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Klimakonzept 2030 für den Landkreis Stade: Kreistag bekennt sich zu neuen Klimazielen

Landkreis Stade. Der Kreistag hat kürzlich mit großer Mehrheit seine Zustimmung zum „Klimakonzept 2030“ beschlossen. Es setzt den Rahmen für bis 2030 durchzuführende, realisierbare Maßnahmen, mit denen der Ressourcenverbrauch deutlich verringert, der CO2-Ausstoß effizienter reduziert und erneuerbare Energien gestärkt werden.

Das „Klimakonzept 2030“ dient als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe, um Klimaschutz und Klimafolgenanpassung dauerhaft im Landkreis Stade, seinen Städten, Samtgemeinden und Gemeinden zu verankern und die neu gesteckten Ziele zu erreichen. Es soll helfen, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung als komplexe Aufgaben mit zahlreichen Herausforderungen wirkungsvoll umzusetzen.

Klimastar – Klimaschutz in der Stader Region

„Das Konzept ist gelungen und muss nun mit Leben erfüllt werden“, sagte der zuständige Fachausschussvorsitzende Frank-Michael Havemann nach umfangreichen Beratungen, begleitet von einer interfraktionellen Arbeitsgruppe und eines Consulting-Büros. Dass der Landkreis sich damit eine Selbstverpflichtung gebe, sei ein starkes Zeichen. „Wir haben eine Vorbildfunktion“, unterstrich Landrat Kai Seefried. Das Klimakonzept sei ein Beleg nachhaltigen Denkens und Handelns.

Fachausschussvorsitzender Frank-Michael Havemann wirbt bei den Kreistagsmitgliedern für das Klimakonzept

Mit der Umsetzung der 22 Maßnahmen für verschiedene Handlungsfelder will der Landkreis Stade künftig beim Klimaschutz vorangehen, seine Vorbildfunktion ausbauen, mit einer klimafreundlich ausgerichteten Kreisentwicklung die Weichen stellen, in eine resiliente Infrastruktur investieren und externe Klimaschutzakteure unterstützen. Um diese Ziele zu erreichen, werden auch Personalkapazitäten erweitert und Fördermöglichkeiten genutzt.

Mit dem 200-seitigen Klimakonzept 2030 entstehen neue Organisationsmöglichkeiten und innovative Herangehensweisen. Die dem Planungsamt zugehörige Leitstelle Klimaschutz wird die Aktivitäten für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung koordinieren, die auch durch die jeweils betroffenen Fachämter bis 2030 umgesetzt werden. Die neu ausgeschriebene Stelle einer Klimaschutzmanagerin konnte zum 1. August besetzt werden. Bestehende Netzwerke werden ausgeweitet. Eine forciertere Zusammenarbeit der Akteure auf Kreisebene bietet Chancen, Synergien des Klimaschutzes mit den Interessen, Themen und Vorhaben weiterer Akteure und Akteursgruppen zu entwickeln sowie Multiplikatoreffekte in der Region, in Städten und Gemeinden anzustoßen. Damit geht eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit einher und neue Kommunikationsformate werden eingesetzt, um ins gemeinsame Handeln zu kommen.

Auch Moorschutz ist Klimaschutz – hier ist das Hohe Moor bei Oldendorf zu sehen

„Für eine zielführende Ausgestaltung ist es wichtig, auch die junge Generation anzuhören, sie einzubeziehen, für Klimaschutz zu aktivieren und Bildung für nachhaltige Entwicklung anzubieten“, sagt Landrat Seefried. „Daher beteiligen wir junge Menschen am Diskurs darüber, wie Klimaschutz und Klimafolgenanpassung im Landkreis Stade aussehen müsste.“ Der Landkreis schaffe Möglichkeiten, für den Klimaschutz aktiv zu werden, wie z. B. beim Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen, der Aktion Stadtradeln, der Klimaschutz-Messe oder ähnlichen Gelegenheiten. Regelmäßig können die Schulen bei dem Klimaschutz-Wettbewerb ihr besonderes Engagement zeigen und Prämien erhalten.

Außerdem hat der Landkreis ein neues Kommunikationsformat ausprobiert und junge engagierte Menschen zu einem Gespräch mit dem Landrat Kai Seefried eingeladen. Sie konnten dem Landrat gute Ideen und Inspirationen direkt mit auf den Weg geben, die von Verwaltung und Politik aufgreifen werden. Sie bieten Anknüpfungspunkte für weitere Aktivitäten und Dialoge. Ein Video zu der Veranstaltung wird in Kürze veröffentlicht.
Weitere Informationen gibt es im Internet. www.landkreis-stade.de/Klimakonzept2030

 

Freibad: Reguläre Öffnungszeiten ab Montag

Ab Montag, den 08.08.2022, steht das Freibad den Besuchern wieder zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.

 

Integrierte Energetische Quartierskonzept „Horneburg-West“ durch den Rat des Flecken einstimmig beschlossen

Am 12. Juli 2022 wurde das Integrierte Energetische Quartierskonzept „Horneburg-West“ durch den Rat des Flecken einstimmig beschlossen. Hier können Sie sich das Konzept herunterladen.

 

 

Pressemitteilung der Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg

Am 24.07.2022 um 10:15 Uhr wurden die Ortswehren Agathenburg, Dollern und der Rüstwagen aus Horneburg zu einem schweren Verkehrsunfall zum Bahnübergang am Agathenburger Bahnhof alarmiert.

Aus bislang ungeklärter Ursache war eine 76-jährige Frau trotz geschlossener Halbschranke mit ihrem PKW auf dem Bahnübergang, als dort ein Zug vom Unternehmen START aus Richtung Stade kommend einfuhr und trotz sofortiger Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß nicht verhindern konnte.

Die Fahrzeugführerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, war beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte allerdings noch ansprechbar. Ebenfalls alarmiert wurden 3 Rettungswagen und 2 Notärzt:innen. In gemeinsamer und hervorragender Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem Rettungsdienst konnte die Frau letztlich aus dem Fahrzeugwrack befreit werden und wurde mit dem zwischenzeitlich nachgeforderten Rettungshubschrauber schwerstverletzt ausgeflogen.

Parallel wurde der Zug durch die Feuerwehr evakuiert und es wurde eine Betreuungsstation am Gerätehaus Agathenburg eingerichtet. Von dort wurden die Fahrgäste nach der Betreuung vom Schienenersatzverkehr entsprechend aufgenommen und weitertransportiert. Sowohl der Zugführer, als auch die Fahrgäste waren alle mit einem Schrecken davongekommen.

Durch die aktuellen Baumaßnahmen in Agathenburg mussten entsprechende Rettungskorridore für die Rettungsfahrzeuge geschaffen werden.

Neben den bereits erwähnten Kräften waren ebenfalls Kräfte der Landespolizei, der Bundespolizei und der Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort. Ebenso entsprechende Pressevertreter.

Der Gesamtschaden wird auf über 100.000€ geschätzt.

