium ebenfalls nach. Außerdem gibt sie den Vorsitz des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Sport an ihren Parteikollegin Stefan Schimkatis ab. Tiemann agiert fortan als stellvertretende Ausschussvorsitzende. Die stellvertretenden Landrätinnen kommen aus den Reihen des Kreistages. Sie agieren ehrenamtlich und unterstützen Landrat Kai Seefried (CDU) bei repräsentativen Aufgaben. Vertreter des Landrates in seiner Funktion als Leiter der Kreisverwaltung ist der Erste Kreisrat Thorsten Heinze.

 

Landrat Seefried berichtete in der Kreistagssitzung, dass am 18. Juli erneut ein Hilfstransport aus dem Landkreis Stade in Richtung polnisch-ukrainische Grenze starten wird. Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen werden den Konvoi begleiten und mit Spendengeldern beschaffte Einsatzfahrzeuge und medizinische Güter an die ukrainischen Partner übergeben. Die Einsatzleitung wird wieder der Leiter der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle, Wilfried Sprekels, übernehmen.

 

Der Landkreis hat im Eilverfahren um die Ausnahmegenehmigung zum Abschuss eines Wolfes im Alten Land den Verwaltungsvorgang und eine Stellungnahme fristgerecht ans Verwaltungsgericht Stade geschickt. Das Gericht wird nun auf Basis dieser Unterlagen entscheiden, wie mit dem verhängten Hängebeschluss verfahren wird. „Bei einem für uns negativen Beschluss wäre ich auch bereit, vor das Oberverwaltungsgericht Lüneburg zu ziehen, um unseren Rechtsweg voll auszuschöpfen“, sagte Seefried.

 

Der Kreistag hat im Herbst vorigen Jahres beschlossen, dass der Landkreis sich für die Zertifizierung zur „Kinderfreundlichen Kommune“ bewirbt. Vor wenigen Tagen hat der Landrat nun die Kooperationsvereinbarung mit dem Verein „Kinderfreundliche Kommune“ unterzeichnet. Seefried: „Wir sind damit der erste Landkreis in Deutschland, der sich auf diese Weise auf den Weg macht, um die Kinderrechte vor Ort zu stärken.“

 

Der Landkreis wird eine dritte semistationäre Messanlage zur Geschwindigkeitsüberwachung beschaffen und damit sein Engagement für die Verkehrssicherheit verstärken. Dafür sprach sich der Kreistag am Montag nach einer leidenschaftlichen Debatte aus.

 

Außerdem votierten die Abgeordneten für eine Stärkung der Wirtschaftsförderung Landkreis Stade GmbH, die nun bis zu 30.000 Euro mehr pro Jahr vom Landkreis als größtem Gesellschafter erhält.

 

Eine intensive Beratung gab es zum geplanten Ausbau der Rübker Straße in Buxtehude als Autobahnzubringer. Die Linken-Fraktion hatte beantragt, die weiteren Planungen zu verwerfen. Der Kreistag hat diesen Antrag mit breiter Mehrheit abgelehnt. Damit wurde das Ziel der Anbindung der Anschlussstelle Buxtehude-Mitte verdeutlicht. Hierfür sollen unter enger Einbindung der Kreispolitik und der Betroffenen die durch das jüngste Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg aufgezeigten Planungsmängel aufgearbeitet werden.

 

Ein Mitschnitt der Kreistagssitzung ist auf der Landkreis-Internetseite abrufbar: www.landkreis-stade.de/mediathek.

 

 

Ehrenamtliche Wohnberatung: Neue Fortbildung ab September

Wohnberaterinnen und Wohnberater zeigen auf, wie durch Anpassungen das Wohnen im eigenen Zuhause mit veränderten Bedürfnissen möglich ist. Außerdem erläutern sie, wie diese Maßnahmen finanziert werden können – schließlich kostet beispielsweise der Umbau eines Badezimmers schnell eine vierstellige Summe. Die Ehrenamtlichen beraten aber nicht nur vor Ort im privaten Umfeld, sondern halten zusätzlich Vorträge, wie etwa bei Seniorenkreisen, und betreuen auch mal einen Infostand.

Doch bevor die Wohnberaterinnen und Wohnberater starten können, steht eine Fortbildung auf dem Programm. Diese bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt in Zusammenarbeit mit dem „Niedersachsenbüro – Neues Wohnen im Alter“ an. 15 Interessierte lernen von September bis Anfang Dezember in sieben Modulen allgemeine Grundlagen für die Durchführung der Wohnberatung. Diese finden in Präsenz und online statt. „Die Fortbildung ist der Grundstein für die Tätigkeit“, erläutert Sylvia Pankop, die sich auf neue, langfristig Aktive im Wohnberatungsteam freut.

Bereits dabei sind Christa Wittkowski-Stienen und Hans-Dieter Stienen. Sie begutachten den gesamten Wohnraum und die Eingänge, geben Tipps für Veränderungen und weisen dabei beispielsweise auf Stolperfallen hin. „Jede Beratung ist individuell. Unsere Tipps und empfohlenen Hilfsmittel richten sich nach dem konkreten Fall“, berichten die beiden. Außerdem haben sie stets Infomaterial parat und geben unter anderem Hinweise auf andere Wohnformen.

Wer sich zur ehrenamtlichen Wohnberaterin, zum ehrenamtlichen Wohnberater ausbilden lassen möchte, wendet sich an Sylvia Pankop unter der Telefonnummer 04141/12-5522 oder schreibt eine E-Mail an ed.ed1719177897ats-s1719177897ierkd1719177897nal@t1719177897knupz1719177897teuts1719177897neroi1719177897nes1719177897. Die Qualifizierung ist für Personen kostenfrei, die bereits in ehrenamtliche Strukturen eingebunden sind oder ehrenamtlich tätig werden möchten. Ansonsten kostet die Teilnahme 300 Euro. Weitere Informationen gibt es außerdem online beim „Niedersachsenbüro – Neues Wohnen im Alter“.

www.neues-wohnen-nds.de

Offene Fragen zum Programm „Kinderfreundlicher Landkreis“:

  1. Kinderrechte in Schulen -> Umsetzung?
    Felix Breuning: Das Programm „Kinderfreundlicher Landkreis“ bezieht sich auf die Landkreisverwaltung. D.h. Schulen sind nur insofern Gegenstand des Programms, wie der Landkreis dort Gestaltungsmöglichkeiten hat. Einen Eindruck vom Ablauf des Programms können Sie auf der Seite des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ bekommen: https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/programm/so-funktionierts/
    Es soll aber explizit eine Vernetzung der Akteure vor Ort geschaffen werden, die sich für Kinderrechte stark machen. Dabei werden sicher auch Schulen eine wichtige Rolle spielen.
    Für die Umsetzung von Kinderrechten in der Schule und in Kitas gibt es schon viele gute Ideen und Handreichungen. Das Deutsche Kinderhilfswerk bietet etwa ein übersichtliches Dossier unter: https://www.kindersache.de/schule/dossier-kinderrechte/kinderrechte-leben-in-schule-und-hort

    Es gibt außerdem von UNICEF das Programm „Kinderrechteschule“. Aus persönlichen Gesprächen wissen wir, dass die Mitarbeiterinnen dort sehr gern Schulen in Niedersachsen gewinnen würden. Interessierte Schulen können sich also sehr gern dort melden:
    https://www.unicef.de/informieren/schulen/kinderrechteschulen