 

ErzieherInnenförderung: Es gibt noch freie Plätze

Landkreis Stade. Wer dabei sein möchte, sollte sich schleunigst bewerben: In der ErzieherInnenförderung des Landkreises Stade sind wenige noch Plätze frei. Es handelt sich um eine Ausbildungsförderung, um den Besuch der Fachschule Sozialpädagogik in Vollzeit zu unterstützen. Interessierte melden sich per E-Mail an die Adresse ed.ed1660119375ats-s1660119375ierkd1660119375nal@g1660119375nured1660119375rofre1660119375heizr1660119375e1660119375. Für eine Bewerbung werden Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse benötigt. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.landkreis-stade.de.

 

Positives Fazit: Aufmerksamkeit für Plakataktion „RotlichtAus?!“

Landkreis Stade. Ziel erreicht: Für reichlich Gesprächsstoff – und sogar Vandalismus – hat die groß angelegte Plakataktion der Kampagne „RotlichtAus?!“ der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade gesorgt. Die durchaus provokativen Plakate sollten zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Das ist in den vergangenen Wochen gelungen.

Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt eine Plakatwand in Ovelgönne an der Kreuzung B73 / B3. Dort beschädigten Unbekannte das Plakat, was für besonders viel mediale Berichterstattung sorgte.

Zehn Tage lang waren rund 30 Großplakate im gesamten Landkreis Stade zu sehen. Weitere Formate an den Straßen sowie in den Geschäften und Restaurants ergänzten die Aktion, die verschiedene Gleichstellungsbeauftragte aus dem Landkreis Stade gemeinsam organisiert hatten.

Die Plakataktion der Kampagne „RotlichtAus?!“ der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade erzielte besonders viel Aufmerksamkeit. Foto Landkreis Stade

„Wir sind ausgesprochen zufrieden mit der Kampagne“, sagt Elena Knoop, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade. „Es gab zwar auch kritische Meinungen. Uns war aber wichtig, Diskussionen über Prostitution anzuregen. Das haben wir erreicht.“

Wer sich die Plakate nochmal anschauen möchte, findet diese auf der Homepage von „RotlichtAus?!“ im Landkreis Stade, wo es außerdem weitere Informationen zu der Kampagne gibt. In Geschäften sind die Plakate in kleinerer Version noch zu sehen.

https://rotlichtaus-lk-stade.de

 

Messe macht Mädchen Lust auf MINT-Berufe

Landkreis Stade. Dutzende Mädchen und junge Frauen haben am vergangenen Samstag (9. Juli) die Messe „MINTeresse“ im Stader Vincent-Lübeck-Gymnasium besucht. An rund 30 Ständen und bei Fachvorträgen informierten sie sich über technische und naturwissenschaftliche Berufe. Später waren auch Jungen willkommen. Das Fazit fällt bei den Organisatorinnen vom Bildungsbüro des Landkreises Stade und der Agentur für Arbeit Stade positiv aus.

„Wir haben zwar weniger Besucherinnen und Besucher als vor der Corona-Pandemie begrüßen können, doch die Gespräche zwischen ihnen und den Unternehmen, Hochschulen und Instituten waren qualitativ gut“, sagt Birte Behr vom Bildungsbüro. „So konnten erste Kontakte geknüpft werden und die vielfach (MINT-)talentierten Schülerinnen hoffentlich für eine MINT-Berufsausbildung oder ein MINT-Studium begeistert werden.“ Beides ist auch beim Landkreis Stade möglich: Denn neben hiesigen Betrieben stellte die Kreisverwaltung ebenfalls ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Rund 30 Firmen, Institute und Hochschulen stellten ihre Ausbildungsmöglichkeiten bei der Messe „MINTeresse“ vor, die vom Bildungsbüro des Landkreises Stade und der Agentur für Arbeit organisiert wurde. Foto Landkreis Stade / Nina Dede

Über die Resonanz bei den Fachvorträgen freut sich Ulrike Langer von der Agentur für Arbeit Stade besonders: „Das spiegelt das Interesse an umfassenden Informationen und Erfahrungsberichten wider.“ Der direkte Austausch sei wichtig, um mögliche Vorbehalte bei Mädchen und jungen Frauen abzubauen.

Zunächst war die Messe „MINTeresse“ im Stader VLG Mädchen und jungen Frauen vorbehalten. Später waren auch Jungen willkommen. Foto Landkreis Stade / Nina Dede

Noch immer herrscht in der Berufswelt im MINT-Bereich ein Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern. Das will das Bildungsbüro des Landkreises Stade durch verschiedene Projekte und Aktionen ändern – dazu gehört auch die Messe „MINTeresse“, die das Bildungsbüro gemeinsam mit der Agentur für Arbeit organisiert.

Der Landkreis Stade stellte bei der Messe „MINTeresse“ ebenfalls seine verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten vor. Foto Landkreis Stade / Nina Dede

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Weitere Informationen zur MINT-Förderung und Projekten gibt es auch auf der Homepage des Bildungsbüros: www.bildungslotse.info

Die wahre Größe der Messerbesucherinnen und -besucher stellte eine Geodätin fest. Foto Landkreis Stade / Nina Dede

 

Afrikanische Schweinepest (ASP): Landkreis-Veterinäramt bereitet sich auf Ernstfall vor

Landkreis Stade. Der Ausbruch der ASP im Emsland zeigt – nach dem Ausbruch in einem kleinen Hausschweinebestand in Baden-Württemberg – einmal mehr, wie schnell und wie unvermittelt die ASP eingeschleppt werden kann. Das Veterinäramt des Landkreises Stade bereitet sich auf den Ernstfall vor, eine interne Arbeitsgruppe kommt zu täglichen Lagebesprechungen zusammen.

Anders als im Landkreis Stade gibt es im Landkreis Emsland eine sehr große Schweinedichte. So bleibt zunächst zu hoffen, dass es gelingt, in der dortigen Region einen „Flächenbrand“ zu verhindern und dass die Einschleppungsursache möglichst schnell gefunden wird.

Im Landkreis Stade gibt es aktuell ca. 140 Schweinehalter – darunter 25 Ferkelerzeuger – mit insgesamt ca. 145.000 Tieren. Hierbei sind nur Haltungen mit mindestens zehn Schweinen erfasst. Hinzu kommen noch Kleinstschweinehaltungen.

Zur Verhinderung der Einschleppung der ASP in den Landkreis Stade ist es unverändert eminent wichtig, dass die Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine-haltenden Betrieben strikt beachtet werden. Ebenso wichtig ist die Einhaltung von Hygienemaßnamen bei der Bejagung von Wildschweinen.

Die Jägerschaft ist aufgefordert, weiterhin Blutproben von erlegten Wildschweinen zur Untersuchung auf die ASP (und gleichzeitig auf Klassische Schweinepest und die Aujeszkysche Krankheit) zu nehmen. Tot aufgefundene Wildschweine sowie Wildschweine, die sich auffällig verhalten und/oder nach dem Erlegen Veränderungen aufweisen, sind unbedingt dem Veterinäramt zu melden. Kontakt: Telefon 04141 12-3931, E-Mail: ed.ed1660119375ats-s1660119375ierkd1660119375nal@t1660119375marea1660119375niret1660119375ev1660119375.

 

Roboter-Wettbewerb: Horneburger Team gewinnt mit „Speedy“

Landkreis Stade. Die wochenlange Tüftelei hat sich gelohnt: Alle Roboter fuhren beim gestrigen (4. Juli) Roboter-Wettbewerb durch den anspruchsvollen Parcours. 29 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Landkreis Stade gingen mit „Schnelle Maus“, „Love Iceland“ oder auch „Olaf“ an den Start. Das Rennen machte dann der Roboter vom Team der Samtgemeindejugendpflege Horneburg: „Speedy MK 1“ machte seinem Namen alle Ehre und fand autonom als erster den Magneten. „Das war von Anfang an mein heimlicher Favorit“, räumte der Erste Kreisrat Thorsten Heinze ein, der die Veranstaltung in der Stader Solarhalle begleitete und schließlich die Siegerehrung übernahm.

Gespannt verfolgten die Teams und Gäste beim Roboter-Wettbewerb in der Stader Solarhalle die Rennen. Foto Landkreis Stade / Daniel Beneke

Nicht nur der Preis für den schnellsten Roboter wurde beim Wettbewerb des Projekts „JuMaMi“, das für Jugend macht MI(N)T steht, vergeben. Auch Auszeichnungen für Nachhaltigkeit und für das beste Design wurden verliehen. Den Umweltpreis erhielt ein Team der Stadtjugendpflege Buxtehude. Der Roboter „Uwe“ von der „Gordischen Geheim Agenten Gesellschaft“, kurz GGAG, überzeugte mit dem umweltfreundlichen Bausatz. Die Jungen setzten auf Getränkeverpackungen.

Den Designpreis entschieden wiederum die Gäste. Jeder konnte einen Punkt vergeben. Stolze 32 davon entfielen auf den Roboter „Unschlagbare Natur“ vom Team der Stadtjugendpflege Stade. Das Aussehen mit Spielfigur, Miniauto, Seestern und Delfin war ausgesprochen kreativ.

Los geht’s: Neun Teams aus dem gesamten Landkreis Stade starteten beim Roboter-Wettbewerb. Foto Landkreis Stade / Daniel Beneke

„Ich blicke in strahlende Gesichter“, sagte Thorsten Heinze. Damit war ein wichtiges Ziel des Roboter-Wettbewerbs erfüllt. Schließlich sollen durch das Projekt Kinder und Jugendliche für MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, begeistert werden. Das ist bei den 24 Jungen und 5 Mädchen gelungen.

Der Erste Kreisrat Thorsten Heinze und Gönke Lengsfeld vom Bildungsbüro des Landkreises Stade freuten sich mit dem Siegerteam aus Horneburg. Foto Landkreis Stade / Daniel Benek

Genau dafür arbeiten das Bildungsbüro des Landkreises Stade, Composites United e.V. und die Buxtehuder Hochschule 21 (hs21) als Cluster zusammen. „Gemeinsam sind wir aktiv in der Bildungsregion. Wir haben ein gemeinsames Ziel. Wir reden nicht nur darüber, sondern kooperieren und organisieren so ein großartiges Projekt wie den Roboter-Wettbewerb“, sagte Gönke Lengsfels vom Bildungsbüro.

Damit die Jugendlichen überhaupt ihre Roboter bauen konnten, erhielten die Jugendpflegen im Landkreis Stade Lötkoffer. Außerdem bildeten sich die Jugendpflegerinnen und -pfleger im Vorfeld dafür weiter. Jedes der neun Teams erhielt dann den gleichen Bausatz, konnte sich bei der Gestaltung aber kreativ austoben. Außerdem unterstützten fünf Mechatronik-Studierende der hs21 die Kinder und Jugendlichen, wie etwas beim Programmieren.

 

Kein Frühschwimmen am 07.07.2022

Krankheitsbedingt kann am 07.07.2022 kein Frühschwimmen stattfinden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Präventiver Kinderschutz: Frühe Hilfen unterstützen seit 10 Jahren

Landkreis Stade. Niedrigschwellig, vielfältig und kostenfrei: Die „Frühen Hilfen“ unterstützen junge Familien bei verschiedensten Herausforderungen mit zahlreichen Angeboten. Der Alleinerziehenden-Treff, Besuche von Fachkräften Zuhause und die Hilfestellung bei bürokratischen Angelegenheiten gehören unter anderem dazu. Bereits seit zehn Jahren besteht das Netzwerk „Frühe Hilfen“ aus unterschiedlichen Akteuren – das haben die Beteiligten jetzt gefeiert.

Der Name ist bei den „Frühen Hilfen“ gleich mehrfach Programm. Das Netzwerk richtet sich an Familien mit Säuglingen und Kindern bis 3 Jahre. Schon während der Schwangerschaft ist Bianca Klapper als Netzwerkkoordinatorin beim Landkreis Stade die richtige Ansprechpartnerin für Eltern, die an ihre Grenzen kommen, Rat benötigen oder Gleichgesinnte suchen.

Gleichzeitig reagiert das Netzwerk schnell und unbürokratisch, erklärt Kristin Scholz, die bei der Hansestadt Buxtehude die „Frühen Hilfe“ verantwortlich ist: „Es müssen keine langwierigen Anträge gestellt werden. Die Eltern schildern ihr Anliegen und wir suchen zügig nach Lösungen oder vermitteln an die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.“ Die kostenfreien Angebote und Hilfestellungen sind dann sehr vielfältig – so vielfältig wie das Netzwerk selbst.

Die Freie Jugendhilfe und Schulen, Krankenhäuser und Kinderärzte sowie beispielsweise Polizeibehörden und Familienbildungsstätten kooperieren. Jeder hat einen eigenen beruflichen Blickwinkel und bringt andere Kompetenzen mit ein. Alle haben einen Blick auf die Bedürfnisse der Familien. Die „Frühen Hilfen“ sind somit nicht nur Angebot, sondern auch Infrastruktur.

Das gemeinsame Ziel ist, Familien in schwierigen Situationen in ihren Selbsthilfepotentialen zu stärken und die elterliche Kompetenz zu fördern, betont Bianca Klapper: „Das geschieht durch niedrigeschwellige, lebensnahe Angebote.“

Obwohl die Corona-Pandemie auch die Arbeit der „Frühen Hilfen“ erschwerte, gleichzeitig die Herausforderungen in den Familien dadurch zunahmen, stand das Netzwerk an der Seite der Eltern, so Kristin Scholz: „Die aufsuchenden Hilfen – also die Besuche von unseren Fachkräften – fanden auch während der Lockdowns statt. Sie waren da, wo andere weggeblieben sind.“

Wie die Bedürfnisse der Familien noch besser berücksichtigt werden können, diskutierten knapp 40 Netzwerkmitglieder jetzt bei einem Fachtag anlässlich einem Jahrzehnt Bundeskinderschutzgesetz, das den Grundstein für die „Frühen Hilfen“ legte.  Mit dabei waren auch Susanne Brahmst, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie, sowie Professor Jörg Fischer von der Fachhochschule Erfurt. Er ist Experte für den Aufbau und die Entwicklung von Netzwerken sowie für den Kinderschutz und „Frühe Hilfen“. Die Teilnehmenden waren sich einig, ihre Arbeit ist wichtiger denn je. Damit dies noch besser gelingen kann, soll die gegenseitige Information weiter ausgebaut werden.