  2. Wie kann der Transferprozess von der subjektiven zur gemeinschaftlichen Selbstwirksamkeit gelingen?
    Meine Hoffnung ist, dass im Rahmen des Programms Strukturen verändert oder neu geschaffen werden können, die Kinderrechte grundsätzlich stärker berücksichtigen – sodass die Umsetzung weniger vom Engagement Einzelner abhängt.
  3. Wer soll in dem Lenkungsgremium sitzen? Welche Kriterien gelten für die Auswahl?
    Der Verein schreibt auf der Website: „Die Steuerungsgruppe wird durch Mitarbeitende der Verwaltung gebildet und deckt alle Ressorts/Ämter ab. Außerdem kommen Angehörige der Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft darin zusammen. Auch Jugendliche sollen vertreten sein.“ Die genaue Ausgestaltung wird – grade für die Landkreisebene – sicher eine lokale angepasste Lösung sein.
  4. kinderfreundlicher LK > Kommunen im LK?
    Die Teilnahme des Landkreises am Programm ist unabhängig von den Städten und Gemeinden im Landkreis. Diese können selbst am Programm teilnehmen und Kinderrechte in ihrem Zuständigkeitsbereich stärken. Eine Absprache und ein Voneinander-Lernen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg wäre aber sicher wünschenswert.
  5. Wer hat welche Aufgabe (LK/Buxtehude/andere Gemeinden)?
    Siehe Frage 4.
  6. Wie kontrolliert man, ob junge Menschen überfordert werden?
    Dazu werden wir im Vorweg mit den Jugendpflegen in den Austausch gehen. Zudem werden wir hier sicher von der großen Expertise des Vereins profitieren. Aber ich vermute, dass die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen immer ein Element von Try-and-Error hat und notwendig immer wieder neu ansetzt. Wir müssen also sicher Dinge ausprobieren und dann beurteilen.
  7. Wie kann die Bauverwaltung mitgenommen werden?
    Es wird eine der Aufgaben für die Verwaltung sein, Kinderrechte zu einer ämterübergreifenden Querschnittsaufgabe zu machen. Wie genau die Zusammenarbeit aussehen kann, muss gemeinsam entwickelt werden.
  8. Welche potentiellen Aufgaben kommen auf die Jugendpflege zu?
    Die Jungendpflegen verfügen in der Verwaltung mit Sicherheit über das größte Wissen und Können zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Ihre Expertise wird sehr wichtig sein. Die konkrete Kooperation der einzelnen Ämter muss dann im Programm entwickelt werden.
  9. Wie werden Interessierte über den Fortgang/Stand informiert?
    Das Bildungsbüro wird alle Interessierten (so wie hier) per Mail und auf der Website (www.bildungslotse.info) sowie über den Newsletter „Bildung im Blick“ über den Fortgang des Programms informieren. Es wird darüber hinaus sicher auch Öffentlichkeitsarbeit geben, um das Programm und die Kinderrechte bekannt zu machen.
  10. Wie werden Kinder/Jugendliche über das Programm informiert?
    Siehe Frage 9. Teil des Programms ist bisher auch eine Befragung von Kindern und Jugendlichen.
  11. Wie könnte man bald Vernetzung von Beteiligungsakteur:innen schaffen?
    Im Programm ist eine Vernetzung explizit vorgesehen. Aber auch darüber hinaus sind wir im Bildungsbüro offen für Vernetzungswünsche und für Vorschläge, wie das gelingen kann.

Wünsche/Erwartungen an den Prozess:

  • transparente Verwaltung
  • Jugend Raum geben
  • Der Begriff Jugendliche muss von Beginn an aufgenommen werden (2x)
  • Zusammenhang Rechte/Verantwortung
  • Perspektivwechsel Erwachsene vs. Kinder/Jugendliche
  • Kitas nicht vergessen

Wünsche an das Bildungsbüro

  • Fachtage zu Kinderrechte, Beteiligungsformen
  • Mittel, Expertise, Austausch, Beratung
  • bald Austausch über Ideen zu Bildungsformaten (etwa: Rassismus)
  • Informationen, Materialien, Umsetzungsmöglichkeiten

Sprechstunde für Geflüchtele

Wann:
Ab 21.03.2024 jeden zweiten Donnerstag von 14:30- 17:00 Uhr

Wo:
MGH 1. Etage – Raum „Logopädie“ (AWO)

Was:
. Gespräche zu Fragen rund um den Alltag.
. Hilfestellung bei Problemen, Weiterleitung zu entsprechenden Stellen und Erstkontakt herstellen.

Landkreis Stade tritt als erster Landkreis in Deutschland dem Modellvorhaben „Kinderfreundliche Landkreise“ bei

Der Landkreis Stade bewirbt sich als erster Landkreis in Deutschland um das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Damit verpflichtet er sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Landrat Kai Seefried hat dazu am gestrigen Dienstag eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird der Landkreis einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen im Landkreis Stade besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen.

Für den Aktionsplan, der innerhalb eines Jahres unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt wird, vergibt der Verein das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Das Siegel erkennt den Willen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention an. Es ist zudem Ausdruck einer Selbst-verpflichtung des Landkreises und Ansporn, die festgesteckten Ziele innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein Kinderfreundliche Kommunen begleitet den gesamten Prozess.

Mit dem Modellvorhaben „Kinderfreundliche Landkreise“ öffnet sich das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ nach Städten und Gemeinden nun auch für Landkreise. Das Modellvor-haben ist auf viereinhalb bis fünf Jahre angelegt und startet mit einer Phase der Anpassung von Instrumenten und Angeboten, um das bestehende Programm an die Anforderungen von Landkreisen anzupassen. Der Landkreis Stade ist der erste Landkreis deutschlandweit, der im Rahmen des Modellvorhabens dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommune“ beitritt. Die Zusammenarbeit beginnt am 1. September 2024, als zweiter Landkreis folgt in Kürze der Landkreis Schaumburg.

Kai Seefried, Landrat des Landkreises Stade, zeigte sich erfreut über die künftige Zusammenarbeit mit dem Verein: „Wir wissen: Kinder sind unsere Zukunft. Aber wie steht es um die Rechte der Kinder? Seit mehr als 30 Jahren sind Kinderrechte in Deutschland etabliert. Aber kommen sie überall an? Haben wir das richtige Bewusstsein? Ich glaube, dass in den vergangenen drei Jahrzehnten viel erreicht wurde, aber dass wir noch viel tun müssen, um Kinderrechte im Alltag wirksam werden zu lassen. Genau dies liegt mir am Herzen, die Kinderrechte und das Bewusstsein dafür zu stärken. Unser überregional anerkanntes Bildungsbüro bildet die perfekte Plattform und den Rahmen, um den Landkreis Stade auf diesem Weg zu begleiten, der erste ‚Kinderfreundliche Landkreis‘ in Deutschland zu werden. Ich weiß auch, dass dies ein herausfordernder Weg sein wird, der uns viel abverlangt. Aber gerade bei diesem Thema passt das Zitat ganz besonders gut: ‚Der Weg ist das Ziel‘. Lassen Sie uns gemeinsam eben diesen Weg beschreiten – für unsere Kinder!“

Dominik Bär, Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, sagte: „Im alltäglichen Sprachgebraucht werden Kommunen mit Städten und Gemeinden gleichgesetzt. Aber auch Landkreise gehören zu den Kommunen. Deshalb freuen wir uns sehr, den Landkreis Stade als ersten Landkreis in Deutschland in unserem Programm begrüßen zu dürfen. Mit der Teilnahme an unserem Vorhaben unterstreicht der Landkreis Stade die Bedeutsamkeit der Belange der Kinder und Jugendlichen vor Ort. Der Landkreis hat bereits erste Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung gesammelt. So gab es in der dem Landkreis angehörigen Hansestadt Buxtehude beispielsweise ein Jugendparlament. Mit dem Ziel des Landkreises, Kinderrechte in allen Bereichen in den Mittelpunkt zu stellen und somit ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Generationsgerechtigkeit zu setzen, wird es im nächsten Schritt nun darum gehen, die Situation der jungen Menschen vor Ort zu analysieren und Maßnahmen für mehr Kinderfreundlichkeit zu entwickeln. Mit großer Freude werden wir den Landkreis Stade auf diesem Weg begleiten.“