Das Netzwerk „Frühe Hilfen“ ist vielfältig und wirkt vielfältig, um junge Familien zu unterstützen. Jetzt tauschten sich die Kooperationspartner zum zehnjährigen Bestehen des Bundeskinderschutzgesetzes aus. Foto Landkreis Stade

Finanziert werden die „Frühe Hilfen“ aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen sowie durch Zuschüsse vom Landkreis Stade und der Hansestadt Buxtehude.

Wer die Frühen Hilfen in Anspruch nehmen möchte, wendet sich an Bianca Klapper vom Landkreis Stade unter der Telefonnummer 04141/ 12-5181 oder per E-Mail an ed.ed1660119375ats-s1660119375ierkd1660119375nal@r1660119375eppal1660119375k.acn1660119375aib1660119375. Ihre Kollegin Kristin Scholz ist bei der Hansestadt Buxtehude unter der Rufnummer 04161/ 501-5126 und per E-Mail unter ed.ed1660119375uhetx1660119375ub.td1660119375ats@g1660119375nured1660119375reofn1660119375eilim1660119375af1660119375 erreichbar.

 

Elbe Kliniken, Nahverkehr, Klimakonzept, Hochwasser: Kreistag beschäftigt sich mit wichtigen Themen

Landkreis Stade. Es ging um die medizinische Versorgung, den öffentlichen Nahverkehr, den Klima- und den Hochwasserschutz: Eine ganze Reihe wichtiger Themen beschäftigte die Mitglieder des Kreistages in ihrer Sitzung am gestrigen Montag im Stadeum. Zudem gab es eine Premiere: Die Kreistagssitzung wurde ins Internet übertragen.

Die Kreistagssitzung war erstmals als Livestream über die Internetseite des Landkreises zu sehen. Zeitweise waren 110 Zuschauer dabei. Um eine Übertragung zu ermöglichen, hatte der Kreistag seine Hauptsatzung angepasst. „Die Premiere ist geglückt. Ich freue mich über dieses neue Angebot für mehr Bürgernähe und Transparenz. Unsere Bemühungen in diese Richtung werden wir ausbauen“, sagte Landrat Kai Seefried.

Die Premiere ist geglückt: Die Kreistagssitzung wurde live ins Internet übertragen. Foto: Landkreis Stade/ Daniel Beneke

Seinen Bericht über aktuelle Entwicklungen im Landkreis Stade hatte er mit nachdenklichen Worten eingeleitet: „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei“, sagte der Chef der Kreisverwaltung mit Blick auf die anhaltend hohen Inzidenzen. Er rief zu Achtsamkeit im Umgang miteinander auf, Abstand und Maske als Schutzmaßnahmen hätten sich bewährt und sollten trotz allgemeiner Pandemiemüdigkeit nicht vergessen werden.

Landrat Kai Seefried berichtet über aktuelle Entwicklungen in der Region. Foto: Landkreis Stade / Daniel Beneke

Eine Herausforderung sei für die Kreisverwaltung weiterhin die Registrierung der Kriegsvertriebenen aus der Ukraine, rund 2000 Geflüchtete haben in den vergangenen vier Monaten im Landkreis Stade Zuflucht gefunden. Es gebe immer noch regelmäßig Zuweisungen aus den Aufnahmeeinrichtungen des Landes – wenn auch in größeren Abständen als noch zu Beginn des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges.

Als einen der wichtigsten Beschlüsse in dieser Legislaturperiode bezeichneten Seefried und zahlreiche Redner aus den Fraktionen die Entscheidung zur Zukunft der Elbe Kliniken. Einstimmig sprach sich der Kreistag dafür aus, die Geschäftsanteile von der Hansestadt Stade zu erwerben.10,1 Prozent der Anteile sollen zudem an eine kreiseigene Betriebsanstalt übertragen werden. „Das ist ein sehr guter Tag für den Landkreis Stade“, fasste Kreistagsvorsitzende Arnhild Biesenbach die Stimmungslage zusammen. Damit werde die Gesundheitsversorgung in der Region langfristig gesichert, sagte Seefried.

Mit großer Mehrheit beschlossen wurde das Klimakonzept 2030. „Das Konzept ist gelungen und muss nun mit Leben erfüllt werden“, sagte der zuständige Fachausschussvorsitzende Frank-Michael Havemann nach umfangreichen Beratungen, begleitet von einer interfraktionellen Arbeitsgruppe und eines Consulting-Büros. Dass der Landkreis sich damit eine Selbstverpflichtung gebe, sei ein starkes Zeichen. „Wir haben eine Vorbildfunktion“, unterstrich Landrat Seefried. Das Klimakonzept sei ein Beleg nachhaltigen Denkens und Handelns.

Fachausschussvorsitzender Frank-Michael Havemann berichtet von den Beratungen über das Klimakonzept 2030. Foto: Landkreis Stade/ Daniel Beneke

Einstimmig sprach sich der Kreistag dafür aus, einen zweigleisigen Ausbau der Ostequerung im Verlauf der Eisenbahnstrecke zwischen Stade und Cuxhaven zu forcieren. Die Kreisverwaltung wird beauftragt, die hohe Relevanz und Dringlichkeit des zweigleisigen Ausbaus inklusive des Neubaus der Ostebrücke für die Region gegenüber der Bundesregierung sowie den im Bundestag vertretenen Fraktionen zu verdeutlichen, da die Bauprojekte der Deutschen Bahn aus Bundesmitteln finanziert werden und deshalb der Bundestag den Plänen und Ausgaben zustimmen muss. Außerdem erhält die Verwaltung den Auftrag, Kontakt zum Landkreis Cuxhaven aufzunehmen und dort um Unterstützung zu bitten, um das Thema auf eine breitere Basis zu stellen.

Die Kreispolitik fordert einen zweigleisigen Ausbau der Eisenbahnbrücke über die Oste. Foto: Landkreis Stade/ Daniel Beneke

Ebenfalls einstimmig votierten die Politiker dafür, ab 2023 das regionale Schüler- und Auszubildenden-Ticket (Schüler- und Jugendticket Niedersachsen) einzuführen. Angepasst wurde die Taxenentgeltverordnung, mit einer Preiserhöhung soll dem steigenden Mindestlohn und den hohen Energiepreisen Rechnung getragen werden; die letzte Erhöhung gab es 2015.

Die Direktorin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Anne Rickmeyer, war zu Gast, um Fragen der Kreispolitiker zum Lühe-Hochwasser Ende Mai zu beantworten. Damals standen Höfe und Häuser unter Wasser, weil das Lühe-Sperrwerk nicht rechtzeitig geschlossen worden war. Rickmeyer versprach, dass der NLWKN auf die Geschädigten zugehen werde. Die Ursachenforschung dauere indes an, zu möglichen Fehlern und konkreten Verbesserungsmöglichkeiten in der Meldekette wollte sich Rickmeyer mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern.

NLWKN-Präsidentin Anne Rickmeyer beantwortet Fragen zum Lühe-Hochwasser Ende Mai. Foto: Landkreis Stade/ Daniel Beneke

 

Jugendpfleger experimentieren für bessere MINT-Förderung

Landkreis Stade. Getüfelt, gelötet und experimentiert haben jetzt mehrere Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger sowie Ehrenamtliche, um noch besser Kinder und Jugendliche für die MINT -Fächer begeistern zu können. Das Bildungsbüro des Landkreises Stade hatte wieder zu den beliebten Workshops im Rahmen des Projekts „Jugend macht MI(N)T!“ – kurz JuMaMi – geladen.  

Experimentieren kommt bei den Kindern und Jugendlichen im Landkreis gut an. Im vergangenen Jahr startete mit „Jugend macht MI(N)T!“ die erste Experimentierrunde mit Raketen, Lavalampen und essbaren Bubbles. Die entsprechenden Ferienangebote der Jugendpflegen waren gut besucht.

Gönke Lengsfeld vom Bildungsbüro organsierte gemeinsam mit Katharina Lechler vom Verein Composites United und Yvonne Schink von der Hochschule 21 jetzt die Workshops. „Wir haben auch einige Ideen verworfen, bis unsere diesjährigen Experiment-Anleitungen fertig waren. Aber das gehört beim Experimentieren einfach dazu”, berichtet Gönke Lengsfeld. „Wir konnten während der Workshops in einige glückliche Gesichter blicken.“ Die essbaren Kristalle, die elektrisch leitfähige Knete oder das selbstgemachtes Eis – ohne Eismaschine –  kamen bei den Teilnehmenden gut an.

Die Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger gingen mit neuen Ideen für die MINT-Angebote in ihren Jugendpflegen aus den Workshops. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für MINT-Fächer, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, zu begeistern.

Alle, die wissen möchten, warum die Knete leitet oder wieso Badekugeln eigentlich sprudeln, können das im Glossar nachlesen. Die Anleitungen samt Glossar stehen schon bald auf dem Bildungslotsen zum Download kostenfrei zur Verfügung: www.bildungslotse.info

In dem Projekt „Jugend macht MI(N)T!“ (JaMaMi) wollen die Clusterpartner hochschule 21, Composites United e.V. und das Bildungsbüro des Landkreises Stade außerschulische MINT-Angebote etablieren sowie stärken. JuMaMi wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Auf die Plätze, fertig, los: Am Ende des Workshops starteten alle Teilnehmenden ihre selbstgebauten Luftkissen-Flitzer beim Abschlussrennen. Foto Landkreis Stade / Bildungsbüro

Die Gruselhand kriecht wie von Zauberhand aus dem Topf mit Sand und sorgt für gute Stimmung. Foto Landkreis Stade / Bildungsbüro

Erfrischung für die Pause: Mithilfe von Crushed Ice und Salz stellten alle Teilnehmenden ihr eigenes Orangen-Eis her. Foto Landkreis Stade / Bildungsbüro

 

Messe soll Mädchen für MINT-Berufe begeistern

Landkreis Stade. Noch immer sind Frauen in MINT-Berufen unterrepräsentiert – in Niedersachsen liegt der Frauenanteil beispielsweise bei technischen Ausbildungsberufen bei lediglich elf Prozent. Das soll sich mit der Messe „MINTeresse“ im Stader Vincent-Lübeck-Gymnasium (VLG) ändern. Die Agentur für Arbeit und das Bildungsbüro des Landkreises Stade laden für Samstag, 9. Juli, Mädchen und junge Frauen im Alter von 15 bis 20 Jahren zu einem abwechslungsreichen Infotag ein. Vorträge sollen die Neugier auf technische und naturwissenschaftliche Berufe wecken. Außerdem stellen sich verschiedene Unternehmen sowie Hochschulen und Institute vor.

Bei „MINTeresse“ können die Teilnehmerinnen erste Kontakte knüpfen und ihre Frage direkt an die Expertinnen und Experten stellen, so Birte Behr vom Bildungsbüro: „Die Messe soll Brücken zwischen den Ausbildungsbetrieben und Hochschulen auf der einen Seite und den interessierten und vielfach auch (MINT-)talentierten Schülerinnen auf der anderen Seite schlagen.“

Der Vormittag ist zunächst den Mädchen vorbehalten, um sie für MINT, das für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik steht, zu begeistern. Das soll unter anderem durch die Vorstellung von vier Studiengängen umgesetzt werden. Außerdem setzt sich ein Vortrag damit auseinander, warum Mädchen MINT-Berufe meiden, und was wiederum für die jungen Frauen wichtig bei der Berufswahl ist.

Mittags öffnet die Messe dann auch für Jungen.

Während der gesamten Messe können sich die Teilnehmenden mit den knapp 30 Ausstellern austauschen. Mit dabei sind neben der Agentur für Arbeit und dem Bildungsbüro unter anderem auch die Bundeswehr, die IHK Stade, die Handwerkskammer und das Frauenhofer Institut. Mehrere hiesiger Unternehmen sowie Hochschulen aus der Region freuen sich ebenso auf die Besucher.

Programm der Messe „MINTeresse“ am Samstag, 9. Juli, im Stader VLG (Glückstädter Str. 4)

10.30 Uhr   Messebeginn
11.00 Uhr   Impulsvortrag „Frauenstudiengänge im MINTbereich“
Referentin Petra Klose-Garthe (Berufsberaterin)
11.30 Uhr   Impulsvortrag „Mythen, MINT und Mädchen“
Referentin Maja Stich, Wirtschaftsingenieuren
12.00 Uhr   Öffnung für Jungen
12.15 Uhr   Vorstellung des Studiengangs „Biotechnisch Chemie – Wenn man sich nicht für ein einziges Fach entscheiden kann oder will
Referentin Jule Lengsfeld, Bachelorstudentin an der TU Ilmenau
13.30 Uhr   Ende der Messe

 

Senioren- und Pflegestützpunkt nach 10 Jahren nicht mehr aus dem Landkreis Stade wegzudenken

Landkreis Stade. „Ein anderer Blick aufs Alter ist seit der Gründung des Seniorenservicebüros vor zehn Jahren im Landkreis Stade gelungen“, würdigt Landrat Kai Seefried die Aktivität der im Kreishaus angesiedelten Einrichtung. Die inzwischen zum Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) weiterentwickelte Institution stehe für vorbildliches gemeinschaftliches, aktives Handeln zugunsten der älteren Generation, so Seefried am Mittwochabend in Agathenburg.

 Bei einer Jubiläumsfeier im Pferdestall des Schlosses Agathenburg mit den ehrenamtlich Aktiven und Kooperationspartnern des Seniorenstützpunktes sagte Seefried, auf den innerhalb von 20 Jahren zu erwartenden wachsenden Anteil der 65- bis 79-Jährigen in der Bevölkerung um 30 Prozent sei schon mit Gründung des SPN vor zehn Jahren vorausschauend reagiert worden. Mit Hilfe ehrenamtlicher Helferinnen- und Helfer, die eigens vom Büro für die Seniorenbegleitung im Projekt „DUO“ ausgebildet werden, würde beispielsweise gewährleistet, dass alten Menschen, die eine besondere Unterstützung benötigten, Würde und Lebensqualität erhalten bleibe. Allein für das Programm „DUO“ sind bis heute 150 Menschen im Landkreis Stade qualifiziert worden.