Das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ läuft vier Jahre und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr wird nach einer Bestandsaufnahme und durch Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen der Aktionsplan vorbereitet. Nach dem Beschluss des Aktionsplans durch den Gemeinde- oder Stadtrat bzw. Kreistag prüft der Verein Kinderfreundliche Kommunen den Aktionsplan und vergibt das Siegel für die folgenden drei Jahre.
Seit über zehn Jahren begleitet der Verein Kinderfreundliche Kommunen Städte und Gemeinden und nun auch Landkreise bei der lokalen Umsetzung der Kinderrechte. Über 50 Kommunen, die ihre Politik und Verwaltung auf Kinderfreundlichkeit ausrichten wollen, haben sich dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommune“ angeschlossen – darunter Hanau, Köln, Potsdam, Regensburg, Stuttgart und Wolfsburg. Das Vorhaben basiert auf den internationalen Erfahrungen aus der Child Friendly Cities Initiative von UNICEF und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

CDU gewinnt Europawahl im Landkreis Stade – Wahlbeteiligung ist leicht gestiegen

Landkreis Stade. Gegen 21.15 Uhr konnte der Erste Kreisrat Thorsten Heinze als Kreiswahlleiter am heutigen Sonntag das vorläufige amtliche Endergebnis der Europawahl im Landkreis Stade verkünden: Die CDU wurde mit 34,27 Prozent stärkste Kraft. Die Wahlbeteiligung stieg im Vergleich zur vorigen Wahl im Jahr 2019 leicht auf nunmehr 65,22 Prozent.

Das zweitstärkste Ergebnis im Landkreis Stade fuhr die SPD mit 18,11 Prozent ein. Drittstärkste Kraft wurde die AfD mit 14,11 Prozent. Auf Platz vier landeten die Grünen mit 11,30 Prozent. Die FDP kam auf 4,95 Prozent. Das erstmals zu einer Europawahl angetretene Bündnis Sahra Wagenknecht konnte 4,17 Prozent der gültigen Stimmen im Landkreis Stade auf sich vereinen. Volt lag bei 2,13 Prozent. Die übrigen Parteien kamen zusammen auf 10,94 Prozent.

Die 189 Wahllokale für die Urnenwahl hatten heute von 8 bis 18 Uhr in den Städten und Gemeinden geöffnet. 105.393 Menschen gaben ihre Stimme ab. Rund 1800 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer waren am Sonntag im Kreisgebiet im Einsatz. Alleine für die 39 Briefwahllokale, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung besetzt wurden, sowie für das Kreiswahlbüro verrichteten rund 400 Beschäftigte des Landkreises ihren Dienst.

Das amtliche Endergebnis wird der Kreiswahlausschuss in seiner Sitzung am Freitag, 14. Juni, um 10 Uhr im Kreishaus, Am Sande 2, in Stade feststellen. Das Gremium tagt unter dem Vorsitz des Kreiswahlleiters Thorsten Heinze im Sitzungsraum Elbe im Erdgeschoss. Die Sitzung ist öffentlich.

diesjährige Übergabe der Mittel der Bürger-Stiftung

Foto der Stiftungsmitglieder.