SPN-Mitarbeiterin Sylvia Pankop, die seit Anfang an dabei ist, und ihre Kolleginnen können mit einer eindrucksvollen Bilanz aufwarten. Neben den „DUO“-Aktiven, die bereits seit Beginn im Jahre 2012 ausgebildeten werden, gebe es seit 2013 auch eine Wohnberater-Ausbildung. In dem Themenfeld „Wohnen im Alter“, so Pankop, werde der Bereich der digitalen Hilfsmittel und des „smarten Wohnens“ eines der Schwerpunktthemen der nächsten Zeit werden. Hier sucht sie aktuell neue Ehrenamtliche, die die Gruppe der Anwesenden ergänzen.

Neben Veröffentlichungen wie die inzwischen in zweiter Auflage erschienene Servicebroschüre „Leben im Alter – am liebsten im Landkreis Stade“, seien Projekte wie „Ernährung und Bewegung im Alter“ auf große Resonanz gestoßen. Dabei habe sich die Zusammenarbeit mit den Leitungen der zahlreichen Seniorenkreise im gesamten Landkreis Stade als Erfolg herausgestellt. Pflegeberatung und Kursprogramme wie „“Pflegeleicht“ in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen sind seit der Erweiterung der Einrichtung zum Pflegestützpunkt gefragte Angebote, die von den Pflegefachkräften Bettina Pralow und Ina Müller übernommen werden.

Pankop: „Neben besonderen jährlichen Projekten, Vorträgen und der Betreuung und Vermittlung der Ehrenamtlichen, spielt die Beratung von Seniorinnen, Senioren und Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen eine wichtige Rolle bei unserer Arbeit. Allein 2021 gab es 1300 Beratungsgespräche mit Privatpersonen und knapp 250 Kontakte im Bereich der Vernetzung mit Organisationen im Landkreis Stade.“

Wer sich für die Arbeit des Senioren- und Pflegstützpunktes interessiert kann sich im Internet für den Newsletter anmelden. www.landkreis-stade.de (Suchbegriff „Senioren“)

 

Bildzeilen:

SPN 1: Landrat Kai Seefried: „Der Senioren- und Pflegestützpunkt ist aus dem Landkreis Stade nicht mehr wegzudenken.“

 

SPN 2: Mitbegründer und Mitarbeiter des Senioren- und Pflegestützpunktes im Landkreis Stade (von rechts): Bettina Pralow (Mitarbeiterin SPN), Bettina Willenbockel (Leitung Sozialamt), Sylvia Pankop (Mitarbeiterin SPN), Thomas Wohlert (ehemaliger Leiter Sozialamt), Susanne Brahmst (Sozialdezernentin), Helmut Lauff (ehemaliger Leiter Sozialamt) Landrat Kai Seefried und Ina Müller (Mitarbeiterin SPN).

 

SPN 3 : Jubiläumsfeier des Senioren- und Pflegestützpunktes mit Unterstützern aus der Region im Pferdestall des Schlosses Agathenburg

 

Alle Fotos: Landkreis Stade/Christian Schmidt

Biomüll: Was hineindarf – und was nicht

 

Landkreis Stade. Im Rahmen der Kampagne zur Verbesserung der Qualität des Bioabfalls haben sich Mitarbeiter der Kreisverwaltung in der vergangenen Woche, wie angekündigt, Mülltonnen in Stade und Agathenburg vor der Leerung genauer angesehen. In einigen Fällen haben sie Fremdstoffe gefunden, die anderweitig entsorgt werden müssten. Die betroffenen Anwohner erhielten Hinweiszettel. 15 Mülltonnen blieben stehen.

In Stade wurden 256 Biotonnen und in Agathenburg 166 gesichtet. Die meisten waren vorbildlich befüllt. Zwei Tonnen waren stark überfüllt.  In einigen befanden sich Stoffe, die in die Altpapiertonne, den Gelben Sack oder die Hausmülltonne gehören. Haushalte, deren Biotonnen einen geringen Fremdstoffanteil aufwiesen, wurden per Wurfzettel informiert und zum Teil auch postalisch angeschrieben. Wegen starker Fehlbefüllung wurden in Stade neun und in Agathenburg sechs Mülltonnen nicht entleert, die entsprechenden Haushalte bekamen einen Informationszettel.

Nach wie vor werben die Abfallberater des Landkreises dafür, die Nutzung kompostierbarer Biobeutel zu vermeiden. Gleichwohl sind diese nicht grundsätzlich verboten. Sie müssen allerdings mit dem Kompostierbarkeitszeichen „Keimling“ bedruckt sein. So sind sie für den Müllwerker eindeutig zuordbar. Einige Tonnen enthielten auch Biobeutel, auf denen der Keimling nur an einer Seite oder in einem kleinen Bereich zu sehen war. Das reicht nicht aus.

In vielen Biotonnen fanden sich Brötchentüten mit Folie. Die Folie muss allerdings im Gelben Sack entsorgt werden, das Papier in der Altpapiertonne. Die Biotonnen sollten nicht zur Altpapiertonne zweckentfremdet werden. Zeitungspapier, Papiertüten und Küchenkrepp sollten nur zum Einwickeln der Bioabfälle verwendet werden. Auch Pappverpackungen gehören ins Altpapier und nicht in den Biomüll. Ebenfalls nicht in der Biomülltonne entsorgt werden dürfen Asche und Grillkohle.

Zwei Biotonnen enthielten Kleintierstreu, das in den Hausmüll gehört. Auch kompostierbares Kleintier- und Katzenstreu sowie kompostierbare Hundekotbeutel gehören in den Hausmüll.

Eine Biotonne wies einen extremen Madenbefall auf. Ein Tipp der Abfallberater: Speisereste und andere feuchte Bioabfälle immer dick in Zeitungspapier einwickeln. Wenn schon Maden da sind, können sie mit Erde, Sägemehl oder Rasenschnitt abgedeckt werden. Im Notfall können Maden mit kochendem Salzwasser abgetötet werden. Weitere Informationen erhalten Betroffene bei der Abfallberatung des Landkreises.

Hintergrund: Der gesamte Bioabfall wird, entgegen vieler Behauptungen in den sozialen Medien, kompostiert. Dabei gilt: umso geringer der ausgesiebte Fremdstoffanteil, desto höher die Verwertungsmenge. Der fertige Kompost wird nach der Aufbereitung in der Landwirtschaft, im Landschaftsbau und zur Bodenveredelung eingesetzt. Die Mülltrennung (auch mit Blick auf den Bioabfall) ist rechtlich vorgegeben, so dass derzeit einige Landkreis und Städte die Biotonnen erst einführen, wobei es in den meisten Landkreisen bereits seit vielen Jahren eine Bioabfuhr gibt. Es kann auch auf dem eigenen Grundstück kompostiert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Amtes für Abfall- und Kreislaufwirtschaft (abfall.landkreis-stade.de) und den Social-Media-Kanälen des Landkreises Stade. Außerdem liefert die Abfall-App umfangreiche Informationen rund um die Abfallentsorgung, die App steht zum kostenlosen Download im App-Store von Apple und im Google-Play-Store bereit.