(c) Kreissparkasse Horneburg

Am Donnerstag, den 30. Mai 2024, fand in den Räumen der Kreissparkasse Horneburg die diesjährige Übergabe der Mittel der Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade, die die Mittel der Günther-Meyer-Stiftung und der Krüger Stiftung sowie die Spende der Firma Hans Rinck GmbH & Co.KG verwaltet, und der MYRIAM C. GRASS Stiftung statt. Insgesamt 21.719,66 Euro Stiftungsmittel wurden an 29 Horneburger Vereine, Initiativen, Schulen sowie Projekte, die sich um eine Förderung beworben hatten, ausgeschüttet. Interessierte, die sich um Stiftungsmittel bewerben möchten, können dies jeweils bis zum 30. April des Jahres tun. Das Formular ist hier abrufbar.

Schild 'Alter Friedhof'

(c) Samtgemeinde Horneburg / Knut Willenbockel

 

 

Im Rahmen einer kleinen Beisetzungsfeier wurden am Freitag, den 31. Mai 2024, die sterblichen Überreste von rund 80 Verstorbenen aus dem 18. Jahrhundert beigesetzt. Die Knochen waren 2019 bei einer Ausgrabung zur Städtebausanierung der Horneburger Ortsmitte freigelegt und zur Untersuchung an eine archäologische Firma übergeben worden. Um den Verstorbenen einen dauerhaften Platz der letzten Ruhe zuteilwerden zu lassen, wurden sie jetzt von Pastorin Dorlies Schulze im Beisein von Ratsmitgliedern und Vertreterinnen und Vertretern der Kirche und der Feuerwehr auf dem historischen Horneburger Friedhof begraben.

Betreff Geplanter Neubau der Energietransportleitung (ETL) 182 Elbe Süd – Achim

Bekanntmachung von Vorarbeiten zur Trassenplanung gem. § 44 Abs. 2 EnWG

Derzeit läuft beim Amt für Regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL) ein Raumordnungsverfahren, um die
Raumverträglichkeit des Neubaus der Energietransportleitung (ETL) 182 von Elbe Süd nach Achim behördlich prüfen
zu lassen. Die Gasunie Deutschland Transport Services GmbH rechnet als Vorhabenträgerin des geplanten Neubaus
im April 2024 mit dem Abschluss des Raumordnungsverfahrens.

Um innerhalb des sodann durch das ArL festgelegten Planungskorridors eine Linienführung für die ETL 182 für das
Ende 2024 zu eröffnende Planfeststellungsverfahren verfestigt planen zu können, sind zwingend Vorarbeiten gem.
§ 42 Abs. 2 EnWG erforderlich.

Hierfür werden ab Ende März 2024 Vermessungsarbeiten zur topografischen Geländeaufnahme und zur Kartierung
von Einzelbäumen durchgeführt. Die Vermessungsarbeiten werden fußläufig von einem zweiköpfigen Messtrupp
mittels Tachymeter und Prisma durchgeführt. Flurschäden oder andere Beeinträchtigungen sind in diesem
Zusammenhang nicht zu erwarten. Sollten dennoch Schäden entstehen, sind die Verantwortlichen angewiesen, die
Eigentümer und Bewirtschafter hierüber zwecks Entschädigung durch die Gasunie umgehend zu informieren.

Um Ihnen eine Überprüfung zu ermöglichen, ob auch Ihr Grundeigentum oder eine ihrer Pachtflächen von den
geplanten Vermessungsarbeiten im Gebiet der Samtgemeinde Horneburg betroffen ist, betrachten Sie bitte die
beigefügte Flurstücksliste.

Wir weisen der Vollständigkeit halber darauf hin, dass Eigentümer und sonstige Nutzungsberechtigte nach
§ 44 Abs. 1 EnWG die Vorarbeiten zur Vorbereitung der Planung und der Baudurchführung eines Vorhabens durch
den Träger des Vorhabens oder von ihm Beauftragte zu dulden haben.

Etwaige Rückfragen richten Sie bitte per E-Mail an:

E-Mail: ed.ei1719177897nusag1719177897@281-1719177897thcer1719177897egew1719177897

 

           

Klimaschutz Altes Land & Horneburg

Regionales Entwicklungs-konzept