 

Bildzeile 1: Hunderte Biotonnen wurden genauer in Augenschein genommen. Foto: Landkreis Stade

 

 

 

Bildzeile 2: Vorbildlich wurden feuchte Bioabfälle in Zeitungen eingewickelt. Foto: Landkreis Stade

 

Bildzeile 3: Plastiksäcke gehören nicht in die Biotonne. Foto: Landkreis Stade

 

 

Bildzeile 4: Der Madenbefall sticht ins Auge, heißes Salzwasser kann helfen. Foto: Landkreis Stade

Bildzeile 5: Deutlich überfüllt mit Schnittgut aus dem Garten ist diese Biotonne. Foto: Landkreis Stade

Bildzeile 6: Plastiksäcke gehören nicht in die Biotonne. Foto: Landkreis Stade

Bildzeile 7: In vielen gesichteten Biotonnen fanden sich Gartenabfälle. Foto: Landkreis Stade

 

 

 

 

 

 

Landkreis und Jobcenter vor Rechtskreiswechsel gut gerüstet

Landkreis Stade. Ab dem 1. Juni 2022 erhalten viele Vertriebene aus der Ukraine ihre Sozialleistungen vom Jobcenter. Dies bringt für die Betroffenen einige Änderungen mit sich. Landkreis und Jobcenter informieren, was es zu beachten gilt.

Zurzeit erhalten Vertriebene aus der Ukraine ihre Sozialleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), zuständig für sie ist das Sozialamt des Landkreises. Aufgrund einer gesetzlichen Änderung sind viele von ihnen ab dem 1. Juni Kunden des Jobcenters, denn sie bekommen fortan Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II). Das gilt für erwerbsfähige Menschen und ihre Familien. Für ältere Menschen bleibt die Zuständigkeit beim Sozialamt, sie erhalten dann aber Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII. Dieser Übergang wird Rechtskreiswechsel genannt.

„Wir sind gut dafür gerüstet“, sagt Landrat Kai Seefried. „Wir können allen Betroffenen zusichern, dass sie auch in Zukunft optimal betreut werden.“ Seit Beginn des Ukraine-Krieges befinde sich die Kreisverwaltung in einer regelmäßigen und intensiven Abstimmung mit dem Jobcenter, sodass auch die Folgen dieser neuen Rechtslage für die Vertriebenen frühzeitig geklärt werden konnten. Das Jobcenter hat bereits Kontakt zu einem großen Teil seiner neuen Kunden aufgenommen. „Wir sind uns bewusst, dass der Rechtskreiswechsel für alle Beteiligten ein enormer Kraftakt ist“, sagt die Leiterin des Jobcenters in Stade, Dr. Anja Wode. „Wir können aber auf unsere Erfahrungen aus der Flüchtlingskrise 2015/2016 zurückgreifen und arbeiten gerade Hand in Hand sehr intensiv und effizient mit den beteiligten Ämtern zusammen. Deshalb sind wir aktuell sehr optimistisch, diese Mammutaufgabe gemeinsam gut zu bewältigen.“

Betroffen sind Menschen, die aufgrund des Krieges in der Ukraine nach Deutschland geflüchtet und im Ausländerzentralregister registriert sind und entweder eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 (1) des Aufenthaltsgesetzes besitzen oder eine entsprechende Fiktionsbescheinigung erhalten haben. Bisher sind durch das Stader Jobcenter 680 Bedarfsgemeinschaften mit rund 1400 Leistungsempfängern erfasst worden. Seit Kriegsbeginn haben wir in der Kreisverwaltung rund 1800 Vertriebene aus der Ukraine registriert. Das war ein außerordentlich großer Kraftakt, der nur durch den besonderen Einsatz der Kollegen in Sozialamt und Ausländerbehörde möglich war, die kurzfristig Sonderöffnungszeiten eingerichtet haben“, sagt Seefried. „Trotz der Vielzahl an Betroffenen können wir jetzt auch einen reibungslösen Übergang der Leistungsfälle an das Jobcenter gewährleisten.“

Geflüchtete, die SGB II bzw. SGB XII-Leistungen in Anspruch nehmen wollen, müssen einen entsprechenden Antrag stellen. Die Antragsvordrucke für SGB II-Leistungen sind direkt im Jobcenter erhältlich. Leistungsanträge beim Jobcenter können zudem online gestellt werden (www.jobcenter-stade.de). Wichtig ist, dass der Antrag auf Arbeitslosengeld II vollständig ausgefüllt, unterschrieben und zusammen mit den darin benannten Unterlagen beim Jobcenter eingereicht wird. Die Leistungen werden für eine Dauer von vier bis sechs Monaten bewilligt.

Der Rechtkreiswechsel bringt für die Betroffenen Vorteile: So erhöht sich der monatliche Leistungsanspruch, außerdem unterstützt das Jobcenter die Betroffenen bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen und der Suche nach einem Arbeitsplatz. Dazu können teilweise auch weitergehende berufliche Qualifizierungen in Anspruch genommen werden.

Die gesetzliche Grundlage für den anstehenden Rechtskreiswechsel ist erst am vergangenen Freitag und damit sehr kurzfristig verabschiedet worden. „Landkreis und Jobcenter tun alles, um den Übergang für die Betroffenen so einfach wie möglich zu gestalten“, betonen Seefried und Wode. Zahlreiche rechtliche und organisatorische Fragen, etwa zur Finanzierung der Unterkünfte der Vertriebenen, sind allerdings noch ungeklärt. Deshalb hat sich der Landrat am Mittwoch in einem Brief an die Landesregierung gewandt und um Klärung gebeten. „Mir ist wichtig, dass die Geflüchteten nicht unter der derzeitigen Unsicherheit in Finanzierungsfragen leiden“, betont Seefried. „Ich lege aber gleichermaßen wert darauf, dass das schnelle und pragmatische und gerade deshalb so effektive Handeln vor Ort bei der Ankunft, Registrierung und Unterbringung der Vertriebenen nicht zulasten der Haushalte des Landkreises sowie der Städte und Gemeinden gehen darf.“

 

Weitere Informationen gibt es im Internet. | www.landkreis-stade.de/ukraine

Stipendium „Landgang“: Ärztlicher Nachwuchs für den Landkreis Stade gesucht

Landkreis Stade. Mit einem Stipendium in Höhe von bis zu 1000 Euro pro Monat will der Landkreis Stade Studierende der Humanmedizin unterstützen. Die finanzielle Förderung ist geknüpft an die Verpflichtung für zwei bis fünf Jahre im Landkreis in einer Praxis oder einem Krankenhaus ärztlich tätig zu sein. Eine weitere Voraussetzung ist die Verbundenheit mit dem Landkreis Stade, zum Beispiel durch den Nachweis im Landkreis Stade zu leben, von hier zu stammen und/oder Fachpraktika im Landkreis abgeleistet zu haben.

 

„Im vergangenen Jahr konnten schon die ersten drei Stipendien vergeben werden“, berichtet Stipendienkoordinator Julius Raddatz von der Hochschule 21 in Buxtehude. Bis zum 31. Oktober 2022 können Studentinnen und Studenten der Humanmedizin sowie Ärztinnen und Ärzte, die sich in einer Weiterbildung befinden, ihre Bewerbung an den Landkreis richten. Eingeladen sind auch Studierende, die vorher eine andere Ausbildung oder Studium absolviert haben. Die Höhe des Stipendiums beläuft sich auf bis zu 1000 Euro monatlich.

 

Mit dem Stipendium möchte der Landkreis Stade präventiv gegen eine eventuell drohende Unterversorgung steuern. „Die ärztliche Versorgung hat für uns eine hohe Bedeutung“, betont Landrat Kai Seefried. „Wir wollen für die Mediziner ein attraktives Arbeitsumfeld bieten.“ Deshalb habe der Landkreis mit seinen Partnern bereits einige Förderprojekte aufgelegt und werde dieses Portfolio in der Zukunft noch weiter ausbauen.

 

„Die Arbeit im Projekt Landgang ist ein wichtiger Bestandteil zur Förderung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Stade geworden. Zudem können wir durch die Möglichkeit der jährlichen Vergabe des Stipendiums unsere Region gegenüber ärztlichem Nachwuchs attraktiver gestalten“, erklären Landkreis-Sozialdezernentin Susanne Brahmst und die Vizepräsidentin der Hochschule 21, Prof. Dr. med. Barbara Zimmermann, die auch Mitglied des Gesundheitsnetzwerks Elbe ist, unisono.

 

Seit 2017 möchte „Landgang“ Studierende für Praktika in der hausärztlichen Versorgung im Landkreis begeistern. Durch das Projekt haben bereits innerhalb von fünf Jahren knapp über 70 Medizinstudierende ein Praktikum im Landkreis Stade absolviert. Alle Informationen zum Medizin-Stipendium und zum Projekt „Landgang“ gibt es im Internet. www.landgang-stade.de

 

Bildzeile: Sie werben für das Projekt „Landgang“ (von links): Julius Raddatz (Hochschule 21), Susanne Brahmst (Landkreis Stade) und Prof. Dr. med. Barbara Zimmermann (Hochschule 21). Foto: Landkreis Stade / Daniel Beneke

Neue Absonderungsverordnung: Das muss beachtet werden

Landkreis Stade. Die überarbeitete Absonderungsverordnung beinhaltet einige Änderungen. Was die Bürgerinnen und Bürger nun bei einer Corona-Infektion oder als Kontaktperson beachten müssen, erklärt das Gesundheitsamt des Landkreises Stade.

Was ist nach dem positiven Schnelltest zu tun?

Dann muss man sich absondern, also in Isolation begeben, und diesen positiven Schnelltest durch einen PCR-Test bestätigt lassen. Einen PCR-Abstrich nehmen verschiedene Teststationen und Apotheken sowie Hausärzte ab, die zuvor kontaktiert werden sollten. Eine Liste mit den offiziellen Teststationen gibt es auf der Homepage des Landkreises Stade.

Was gilt nach dem positiven PCR-Test?

Wer nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert ist, muss sich für fünf Tage in Isolation begeben. Man darf das Haus/ die Wohnung nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen. Die engen Kontaktpersonen der vergangenen zwei Tage sollten eigenständig über die Corona-Infektion informiert werden.

Wann beginnt die Isolation?

Die Isolationszeit beginnt mit dem Tag des PCR-Abstrichs, nicht mit dem Beginn der Symptome oder mit dem Tag des positiven Schnelltests. Der Tag des PCR-Abstriches gilt als Tag Null. Wer also am Montag einen PCR-Test gemacht hat, kann die Isolation am Sonntag verlassen. Das allerdings nur, wenn man auch symptomfrei ist. Denn wer die Isolation verlassen möchte, sollte mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr haben.

Ist eine Freitestung vorgeschrieben?

Eine Freitestung nach der fünftägigen Isolationszeit ist nicht erforderlich. Das Gesundheitsamt des Landkreises Stade empfiehlt aber ausdrücklich an den fünf folgenden Tagen weitere Schnelltests in einer Teststation oder Selbsttests zuhause.

Was müssen Kontaktpersonen beachten?

Wer Kontakt mit einer nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Person hatte, muss sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Dies gilt unabhängig davon, ob man geimpft, genesen oder ungeimpft ist und auch unabhängig vom Alter – für Kinder und Jugendliche gibt es also ebenfalls keine Quarantänepflicht. Das Gesundheitsamt des Landkreises Stade rät aber zu regelmäßigen Schnell- oder Selbsttests, um eine mögliche Ansteckung auszuschließen. Außerdem ist es ratsam, Kontakte zu reduzieren. Diese Regelungen gelten für alle Personen, die sich am 6. Mai oder später in Quarantäne befunden haben.

Was gilt für Mitarbeitende im Gesundheitswesen?

Wer in einer Pflegeeinrichtung oder bei einem ambulanten Pflegedienst arbeitet, muss sich nach der Corona-Infektion freitesten. Diese Mitarbeitende müssen also nach der fünftägigen Isolationszeit einen Schnelltest einer offiziellen Teststation vorweisen.

 

Weitere Informationen rund um die Themen Isolation und Quarantäne stehen auf der Homepage des Landkreises Stade bereit.

www.landkreis-stade.de/isolation

Jugendfeuerwehren aus der Samtgemeinde Horneburg sammelten knapp 5000 Euro für flüchtende Kinder

Am vergangenen Samstag, den 02.04., haben sich die fünf Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Horneburg zu einer Spendenaktion samtgemeindeweit an verschiedenen Standorten platziert. Anlass für diese Aktion war die derzeitige Situation in der Ukraine. Unter dem Motto „Jugendfeuerwehrkinder helfen Kindern“ haben die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr von 9 bis 15 Uhr gezielt monetäre Spenden für die vielen flüchtenden Kinder aus der Ukraine gesammelt. Wer vor Ort das Vorhaben unterstützte, konnte sich zudem noch über eine frische Waffel oder Muffins als kleines Dankeschön freuen. Innerhalb dieser sechs Stunden, wurden insgesamt mehr als 4900 Euro durch die Bürger gespendet. Der Erlös der Spendenaktion wird auf das Spendenkonto der Unicef Initiative überwiesen. Die Initiative hat ein eigenes Programm, welches die flüchtenden Kinder in diese schwere Zeit unterstützt. Samtgemeindejugendwart Kevin Klose bemerkt dazu: „Es ist überaus bewundernswert, was für eine erfolgreiche Aktion die Jugendlichen auf die Beine gestellt haben. Das erfüllt uns Betreuer in der Feuerwehr mit viel Stolz. Zudem haben wir nicht mit einer solch stolzen Summe gerechnet. Darüber hinaus möchten wir uns an dieser Stelle bei den beteiligten Unternehmen bedanken, welche uns ihre Gewerbeflächen zur Verfügung gestellt haben.“

Auf dem Foto ist der Großteil der an der Veranstaltung beteiligten Kinder und Jugendlichen zu sehen.

 

Klimaschutz Altes Land & Horneburg

Der Samtgemeinde Podcast

Impfstation Horneburg

   

Impfangebot Landkreis Stade

         

Zeitverwendungserhebung

Projekt | WIMMELWERK SG Horneburg

         
   
   

Horneburg
10. August 2022, 10:16
 

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